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Aktionskreis Ostafrika e. V. (AKO) sammelt Spenden für Kibosho

Tansania beherbergt als vergleichsweise stabiles afrikanisches Land viele Tausende Flüchtlinge aus umliegenden Krisenstaaten. Da jeder dritte Einwohner in Armut lebt und die Regierung nicht ausreichend Hilfsgelder aufbringen kann, erweist sich humanitäre Unterstützung durch Gelder und den ehrenamtlichen Einsatz von Experten als hilfreich. Der AKO hilft unter anderem im Kibosho-Hospital.

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Unterstützung in Tansania

In Tansania finden momentan rund 350.000 Menschen aus umliegenden Krisenländern Zuflucht. Da jedoch knapp ein Drittel der Bevölkerung unter der nationalen Armutsgrenze lebt und insgesamt 46 Prozent der Tansanier weniger als 1,90 US-Dollar am Tag zur Verfügung stehen, erweisen sich Gelder sowie die Vermittlung von Expertenwissen als hilfreich. Ein gemeinnütziger Verein aus Traunstein setzt sich für Kibosho ein.

Humanitäre Hilfe für Ostafrika: AKO hilft im Kibosho-Hospital

Die Mitglieder des Aktionskreises Ostafrika e. V. (AKO) aus Traunstein bringen ihr Expertenwissen ehrenamtlich in Tansania ein. Die Schwerpunkte des Engagements liegen in den Bereichen Entwicklung, Bildung und Gesundheitshilfe.

Hierunter fällt der Ausbau der Infrastruktur: Eine funktionierende Wasser- und Stromversorgung soll dazu beitragen, das Leben in den Siedlungen aufzuwerten und moderner zu gestalten. Einen wichtigen Beitrag soll auch die finanzielle Unterstützung von Bildungseinrichtungen leisten. Wichtig ist es, Kindergartenplätze zu schaffen, in denen bereits Lesen und Schreiben gelehrt wird. Vor allem Mädchen und Frauen profitieren von einer Förderung auf unterschiedlichen Bildungswegen. Dadurch erhalten sie nicht nur mehr Chancen auf Selbstbestimmung, auch die Geburtenrate wird gesenkt. Gebildete Frauen bekommen im Schnitt "nur" 5,4 Kinder, was sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung zur Verminderung von Kinderarmut ist.

Den eigentlichen Schwerpunkt des Engagements des AKO, dessen unermüdlich treibende Kraft Hans Siemer aus Traunstein ist, bildet die Unterstützung des am Fuße des Kilimandscharo gelegenen Kibosho-Hospitals, das von der Diözese getragen wird. Hier behandeln Ärzte aus Deutschland ehrenamtlich Patienten. Unter ihnen sind beispielsweise der Augenlaser-Spezialist Dr. Wolfgang Pfäffl und der Zahnarzt Dr. Bernhard Blumenröhr aus Weilheim, die Familie um
Dr. Achim Miertsch, der Optiker Peter Breu sowie Helfer wie der Brunnentechniker Erwin Remmele. Dr. Wolfgang Pfäffl organisiert für INTERPLAST e. V. für das Expertenteam um
Dr. Andreas Schmidt Workshops für plastisch-rekonstruktive Medizin zur Fortbildung tansanischer Ärzte.

Seit 2017 schult ein Medizintechniker für die Dauer von drei Jahren Personal für den medizintechnischen Bereich. Da es sich hierbei landesweit um die derzeit einzige Möglichkeit der Ausbildung auf diesem Gebiet handelt, kann der Krankenhausalltag langfristig deutlich verbessert werden.

Jeder gespendete Euro kommt zu hundert Prozent in Afrika an

Der gemeinnützige Verein AKO mit Sitz im oberbayerischen Traunstein ist DZI-zertifiziert. Das Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen erhalten ausschließlich Organisationen, die lückenlose Verantwortung und Zuverlässigkeit im Umgang mit den Spendengeldern beweisen.

Die Leistungen der Mitglieder werden ausschließlich ehrenamtlich erbracht, selbst die Reisekosten werden in Eigenleistung getragen. Die Verwaltung ist klar strukturiert, die Öffentlichkeitsarbeit zeichnet sich durch die transparente Vermittlung von präzisen Informationen aus, wobei der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben mit unter zehn Prozent selbst für den DZI-Maßstab als sehr niedrig einzustufen ist. Der AKO legt ferner die detailliert dokumentierte Arbeit, Strukturen sowie Finanzen offen. Der Jahresabschluss wird von einer unabhängigen externen Stelle überprüft.

Das Spenden-Siegel der anerkannten Prüfinstanz DZI stellt somit sicher, dass es sich um eine seriöse Organisation handelt, die den höchsten Qualitätsansprüchen gerecht wird und jeden gespendeten Euro zu hundert Prozent als humanitäre Hilfe in Tansania ankommen lässt.

Der Aktionskreis Ostafrika e. V. erfüllt die strengen Auflagen des DZI und gilt damit offiziell als förderungswürdig. Spenden können unkompliziert und sicher online getätigt werden, eine Spendenquittung wird erstellt.

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