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Wie interkulturelles Training dabei helfen kann, in Indien erfolgreich zu sein

Indien gilt als wirtschaftliches Boomland und ist ein Absatzmarkt mit 1,29 Milliarden Menschen. Wer dort unternehmerisch Fuß fassen will, sollte kulturelle Fettnäpfchen vermeiden. Interkulturelles Training kann dabei helfen, in Indien langfristig erfolgreich zu sein.

Der Markt Indien

Wie interkulturelles Training dabei helfen kann, in Indien erfolgreich zu sein
Prof. Dr. Simone Rappel: Interkulturelle Kompetenz ist der Schlüssel für den indischen Markt

Die Wirtschaft in Indien boomt. Da heißt es für immer mehr deutsche Unternehmen, die Chancen auszuloten und sich dort anzusiedeln. Mit der Kampagne "Make in India" will die indische Regierung mit attraktiven Bedingungen noch mehr Fertigungsstätten und Investoren ins Land holen. IT, Medizin- und Pharmaprodukte sind ebenso Wachstumstreiber wie Konsumgüter aller Art, die von der indischen Mittelschicht verstärkt nachgefragt werden - ein Wirtschaftsraum, der den gesamten europäischen übersteigt.

Indien gilt als idealer Handelspartner etwa für Maschinen, Elektronik, Leder, Textilwaren, Chemie, Biotechnologie, im Energiesektor oder Bergbau. "In Indien wird 'made in Germany' geschätzt," betont die Münchner Indien-Expertin und interkulturelle Trainerin Prof. Dr. Simone Rappel. "Indien bietet nach wie vor niedrige Lohnkosten und als größte Demokratie der Welt eine hohe Investitionssicherheit. Die Wirtschaft ist auf ausländische Investitionen ausgerichtet."

Besonderheiten in Indien

Geschäfte macht man mit Freunden
Geschäfte macht man mit Freunden

Längst haben es indische Manager an die Spitze der großen Firmen gebracht. Sundar Pichai zum Beispiel ist Chef bei Google, Indra Nooyi seit Langem CEO von PepsiCo. Indische Firmen wie Tata, Reliance, Infosys und Wipro sind Weltkonzerne mit mehreren Hunderttausend Mitarbeitenden. "Jetzt kaufen sich Inder in deutsche Firmen ein", so Rappel.

Indien kulturell zu fassen sei schwierig: Um sich mit den spezifischen regionalen Gepflogenheiten und den unterschiedlichen Mentalitäten auch im Geschäftsalltag sowie den Religionen vertraut zu machen, sei ein interkulturelles Training ratsam. "Inder sind freundlich und umgänglich, sprechen Englisch, das erleichtert die Kommunikation", sagt Prof. Dr. Simone Rappel. "Inder sind aufgeschlossen und sagen tendenziell schnell ja, was die Sache schon mal schwierig machen kann."

Dennoch gebe es Handelshürden wie Lieferschwierigkeiten, Qualitätsmängel oder unklare Zuständigkeiten. Direkte Kritik fassten Inder schnell als Beleidigung auf. Missverständnisse, Ärgernisse und ein traditionell ganz anderes Hierarchieverständis erschwerten wirtschaftliches Handeln "in einer wettbewerbsorientierten Kultur mit vielen Einzelkämpfern", so Rappels Analyse. "Oft werden die Schwierigkeiten erst auf den zweiten Blick offensichtlich. Bis dahin können Unternehmer Geld und Chancen einbüßen."

Interkulturelles Training: Indien verstehen

"Ich biete bedarfsgerecht zugeschnittene Trainings und mehrmonatige Begleitungen", verspricht Prof. Dr. Simone Rappel. Sie arbeite prozess-, praxis- und lösungsorientiert, unterstütze als Sparringspartnerin Fach- und Führungskräfte mit direkter Beratung und biete Coachings bei Geschäftsbeziehungen und Projekten mit Indien. Das sei derzeit ein Trend. "Als Expertin für die indische Geschäftskultur möchte ich Unternehmer für eine reibungslose Zusammenarbeit mit ihren indischen Geschäftspartnern und Kollegen fit machen. So kommt das Business auf Erfolgskurs", sagt Simone Rappel. Seit 2009 berät sie deutsch-indische Unternehmer, aber auch indische Geschäftsleute in Deutschland. Seit mehr als 20 Jahren gilt sie als Indien-Expertin, forschte dazu und baute als Führungskraft, Buch- und Blogautorin auf dr-simone-rappel.de ihr Fachgebiet aus.

Mit Methoden wie Storytelling und einem interaktiven Mix aus Input und action items "erhalten Entscheider und Mitarbeiter in deutsch-indischen Geschäftsbeziehungen wertvolle, sofort umsetzbare Strategien und Lösungen. Sie lernen, wirkungsvoll mit Indien zu kommunizieren, überzeugend zu präsentieren und gewinnend zu verhandeln." Mehr Verbindlichkeit und ein gutes Miteinander stabilisierten das Geschäft: "Bewährte Führungskräfte bringen ihr Team so auf Erfolgskurs."

Das Unternehmensrisiko im Indiengeschäft minimieren durch profunde interkulturelle Kompetenz - ein interkulturelles Training für Indien ist das Erfolgsrezept von India Consultant Prof. Dr. Simone Rappel: "Mit meiner Kulturkompetenz und wertvollen Tipps bauen Unternehmer nachhaltige Erfolge und gelingende Geschäftsbeziehungen nach Indien auf."

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