Computer & Technik

Digitalisierung und Recht: Datenschutz im digitalen Zeitalter

Die voranschreitende Digitalisierung bringt fortlaufend neue rechtliche Herausforderungen mit sich. Themen wie Chat-Bots, Big Data, Virtual Reality, Smart Home oder Data Driven Marketing sind längst keine Utopie mehr, sondern bereits Teil der Realität. Doch auch bei der Nutzung modernster Technologien gibt es gesetzliche Vorgaben und Datenschutzregeln, die zwingend einzuhalten sind. Ohne Expertenwissen ist dies für Unternehmen allerdings kaum realisierbar, weshalb die Digitalisierung auch eine digital aufgestellte Datenschutzberatung erfordert.

Status quo der Digitalisierung

Bei der Betrachtung des technologischen Ist-Zustands wird deutlich, dass die Digitalisierung Fahrt aufnimmt und sich zahlreiche Trends etablieren. Ob Smart Home, künstliche Intelligenz, Connected Cars oder auch die Vernetzung der Industrie - der technologische Wandel erschafft weitreichende neue Möglichkeiten, die nicht nur die Wirtschaft, sondern das Leben aller Menschen verändern. Das Erheben und Auswerten von Daten stellt einen eigenen Wirtschaftszweig dar, den der Gesetzgeber - etwa im Datenschutz - mit starker Regulierung belegt.

Die Herausforderungen nehmen zu

Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung birgt enorme rechtliche Herausforderungen, wobei insbesondere die Themen Datensicherheit und Datenschutz den Zeitgeist ausdrücken. Betrachten wir die Industrie, so werden unter der Flagge "Big Data" Unmengen an Daten über Produkte, Mitarbeiter oder das Internet of Things (IoT) generiert.

Teils sind diese Informationen datenschutzrechtlich hoch sensibel. Insbesondere hinsichtlich der Digitalisierung des Gesundheitswesens - zum Beispiel der sogenannten "Telemedizin" - wird die Bedeutung eines umfassenden Datenschutzkonzeptes deutlich. In Zukunft kann der Arzt zum Beispiel per Videochat von zu Hause aus kontaktiert werden und Big-Data-Analysen warnen rechtzeitig vor drohenden Herzerkrankungen.

Die Nutzung und Verwendung aller erfassten Daten wirft insofern jeweils besondere Rechtsfragen auf. Neben dem sogenannten Zweckbindungsgrundsatz, nach welchem Daten nur zu dem Zweck genutzt werden dürfen, zu welchem sie erhoben worden sind, sind vor allem auch die Datensparsamkeit, Transparenz sowie Anonymisierung beziehungsweise Pseudonymisierung für Unternehmen aller Wirtschaftszweige von höchster Relevanz. Umfangreiche, detaillierte Datenschutzerklärungen sind unerlässlich.

Zudem wird mit der Datenschutzgrundverordnung ab dem 25. Mai 2018 in der gesamten EU ein einheitliches Datenschutzrecht gelten. Unternehmen, die sich auf die bevorstehenden umfassenden Änderungen nicht rechtzeitig einstellen, riskieren Geldbußen in Höhe von bis zu
20 Millionen Euro oder bis zu vier Prozent ihres gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes. Auch hiermit macht der Gesetzgeber die wachsende Bedeutung des Datenschutzes deutlich.

Mit der Digitalisierung steigt die Komplexität - und damit auch das Risiko für Unternehmen, den hohen rechtlichen Anforderungen nicht gerecht zu werden. Es besteht Handlungsbedarf: Aus den vielen Innovationen der Digitalisierung erwachsen neue rechtliche und technische Herausforderungen. Es ist an der Zeit, Unternehmen, Mitarbeiter und Systeme einem Update zu unterziehen.

Die Digitalisierung bringt erhebliche Risiken für die IT-Sicherheit von Unternehmen mit sich. Die Experten der ISiCO Datenschutz GmbH beraten lösungsorientiert bei der Erstellung von Datenschutzkonzepten für Digitalprojekte, beim Aufbau von Informationssicherheits-Managementsystemen (ISMS) und bei der Implementierung von IT-Sicherheits- und Datenschutz-Compliance-Systemen. Weitere Beratungsleistungen umfassen die Begleitung von Mitarbeitern durch die digitale Transformation, Audits und Gap-Analysen.

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