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Versicherungen verwalten: Gute Beratung gibt es nicht online

In Sachen Geldanlage und Absicherung geht der Trend immer stärker Richtung Digitalisierung. Steht daher die Zunft der Anlageberater und Versicherungsvermittler vor dem Aussterben? Mitnichten, denn das Internet hält zwar Unmengen an Informationen bereit. Doch erstens können zu viele Informationen überfordern und zweitens ist vor allem bei komplizierten Finanz- und Absicherungsfragen der Expertenrat sehr hilfreich. Sinnvoll kann es sein, seine Versicherungen verwalten zu lasen.

Laut einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom vom vergangenen Jahr vertrauen die Deutschen in Finanzfragen zu 92 Prozent dem Rat der Familie und von Freunden. 71 Prozent der Befragten nannten Online-Verbraucherportale als besonders vertrauenswürdig und 43 Prozent bauen in Finanzfragen auf ihre Kontakte auf Facebook, Twitter & Co. Finanzberater (36 Prozent) und Versicherungsvertreter (26 Prozent) stehen dagegen nicht so hoch im Kurs der Deutschen, wenn es um Finanzangelegenheiten geht.

Versicherungen verwalten: Wenn's kompliziert wird, hilft professionelle Kompetenz weiter

Dass die Digitalisierung auch in Geldangelegenheiten Einzug gehalten hat, ist mittlerweile normal. Immer mehr Menschen erledigen ihre Bankgeschäfte vom heimischen Computer aus. Und auch eine passende Versicherung fürs Auto oder Motorrad lässt sich heutzutage spielend online finden und abschließen. Doch es gibt auch "komplizierte" Fälle, in denen ein kompetenter, persönlicher Rat hilfreich ist.

Zum Beispiel die oben erwähnte, auf die individuelle Lebenslage und die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete private Altersvorsorge oder die Anlage eines ausgewogenen, gut gemischten und damit das Risiko senkenden Wertpapierdepots. Untersuchungen ergeben immer wieder, dass Anleger, die sich selbst um ihre Investments kümmern, stets die gleichen Fehler machen: Zu lange an Verlustbringern festhalten, einsteigen, wenn die Kurse schon davongelaufen sind oder sie sitzen auf einem hohen Klumpenrisiko - sprich, sie sind weder in unterschiedlichen Branchen noch Regionen investiert.

Optimierungsbedarf wird meist unterschätzt

Diese "Anfängerfehler" bei Börseninvestments können mit einem kompetenten Finanzberater leicht vermieden und das eigene Depot optimiert werden - das zahlt sich längerfristig aus. Aber nicht nur in Sachen Kapitalanlage, sondern auch bei so manchen Versicherungen kann es Optimierungsbedarf geben: Beispiel Hausratversicherung.

Die meisten haben ihre Hausratversicherung abgeschlossen, als sie die ersten eigenen vier Wände bezogen haben. Das kann teilweise Jahrzehnte zurückliegen. In der Zwischenzeit hat sich der Wert des Hausrats erheblich erhöht. Der Trend geht zum Zweit- oder Dritt-Flachbildschirm für die Kinder, die neue Einbauküche hat jede Menge technologischen Schnickschnack und der alte Drahtesel wurde längst gegen ein Hochleistungs-Mountainbike eingetauscht.

Kommt es jetzt zu einem Schadenfall, zahlt die Versicherung nur gemäß der "alten" Hausratversicherung. Wenn damals die Versicherungssumme auf beispielsweise 40.000 Euro festgelegt wurde, der Hausrat aktuell aber 80.000 Euro wert ist, ist das eine klassische Unterversicherung. Beträgt der eingetretene Schaden 10.000 Euro, würde die Versicherung nur anteilig 5.000 Euro erstatten. Ein kompetenter Versicherungsmakler geht mit seinen Kunden alle Versicherungen durch und würde diese Unterversicherung sofort erkennen.

Finanz-App "allesmeins" bietet auch persönliche Beratung

Jung, DMS & Cie., einer der größten Maklerpools in Europa, hat auf die zunehmende Digitalisierung in der Finanz- und Versicherungsbranche reagiert und schon Anfang 2016 die Finanz-App "allesmeins" auf den Markt gebracht. Mit diesem elektronischen Finanz- und Versicherungsordner haben Verbraucher nicht nur einen einfachen und umfassenden Überblick über ihre Finanzangelegenheiten. Auf Wunsch können sie sich auch an einen der rund
16.000 Berater und Vermittler von Jung, DMS & Cie. wenden, wenn sie einen guten Rat benötigen.