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Anwalt für Arbeitsrecht: In Frankfurt beraten Experten

Der gesetzlich verankerte Urlaubsanspruch dient der Erholung von Beschäftigten. Jedem Arbeitnehmer steht eine Mindestanzahl an Tagen im Jahr zu. Durch Regelungen in Tarif- oder Arbeitsverträgen lässt sich der Urlaubsanspruch noch erweitern. Umfassend beraten kann hierzu ein Anwalt für Arbeitsrecht. In Frankfurt helfen die Juristen der Arbeitsrechtskanzlei Groll & Partner.

Das Bundesurlaubsgesetz regelt den gesetzlichen Urlaubsanspruch

Das Bundesurlaubsgesetz spricht jedem Arbeitnehmer Erholungsurlaub von mindestens vier Wochen im Jahr zu. Bei einer Sechstagewoche liegt der gesetzliche Mindestanspruch bei 24 Urlaubstagen, bei einer Fünftagewoche sind es 20 Tage. Mehr Urlaubsanspruch erhalten Jugendliche sowie Mitarbeiter mit einer Schwerbehinderung. Die gesetzlichen Regelungen des Bundesurlaubsgesetzes sind als Mindestanforderungen anzusehen. Durch Regelungen in Tarif- oder Arbeitsverträgen ist es möglich, dass Arbeitnehmern ein größerer Urlaubsanspruch zugesprochen wird.

Den vollen Urlaubsanspruch erhält ein Mitarbeiter, sobald das Arbeitsverhältnis für mindestens sechs Monate besteht. Trotz dieser Wartezeit erwirbt der Arbeitnehmer mit jedem Monat der Betriebszugehörigkeit anteilig einen Urlaubsanspruch. Somit ist es grundsätzlich möglich, auch während der Probezeit Urlaub zu nehmen. In jedem Fall ist es notwendig, den Urlaub zuvor zu beantragen und vom Arbeitgeber genehmigen zu lassen. Über den Zeitraum des Urlaubes entscheidet somit der Arbeitgeber, der jedoch die Wünsche des Arbeitnehmers berücksichtigen muss. Betriebliche Gründe oder die Urlaubswünsche anderer Mitarbeiter können dazu führen, dass der Urlaub zu einem anderen Zeitpunkt genommen werden muss.

Welche Besonderheiten gibt es bei der Urlaubsanrechnung zu beachten?

Nicht immer ist es Arbeitnehmern möglich, den Urlaub im laufenden Kalenderjahr in Anspruch zu nehmen. Unter bestimmten Voraussetzungen besteht dann die Möglichkeit der Übertragbarkeit des Resturlaubs auf das Folgejahr. Das kann aufgrund eines erhöhten Arbeitsvorkommens, aufgrund von Personalengpässen oder auch bei Krankheit der Fall sein. Dann ist es möglich, den Urlaub noch bis Ende März des Folgejahres zu nehmen. Tarifverträge können eine Verlängerung dieses Zeitraumes vorsehen.

Eine Urlaubsabgeltung kann nur im Einzelfall gewährt werden. Entsprechende Regelungen finden sich häufig in Tarif- oder Arbeitsverträgen. Eine generelle Urlaubsabgeltung widerspräche jedoch dem gesetzlich vorgesehenen Zweck der Erholung. Ein finanzieller Ausgleich für entgangene Urlaubstage kann beispielsweise dann vorgenommen werden, wenn das Arbeitsverhältnis vor Inanspruchnahme des gesamten Urlaubsanspruches beendet wird.

Durch eine Erkrankung verkürzt sich der Urlaubsanspruch nicht. Das ist auch dann der Fall, wenn die Krankheit innerhalb des bereits angetretenen Urlaubes eintritt. In diesem Fall werden die ärztlich attestierten und unverzüglich angezeigten Krankheitstage nicht auf die verbliebenen Urlaubstage angerechnet. Häufig kommt es bei der Anrechnung der Urlaubstage zu Unstimmigkeiten. In diesem Fall können sich Arbeitnehmer an den Betriebsrat oder an einen Rechtsanwalt wenden.

Anwalt für Arbeitsrecht: In Frankfurt bietet eine Arbeitsrechtskanzlei rechtlichen Beistand

Die Arbeitsrechtskanzlei Groll & Partner unterstützt Arbeitnehmer bei der Durchsetzung ihrer Urlaubsansprüche. Der Tätigkeitsschwerpunkt dieser Kanzlei liegt auf dem Arbeitsrecht. Dank eines leistungsstarken Teams aus gleich mehreren Rechtsanwälten und Fachanwälten für Arbeitsrecht deckt diese Kanzlei das gesamte Beratungsspektrum im Bereich des Arbeitsrechts ab. Viele Mandaten vertrauen auf die individuelle Betreuung und Beratung der spezialisierten Rechtsexperten.

Neben dem Expertenwissen kommt es im Arbeitsrecht insbesondere bei der Durchsetzung von Urlaubsansprüchen auf die Strategie und das Verhandlungsgeschick an. Die Arbeitsrechtskanzlei steht ihren Mandanten deshalb nicht nur bei Abmahnungen oder Kündigungen rechtlich zur Seite, sondern bietet bereits im Vorfeld Mediation als innerbetriebliche Konfliktlösung an. Aber auch bei einer erfolgten Abmahnung oder Kündigung setzt sich die Kanzlei für ihre Mandanten ein und übernimmt bei Bedarf auch die Prozessvertretung. In der Vergangenheit konnte diese Kanzlei bereits zahlreichen Mandanten helfen, ihre berechtigten Urlaubsansprüche durchzusetzen.

Das Bundesurlaubsgesetz sichert jedem Arbeitnehmer einen Mindesturlaubsanspruch zu. Bei Konflikten unterstützt die Arbeitsrechtskanzlei Groll & Partner ihre Mandanten mit ihrer Erfahrung und juristischem Expertenwissen.

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