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Internationale Beteiligungsstrukturen erfordern von Unternehmen eine spezielle Steuerstrategie

Die qualifizierte und in der Folge auch autorisierte Anwendung des deutschen Steuerrechts ist für Unternehmen immer noch die effektivste Methode zur Senkung der Steuerlast - besonders auch, wenn es um internationale Beteiligungsstrukturen geht.

Der Zusammenhang zwischen Wertschöpfung und Besteuerung

Internationale Beteiligungsstrukturen sind für jedes Unternehmen, das grenzüberschreitend in Europa oder sogar weltweit tätig wird, wichtig. Denn der deutsche Staat versucht mit seinen Steuerregeln, das Besteuerungsrecht für Gewinne deutscher Unternehmen auch dann zu behalten, wenn diese Gewinne im Ausland anfallen. Dann droht Doppelbesteuerung, die man allenfalls in jahrelangen Verständigungsverfahren zwischen den beteiligten Staaten minimieren oder beseitigen kann. Nach internationalen Grundsätzen sind Unternehmensgewinne jedoch dort zu besteuern, wo sie erarbeitet werden, also die Wertschöpfung erfolgt.

Der steuerliche Mehrwert klarer Konzepte, Rechtsformen und Strukturen

Internationale Beteiligungsstrukturen erfordern von Unternehmen eine spezielle Steuerstrategie
Internationale Beteiligungsstrukturen

Deshalb kommt es ganz entscheidend auf die internationalen Beteiligungsstrukturen an. Sie müssen so gestaltet werden, dass Auslandsgewinne eindeutig nur im Ausland und damit meist günstiger besteuert und im Inland freigestellt werden. Entscheidend sind dabei nicht nur der Auslandsstandort unter Berücksichtigung der betriebswirtschaftlichen Vorgaben, sondern auch die Rechtsform der Auslandsaktivität und vor allem die Struktur, über die die Auslandsaktivität beherrscht wird (vgl. Blumers, BB 2016, 2777). Zum Beispiel zahlt ein großes Familienunternehmen aufgrund seiner internationalen Beteiligungsstruktur auf 60 Prozent seines Ertrages im Ausland 14 Prozent Steuern und lediglich auf die Inlandsgewinne von 40 Prozent einschließlich Gewerbesteuer 50 Prozent Ertragsteuern. Das Gesamtergebnis wird also mit
28,4 Prozent besteuert, während bei reiner Inlandsbesteuerung 50 Prozent Steuern angefallen wären.

Unabdingbar ist bei dieser Lösung, dass die Struktur unter Anwendung der deutschen Steuerregeln erfolgt und das Ergebnis durch "Verbindliche Auskunft" des Betriebsstätten-Finanzamts des deutschen Mutterunternehmens abgesichert wird. Hier geht es also nicht um Steuerumgehung, aber auch nicht um steuergetriebene oder aggressive Gestaltungen.

Blumers & Partner als Mitglied des European Tax Circle (ETC) setzen vielmehr unsere speziellen Kenntnisse und Erfahrungen des internationalen Steuerrechts ein, um die Steuervorteile der betroffenen Länder auf Grundlage der Doppelbesteuerungsabkommen zu nutzen.

Internationale Beteiligungsstrukturen

Durch das immer komplexer werdende Steuerrecht ist es für Unternehmen und besonders für Familienunternehmen gerade international wichtig, Spezialisten wie die Kanzlei Blumers & Partner zu Rate ziehen zu können. Denn noch immer gilt angesichts des hochkomplexen deutschen Steuerrechts: Steuern spart man durch den autorisierten Einsatz des Steuerrechts.

Die in Stuttgart ansässige Kanzlei Blumers & Partner kann in Sachen internationale Beteiligungsstrukturen auf ein spezialisiertes Expertenwissen, umfassende Erfahrungen und eine hervorragende Vernetzung verweisen.

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