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ABGASSKANDAL MERCEDES Abgasskandal um Mercedes: Warum die Aussichten auf Schadenersatz gut sind

von Buttlar Rechtsanwälte Partnerschaft mbB

von Buttlar Rechtsanwälte Partnerschaft mbB

Wie es zum Abgasskandal bei Mercedes kam

Beim Abgasskandal dreht sich alles um unzulässige Abschalteinrichtungen. Diese hatten dafür gesorgt, dass die betroffenen Fahrzeuge auf dem Prüfstand die erforderlichen Stickoxidgrenzwerte einhielten - nicht jedoch bei der Nutzung der Fahrzeuge im Alltag. Überprüfungen deckten auf, dass die Abgaswerte häufig sogar um ein Vielfaches überschritten wurden. Neben der zusätzlichen Luftverschmutzung mussten auch die geprellten Autokäufer Einbußen hinnehmen, etwa einen erhöhten Verbrauch von Kraftstoff, einen schnelleren Verschleiß der Fahrzeuge oder eine geringere Leistung.
Daimler zahlte 2019 ein Bußgeld von 870 Millionen Euro. Zusätzlich wurden Hunderttausende Fahrzeuge im Rahmen von verpflichtenden und freiwilligen Rückrufen mit einer neueren Abgas-Software ausgestattet, um die manipulierte Software auszugleichen. Die Probleme der Kunden waren damit jedoch nicht automatisch beseitigt: Oft verschlechterten sich die Abgaswerte infolge des Updates sogar noch weiter. Außergerichtlichen Schadenersatzforderungen gegenüber zeigte sich Daimler bislang ablehnend. Den Fahrzeugbesitzern blieb und bleibt nur der Weg vor Gericht.

Gute Erfolgsaussichten im Abgasskandal um Mercedes

Möchten sich Betroffene gegen den Betrug wehren, müssen sie ihren Anspruch auf Schadenersatz gerichtlich geltend machen. Lange waren die Erfolgsaussichten angesichts der kleinen Zahl an positiv gefällten Urteilen eher gering. Mittlerweile gibt es jedoch eine ganze Reihe an Urteilen verschiedener deutscher Gerichte, die Daimler zur Zahlung von Schadenersatz verpflichten.

Seit Mitte Juli 2021 steht zudem fest, dass der VZBV (Verbraucherzentrale Bundesverband) eine Musterfeststellungsklage anstrengen wird. Sie konzentriert sich auf GLK- und GLC-Modelle mit einem OM651-Dieselmotor. Wolf Freiherr von Buttlar, Rechtsanwalt der Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte und Experte für den Abgasskandal bei Mercedes, erklärt: "Wir blicken erwartungsvoll nicht nur auf den Ausgang der Musterfeststellungsklage, sondern auch auf aktuell anstehende Entscheidungen des Bundesgerichtshofs. Erst kürzlich hatte dieser einen Fall zurück an das OLG Koblenz zurückverwiesen, das die Klage des betroffenen Fahrzeugbesitzers zu schnell abgewiesen hatte."

Erfolg im Abgasskandal um Mercedes: eigene Klage anstrengen

Verbraucher haben zwar die Möglichkeit, sich der Musterfeststellungsklage des VZBV kostenfrei anzuschließen - dennoch müssen sie ihren eigenen Schadenersatzanspruch im Anschluss daran selbst einklagen, falls kein Vergleich geschlossen wird. Von Buttlar empfiehlt deshalb: "Wer über eine Verkehrsrechtsschutzversicherung verfügt, sollte stets den eigenen Klageweg gehen. Dies ermöglicht zum einen eine höhere Entschädigung als die Musterfeststellungsklage, zum anderen deutlich schnellere Ergebnisse."

Die spezialisierten Anwälte der in Stuttgart ansässigen Kanzlei von Buttlar betreuen ihre Mandanten bereits seit einigen Jahren erfolgreich bei ihren Schadenersatzklagen gegenüber großen Fahrzeugbauern wie Mercedes, VW oder Audi. Das Herzstück ihres Angebots ist die kostenfreie Erstberatung. In diesem Rahmen prüfen die Anwälte, ob das Fahrzeug vom Abgasskandal bei Mercedes betroffen ist und sich der Klageweg gegen die Daimler AG somit lohnt. Sofern der Mandant über eine Verkehrsrechtschutzversicherung verfügt, übernimmt die Kanzlei die Deckungsanfrage bei der Versicherung. Auch weitere Fragen rund um den Abgasskandal wie etwa zum Widerruf von Finanzierungsverträgen oder zur Teilnahme am Rückruf betroffener Fahrzeuge können unkompliziert im Erstgespräch geklärt werden.
Die Rechtsanwälte der Kanzlei von Buttlar unterstützen ihre Mandanten dabei, im Abgasskandal bei Mercedes zu ihrem Recht zu kommen. Die kostenfreie Erstberatung klärt die wichtigsten Fragen rund um die Erfolgsaussichten der Klage.