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Mittel gegen Sodbrennen: Leinsamen statt Säureblocker

Etwa 20 Millionen Deutsche leiden an Sodbrennen. Die Ursache ist meist Magensäure, die in die Speiseröhre gelangt. Um den unangenehmen Schmerz zu verhindern, nehmen viele Betroffene sogenannte "Säureblocker"-Pillen, die die Produktion von Magensäure hemmen. Doch die Einnahme bleibt auf lange Sicht nicht ohne Folgen. Als alternatives Mittel gegen Sodbrennen gilt ein besonders quellfähiger Leinsamen-Tee.

Dauerbrenner Magensäure: Wie entsteht Sodbrennen?

Mittel gegen Sodbrennen: Leinsamen statt Säureblocker
Der Leinsamenaufguss legt sich wie ein natürlicher Schutzfilm über die gereizte Schleimhaut von Magen und Speiseröhre

Im Magensaft ist zu 0,5 Prozent Salzsäure enthalten. Diese übernimmt wichtige Funktionen: Sie durchsäuert den Mageninhalt und leitet die Verdauungsprozesse ein. Gleichzeitig tötet sie Bakterien ab, die mit der Nahrung aufgenommen werden. Der Magen bleibt gesund, solange er über eine intakte Schleimschicht verfügt, die ihn vor seiner eigenen Säure schützt.

Wird jedoch zu viel Magensäure produziert, kann es zu Schmerzen und Verdauungsstörungen kommen. Ein Überschuss an Säure reizt die natürliche Schleimschicht des Magens. Die Schicht wird zunehmend durchlässig. Auf diese Weise können Magensäure und Enzyme ungehindert die darunterliegende Magenwand und sogar die Muskelschicht angreifen.

Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure in die Speiseröhre fließt. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Neben einer erhöhten Säureproduktion im Magen kann auch eine Schwächung des Schließmuskels ein Grund für Sodbrennen sein. Normalerweise verhindert der Muskel ein Aufsteigen des sauren Mageninhalts. Liegt ein Defekt vor, macht sich dieser meist durch einen "Reflux" (Rückfluss der Magensäure) bemerkbar. Darüber hinaus können auch bestimmte Lebensmittel, Stress und Medikamente die Entstehung von Sodbrennen begünstigen.

Säureblocker haben Nebenwirkungen

Hilft auch bei refluxbedingtem Sodbrennen
Hilft auch bei refluxbedingtem Sodbrennen

Sodbrennen ist bei vereinzeltem Auftreten unbedenklich. Treten jedoch regelmäßig Beschwerden auf, könnte eine sogenannte "gastroösophageale Refluxkrankheit" vorliegen. Eine langfristig unbehandelte Reizung der Speiseröhre führt zur einer Schädigung der Schleimhaut und geht meist mit chronischen Entzündungen einher. Ein guter Arzt erkennt die Ursache der Erkrankung und kann Behandlungsmaßnahmen einleiten.

Säureblocker hemmen die Säureproduktion und können eine Übersäuerung des Magens - zumindest zeitweilig - verringern, jedoch sind mögliche Nebenwirkungen alles andere als harmlos. Eine unkontrollierte, längerfristige Einnahme kann zu Osteoporose (Knochenschwund) und einem folgenschweren Mineralstoff- und Vitaminmangel führen.

In den meisten Fällen ist eine grundlegende Ernährungsumstellung eine wirksame Alternative. Auf stark säurehaltige Nahrungsmittel sollte verzichtet werden. Auch Zucker und Weißmehlprodukte stimulieren den Magen und lassen ihn mehr Magensäure produzieren. Es empfiehlt sich eine ausgewogene Ernährung, bei der Betroffene säurearmes Obst, Gemüse, Vollkorn- und Eiweißprodukte sowie Leinsamentee in regelmäßigen Abständen über den Tag verteilt zu sich nehmen. Schon nach kurzer Zeit reguliert sich der Körper und ein beschwerdefreies Leben ist möglich.

Mittel gegen Sodbrennen: Wie hilft Linusit Leinsamen-Tee?

Die Speiseröhre und den Magen schützen - rein natürlich
Die Speiseröhre und den Magen schützen - rein natürlich

Das seit mehr als 30 Jahren bestehende Unternehmen Bergland Pharma hat sich mit seiner Marke Linusit® auf die Bereitstellung von pflanzlichen Arzneimitteln spezialisiert. Die pflanzliche Naturheilkunde verfolgt das Ziel, Anwendern ausschließlich schonende und gut verträgliche Produkte zur Verfügung zu stellen, mit denen sich der Körper auf natürliche Weise regulieren lässt.

Die Aufnahme von reichlich gelbildenden Ballaststoffen wirkt sich nachweislich positiv auf den Magen und den Verdauungstrakt aus. Zu den besten Ballaststofflieferanten zählen Leinsamen. Sie reduzieren die Cholesterinlast für den Körper und verzögern die Zuckeraufnahme ins Blut. Eine Besonderheit von Leinsamen ist, dass sie Wasser binden und folglich Gele bilden.

Die hochwertigen Arzneileinsamen von Linusit® verfügen über eine besonders hohe Quellfähigkeit, die eine starke Vergrößerung des Ausgangsvolumens der Samen bewirkt. Anders als reguläre Lebensmittelsamen erhöhen Linusit® Leinsamen ihr Volumen um das circa Drei- bis Vierfache. Der damit verbundene hohe Gelgehalt löst sich teilweise von den Samen ab und legt sich wie ein Schutzfilm über gereizte Schleimhautstellen in Magen und Darm. Die Leinsamen, die als Tee zubereitet werden, gelten somit als wirksames Mittel gegen Sodbrennen, Reizmagen, Gastritis und Schleimhaut-Entzündung.

Ein wirksames Mittel gegen Sodbrennen sind Leinsamen von Linusit®. Die besonders quellfähigen Samen schützen den Magen durch ihr eigens abgesondertes Gel, das sich wie eine Schutzschicht über die Magenschleimhaut legt und Säure abweist. Arzneileinsamen stellen in Kombination mit einer bewussten Ernährung eine sichere und langfristig gut verträgliche Alternative zu Säureblockern dar.

Linusit® Magenschutz Leinsamen: Wirkstoff: heller Leinsamen, aufgebrochen; Anwendungsgebiete: Traditionell angewendet als Schleimzubereitung zur symptomatischen Behandlung bei leichter Magen-Darm-Verstimmung. Das Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bergland-Pharma GmbH & Co. KG, 87751 Heimertingen