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Unternehmer Florian Fritsch glaubt an die Elektromobilität

Das Thema Elektromobilität ist in Deutschland ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite sind wir fasziniert von dieser zukunftsweisenden Technologie und haben ein großes Interesse daran, auf der anderen Seite lassen uns die noch immer nicht flächendeckende Infrastruktur und hohe Kosten zurückschrecken. Fehlt Deutschland der Mut zur Veränderung?

Deutschland ist zu zurückhaltend

Deutschland diskutiert gern und lange. Es werden unzählige Konferenzen zum Thema Elektromobilität abgehalten, viel umgesetzt wurde bisher nicht. Andere Länder machen Milliardenumsätze, während Deutschland noch überlegt. Fehlende finanzielle Anreize für potenzielle Käufer und eine Ladesäulen-Infrastruktur, die weit entfernt vom Begriff "flächendeckend" ist, sorgen dafür, dass Elektrofahrzeuge weiterhin ein Nischendasein fristen. Obwohl doch eigentlich alle wissen, dass die Zukunft der Elektromobilität gehört, hadert man hierzulande noch mit den schlechten Rahmenbedingungen.

E.ON-Bayern-Chef Barth testete Bayerns ersten Strom-Sportwagen
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Enthüllung der ersten Ladesäule in Ulm am 29. Juni 2011
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Allianz-Werbeanzeige - Florian Fritsch
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Ein Blick ins Ausland

Aber wo fahren sie denn, die Elektroautos? Wer Elektrofahrzeuge sucht, muss sich die Situation in einigen anderen europäischen Ländern angucken. Dort gehört die Elektromobilität mittlerweile zum Alltag. In der niederländischen Hauptstadt Amsterdam gibt es ein sehr gut ausgebautes Netz an Ladesäulen. In Norwegen ist das Elektroauto Nissan Leaf das am zweithäufigsten verkaufte Auto, der kleine elektrische Renault Zoe wird in Frankreich besser verkauft als vergleichbare Benziner und in den USA fällt Tesla aus Kalifornien mit seinen Elektro-Sportwagen positiv auf.

Einer, der an Elektromobilität glaubt und diese fördert, ist Florian Fritsch. Er gilt in Deutschland als einer der Pioniere auf dem Gebiet und fordert mehr Mut von deutschen Firmen.

Florian Fritsch investiert erfolgreich in Elektromobilität

"Elektromobilität ist die Zukunft. Ich bin unabhängig von Tankstellen, Ölfirmen - das ist für mich Freiheit", erklärt Fritsch. Diese Freiheit lebt er in seinem eigenen orangefarbenen Elektroflitzer der kalifornischen Marke Tesla aus: dem Tesla Roadster.

Außerdem investiert der Unternehmer aktiv in die moderne Elektromobilität: Bereits 2011 beteiligte er sich in Zusammenarbeit mit dem Carsharing-Anbieter car2go mit großem Erfolg an der Etablierung der Ladesäulen-Infrastruktur der Stadt Ulm. Dazu erklärt Fritsch: "Sie [die Carsharing-Konzepte] fördern die Akzeptanz, erhöhen die Nutzungsquote und zeigen den Bürgern, wie einfach es ist, sich schnell, leise und umweltfreundlich fortzubewegen. Unkomplizierter und komfortabler geht es kaum." Die Zurückhaltung Deutschlands und die nur langsam voranschreitende Entwicklung bei der Elektromobilität kann sich seiner Meinung nach unser Hochtechnologie-Land nicht leisten.

Florian Fritsch investiert erfolgreich in zukunftsweisende Technologien. Der Unternehmer fordert mehr Mut und den Willen zur Investition in Elektromobilität.