Finanzen

Stefan Klaile von XOLARIS: Service-KVG als Alternative

Asset-Manager kennen die Situation: Oft müssen hohe aufsichtsrechtliche Hürden überwunden werden, bevor eine eigene KVG gegründet werden kann. Dies bestätigt auch Stefan Klaile von XOLARIS, der insbesondere die Service-KVG für eine gute Alternative hält. Diese KVG beinhalte nämlich einige Vorteile gegenüber der Gründung einer eigenen KVG durch die jeweiligen AIF-Initiatoren.

Hohe aufsichtsrechtliche Hürden bei Gründung eigener KVG

Initiatoren von alternativen Investmentvermögen stehen ab einem gewissen Punkt vor der Entscheidung, ob sie eine eigene Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) gründen oder die Service-KVG als Alternative in Anspruch nehmen möchten. In beiden Fällen gibt es jeweils Argumente für und gegen die entsprechende Alternative. Gegen die Gründung einer Kapitalverwaltungsgesellschaft sprechen insbesondere die hohen aufsichtsrechtlichen Hürden, deren Überwindung mit einem ebenfalls hohen Arbeits- und Zeitaufwand verbunden ist. Zudem müssen gegenüber der BaFin beispielsweise zwei oder mehr fachlich geeignete Geschäftsleiter nachgewiesen werden. Der größte Vorteil der eigenen KVG besteht hingegen darin, dass die Kontrolle über die aufzulegenden Investmentfonds erhalten bleibt.

Service-KVG als Alternative mit vielen Vorteilen

Gegenüber der Gründung einer eigenen KVG bietet die Service-KVG Asset-Managern einige Vorteile. Die Service-KVG selbst ist ein unabhängiges Unternehmen, das - hinsichtlich der aufsichtsrechtlichen Bedingungen - in vollem Umfang verantwortlich und haftbar ist. Dies stellt sich gleichermaßen als Vorteil dar, denn auch dadurch hat die Service-KVG ein großes Interesse daran, dass der jeweils aufgelegte Investmentfonds erfolgreich arbeitet. Durch ihren aufsichtsrechtlichen Auftrag hat die Service-KVG zudem eine zusätzliche Kontrollfunktion, die Risiken verringern kann. Stefan Klaile von der XOLARIS Service KVAG empfiehlt, dass ein Initiator, der sich für die Auflage eines AIF entscheidet, zunächst einmal die Frage klären sollte, ob die vorhandenen Organisationsstrukturen überhaupt die Anforderungen des KAGB erfüllen können, die an eine KVG gestellt werden.

Stefan Klaile von XOLARIS: Kapitalausstattung der KVG nicht unterschätzen

Neben der Überprüfung der vorhandenen Organisationsstrukturen gibt Stefan Klaile von XOLARIS zu bedenken, dass das KAGB hinsichtlich der zugrunde liegenden KVG eine belastbare Kapitalausstattung erfordert. So darf das Eigenkapital einer externen KVG zu keinem Zeitpunkt 125.000 Euro unterschreiten, während es bei einer internen KVG sogar mindestens 300.000 Euro sein müssen. Ferner müssen durch das Eigenkapital mindestens 25 Prozent der jährlichen Plankosten abgedeckt werden.

Stefan Klaile als Gründer der XOLARIS Gruppe kennt sich umfassend auf dem Gebiet der KVG und der Service-KVG aus. Die XOLARIS Service Kapitalverwaltung AG gilt selbst als erfahrener Partner, der im Bereich Service-KVG als Anbieter am Markt vertreten ist.

Die Gründung einer eigenen KVG beinhaltet für Initiatoren hohe aufsichtsrechtliche Hürden und erfordert eine bestimmte Kapitalausstattung, die mitunter gar nicht vorhanden ist. Daher empfiehlt Stefan Klaile von der XOLARIS Service KVAG, dass man sich auf jeden Fall näher mit den Vorteilen einer Service-KVG beschäftigen sollte.

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