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Künstliche Intelligenz als "Game Changer" in der Wirtschaft: Dokumentenmanagement wird revolutioniert

Künstliche Intelligenz

Der Begriff "Künstliche Intelligenz" ist schon längst nicht mehr auf fiktive Szenen beschränkt und ein Roboter wie R2D2 aus Star Wars ist bei Weitem keine Zukunftsvision mehr: Roboter unterstützen mittlerweile unsere Wirtschaft, wie zum Beispiel beim Herstellungsprozess in der Autoindustrie. Und nicht nur hier verändern selbstlernende Maschinen die Industrie: Auch in der Medizin, bei der Diagnostik und Behandlung sowie bei juristischen Schriftsätzen in den USA findet Künstliche Intelligenz (KI) mittlerweile erfolgreichen Einsatz. Damit kommt der KI heutzutage in der Wirtschaft eine wachsende Bedeutung zu: Sie wird zum Game Changer. In der Studie "Potentialanalyse Künstliche Intelligenz 2017"1 der Sopra Steria Consulting wurden Geschäftsführer, Vorstände und Führungskräfte aus unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen zum Thema "Künstliche Intelligenz" befragt. Die Ergebnisse spiegeln wider, welchen Einfluss KI auf einzelne Unternehmensprozesse über die Wertschöpfungskette besitzt. Auch das Berliner IT-Unternehmen PRO-DIRECT-FINANCE wendet Machine Learning, also künstliche Intelligenz, an, um die automatische Erkennung von Dokumenten durchzuführen und das Dokumentenmanagement zu automatisieren: faScan.

"Unsere Welt befindet sich in einem stetigen Prozess der Optimierung. Arbeitsschritte werden mithilfe von Technik und Digitalisierung einfacher, schneller, besser. Dass hierbei menschliche Intelligenz nachgebaut wird und eine Maschine selbstlernend handelt - wie ein Mensch - ist eine Errungenschaft, die die Wirtschaft revolutionieren und wahrscheinlich unsere Kultur verändern wird", erklärt Siegfried Fichtler von PRO-DIRECT-FINANCE. Das Bewusstsein für diese Revolution ist bereits in der Unternehmenswelt geschaffen - wie die Online-Befragung "Potentialanalyse Künstliche Intelligenz 2017" von Sopra Steria Consulting zeigt. 203 Geschäftsführer, Vorstände und Führungskräfte aus den Branchen Banken, Versicherungen, sonstige Finanzdienstleister, Energieversorger, Automotive, sonstiges verarbeitendes Gewerbe, Telekommunikation und Medien sowie öffentliche Verwaltung wurden im Februar 2017 zum Thema "Künstliche Intelligenz" befragt. Die Studie untersucht, inwieweit KI-Technologien bereits bei den Unternehmen zum Einsatz kommen und welche Auswirkungen sich dadurch für separate Unternehmensabteilungen ergeben.

Künstliche Intelligenz als
Künstliche Intelligenz mit faScan

KI: Einsatzgebiete, Bedingungen und Wirkung

Die Studienergebnisse illustrieren, dass KI bereits heute die Unternehmenswelt sowie die Entscheidungen und Interaktionen von Unternehmen beeinflusst: Jedes zweite Unternehmen nutzt KI in unterschiedlichen Arbeitsstrukturen. Der Haupttreiber für KI ist dabei die Beherrschbarkeit von Datenfluten sowie die Reduzierung der Arbeitskosten. 40 Prozent der Befragten haben zwar noch keine Erfahrung mit KI, planen den Einsatz solcher Technologien jedoch für die nahe Zukunft. KI wird, laut der Studie, aktuell bevorzugt in Form von Robotic Process Automation eingesetzt. Die befragten Entscheider sehen jedoch einen wechselnden Trend: Künftig wird das große Einsatzgebiet der KI in intelligenter Automatisierungstechnologie und digitalen Assistenten wahrgenommen. Damit KI effektiv Anwendung findet, sind entsprechende Kompetenzen vonnöten. Die befragten Unternehmen sind hier gut aufgestellt. Das wesentliche Wissen in den Unternehmen ist auf allen Ebenen vorhanden, in erster Linie bringen allerdings interne Spezialisten und erfahrene Fachkräfte die Qualifikation im Umgang mit KI mit. Die Arbeitsabteilungen, in denen KI hauptsächlich zum Einsatz kommt, sind derzeit IT und Produktion/ Operation. Hier spiegelt sich der positive Einfluss von KI vor allem in den Kosten wider. In der Zukunft sehen die meisten Unternehmensvertreter die Einsatzmöglichkeiten von KI jedoch im Kundenservice: 45 Prozent der Unternehmen planen in diesem Bereich die Anwendung von KI-Technologien mit der Erwartung, eine positive Wirkung auf Kosten sowie eine Qualitätsverbesserung in den Fachprozessen zu erzielen. Und dieser Einfluss wird jetzt schon bestätigt: Mehr als zwei Drittel aller Unternehmen, die KI nutzen, melden Verbesserungen in den Steuerungsmöglichkeiten und in der Qualität der Fachprozesse. Auch die intelligente Software faScan von PRO-DIRECT-FINANCE verbessert die Qualität in den Fachprozessen derzeitig in der Baufinanzierungsbranche. Automatisch erkennen, ordnen, übergeben: Datenmanagement war noch nie so schnell und so einfach. "faScan schafft Zeit und lernt schnell. Durch den Einsatz von KI eröffnen sich neue Möglichkeiten. Damit ermöglicht KI im Allgemeinen und faScan im Speziellen durch Zeiteinsparungen und durch adhoc-Response ein ganz neues Niveau an Service", erklärt Fichtler.

KI in der Zukunft

Obwohl die Studie eindeutig den positiven Einfluss von KI-Technologien in den Unternehmen unterstreicht, ist ihre Einflussnahme auf Unternehmensstrategien noch sehr gering. Aus Sicht der befragten Führungskräfte wird sich das allerdings in absehbarer Zukunft ändern: Mehr als 70 Prozent erwarten ab 2025 eine zunehmende Bedeutung der KI für die Unternehmensstrategie. Aktuell wird der Einsatz von KI noch von unausgereiften Technologien und fehlendem Verständnis für die Möglichkeiten, die KI bietet, gebremst. Aber das hält einen Großteil der Unternehmen nicht ab, zukünftig in KI zu investieren. Jedes zweite Unternehmen behandelt KI-Investitionen gleichberechtigt neben anderen Anlagen.

Die Studie zeigt Einschätzungen über die Zukunft - und die bisherige Entwicklung und aktuelle Einflussnahme von KI zeigt ganz deutlich: KI besitzt die Rolle des Game Changers.

1https://www.soprasteria.de/docs/librariesprovider33/Studien/potenzialanalyse-k%C3%BCnstliche-intelligenz-2017.pdf