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ALEX FISCHER STEUER COACHING Alex Düsseldorf Fischer im Interview: Was verbirgt sich wirklich hinter dem "Next-Level-Steuer-Coaching" vom Immobilieninvestor

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Next-Level-Steuer-Coaching-Initiator - Alex Düsseldorf Fischer

Interviewer: Herr Fischer, im Netz kommt man ja heute praktisch nicht mehr an Ihrem Next-Level-Steuer-Coaching vorbei. Was genau ist dieses Seminar?


Fischer: Nun, um genau zu sein, ist dies kein einfaches Seminar, sondern ein mehrwöchiges Coaching-Programm, bei dem speziell Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler die wichtigsten Steuerstrategien kennenlernen, um ihren Steuerberater auf Augenhöhe führen zu können.

Interviewer: Warum muss ein Mandant seinen Steuerberater führen können? Ist der Steuerberater nicht dafür zuständig, die Steuern seiner Mandanten zu optimieren?


Fischer: Das habe ich auch viele Jahre lang gedacht und habe das Thema Steuerstrategie einfach an meinen Steuerberater delegiert. Schließlich müsste er es ja wissen! Irgendwann kam mir aber die Erkenntnis, dass es äußerst unschlau ist, wenn ich meinen größten Ausgabenposten und damit die komplette Kontrolle darüber an einen Dritten abgebe. Ich würde ja auch nicht meinen größten Kunden von einem Mitarbeiter betreuen lassen, dessen Qualifikation ich gar nicht beurteilen kann. Daraus ist dann meine Philosophie "Steuerliche Gestaltung ist Chefsache" entstanden.

Wenn man einmal darüber nachdenkt, ist es eigentlich logisch, dass die meisten Steuerberater mir gar nicht beim "Steuernsparen" helfen können. Der Lehrplan und die Prüfung von Steuerberatern ist staatlich geregelt. Warum sollte sich Vater Staat selbst das Leben schwer machen und Steuerberatern Steuersparstrategien beibringen? Es ist doch viel schlauer, sich Erfüllungsgehilfen heranzuzüchten, die nichts anderes machen, als korrekte steuerliche Veranlagung.

Wenn man sich den Lehrplan oder die Vorbereitung zur Steuerberaterprüfung mal etwas genauer anschaut, sieht man, dass sich von den 400 bis 1.200 Stunden Ausbildung (je nach Angebot), wenn überhaupt, nur zwei Stunden auf das korrekte Erstellen von Steuererklärungen und Bilanzen beziehen. Nur zwei Stunden beschäftigen sich mit steuerlicher Gestaltung, also mit "Steuernsparen"! Das sind gerade mal 0,5 % der Ausbildung eines Steuerberaters!

Ein weiterer Grund sind die Mandanten selbst. Sobald es zu einer Steuernachzahlung kommt, ärgern sie sich und geben meist dem Steuerberater die Schuld. Das Problem ist aber, wenn du deinen Steuerberater dafür anmeckerst, wird er immer versuchen, auf der sicheren Seite zu bleiben und alles "schön nach Vorschrift" abzuwickeln. Er wird immer sagen: "Diese Rechnung können wir hier nicht reinnehmen. Das erkennt uns das Finanzamt nicht an. Das könnte Ärger bei der Steuerprüfung geben."

Dabei wäre es doch viel schlauer zu sagen: "Doch, die Rechnungen packen wir alle rein und wenn uns das Finanzamt welche rausschmeißt, dann haben wir es wenigstens versucht – schlimmer kann es nicht werden, vielleicht gewinnen wir ja dabei." Natürlich ist es dann wichtig, Rücklagen für das eventuelle Rausfliegen der Rechnungen zu bilden. Aber den Steuerberater für Steuernachzahlungen zu beschuldigen, ist mehr als kontraproduktiv.

Interviewer: Wow, so habe ich es noch gar nicht gesehen! Gibt es noch andere Gründe?


Fischer: Naja, angenommen, du würdest einen Steuerberater treffen, der die ganzen Steuergestaltungsstrategien und Kniffe kennt (abgesehen davon, dass er wahrscheinlich total ausgebucht sein wird, denn dieses Wissen ist sehr begehrt) – wie soll er dir eine ordentliche Strategie ausarbeiten, wenn er gar nicht deine vollständige Ist-Situation kennt?

Klar, er weiß wahrscheinlich, welches Geschäft du betreibst und welche Marktnische du hast. Aber kennt er alle deinen persönlichen Details? Deine internen Prozesse? Deine persönlichen Stärken und Schwächen im Privatleben wie z. B. eine sich anbahnende Scheidung oder gierige, in Ungunst gefallene Abkömmlinge?

Kennt er deine Ziel-Situation? Bevorzugst du eher ein Leben in Luxus oder den Vermögensaufbau für die Zukunft? Möchtest du dein Geld verprassen und das Leben genießen oder an die nächste Generation weitergeben? Möchtest du lieber weniger Stress und weniger arbeiten oder Gewinne maximieren? Kennt er deine Werte?

Kann er ständig in deinem Arbeitsalltag hinter dir stehen und darauf achten, dass du keine Fehler machst, während du Verträge abschließt oder Fakten schaffst, die steuerliche Auswirkungen haben, die dir gar nicht bewusst sind? Oder dich beim Kaufvertrag von Immobilien darauf hinweisen, dass du sie durch einige Vertragsänderungen auch ohne Grunderwerbsteuer kaufen könntest? Das ist nicht möglich! Der Einzige, der diese ganzen Informationen stets in Echtzeit im Kopf hat, ist der Unternehmer selbst, also du! Und deswegen ist meine Devise: "Steuern sind Chefsache!". Das kann niemand anderes für dich übernehmen.

Interviewer: Ok, das kann ich in gewisser Weise nachvollziehen. Aber können Sie noch ein paar Beispiele nennen, was so im laufenden Jahr alles falsch laufen kann?


Fischer: Naja, du gehst zum Beispiel ein Joint Venture mit einem Partner ein, weil ihr gemeinsam etwas machen möchtet und wählst dafür die falsche Gesellschaftsform, die völlig ungeeignet ist und zu viele Steuern nach sich zieht. Oder du möchtest vielleicht Teile deines Joint Ventures verkaufen. Wenn du es falsch machst, zahlst du den vollen Steuersatz und wenn du es richtig machst, nur 1,5 %.

Angenommen, du kaufst eine Immobilie. Da ist die Frage: Kaufst du sie privat (was Sinn macht, wenn sie viele Verluste aufweist) oder wäre es vielleicht schlau, sie in einer Kapitalgesellschaft zu kaufen (wenn sie zu viele Gewinne macht)? Das hängt aber wiederum mit deiner privaten Situation zusammen. Jetzt bist du aber im Zugzwang. Du musst dich entscheiden, du denkst an deine Finanzierung, du denkst an den Kunden, an die Konkurrenz und das letzte, woran du denkst, sind die steuerlichen Konsequenzen und genau da werden teure Fehler gemacht.

Oder angenommen, du machst ein Investment, weil du dich irgendwo beteiligen möchtest. Je nachdem, wie hoch deine Beteiligung ist, kann es sein, dass du es mit vollem Steuersatz versteuern musst, oder eben nur mit reduziertem Steuersatz. Das Problem ist aber, wenn die Verträge erst einmal geschlossen und die Zahlungsflüsse gelaufen sind, kann man es nicht mehr korrigieren.

Gestaltungsarten haben ihre Vor- und Nachteile. Es gibt keinen Vorteil ohne Nachteil. Der Trick ist es, die Gestaltungsarten so miteinander zu kombinieren, dass sich die Nachteile gegenseitig aufheben und maximal viele Vorteile übrig bleiben. Das geht aber nur durch die Kombination von Gestaltungsart zusammen mit der eigenen Lebenssituation.

Interviewer: Ich stelle es mir sehr anstrengend und zeitintensiv vor, neben dem stressigen beruflichen Alltag noch Steuergestaltungen zu lernen. Zumal, wenn man vorher gar keine Berührungspunkte mit dem Thema Steuern hatte. Wie sehen Sie das?


Fischer: Vorweg: Es ist ganz anders, als Sie jetzt denken. Hierzu muss man wissen, dass es verschiedene Kategorien von Wissen bzw. Informationen gibt. Ganz unten sind unwichtige Details, Formalitäten und langweilige Paragrafen. Ganz oben dagegen stehen übergeordnete Prinzipien, Strategien und "Grundgesetze".

Unsere Teilnehmer werden natürlich nicht mit unwichtigen, google-baren Details gelangweilt, dafür gibt es schließlich Datenbanken oder Spezialisten wie Fachanwälte und steuerberatende Berufe. Google hat aber ein Hauptproblem: Wenn du nicht die richtigen Fragen stellst, bekommst du auch keine Antworten. Google kann dich auch nicht orientieren und dir übergeordnete Prinzipien vermitteln, die auf deine Situation zugeschnitten sind.

Interviewer: Ok, aber was genau vermitteln sie denn dann?


Fischer: Wir wollen steuerlich intelligente, strategisch denkende Unternehmer in Steuersachen hervorbringen, die die wichtigsten 20 % verstanden haben, die 80 % der Ergebnisse verursachen. Wie ein General, der eine funktionierende Strategie für sein Ziel erarbeiten soll. Er muss ein Maschinengewehr nicht auseinandernehmen und reinigen können. Er muss wissen, wie schwer es ist, wie weit es schießt und was die Stärken und Schwächen davon sind.

Glauben Sie mir, mir grauste es am Anfang auch bei der Vorstellung, mir diesen trockenen Kram in meinem eh schon überlasteten Alltag reinziehen zu müssen (lacht). Damals gab es ja noch kein Steuer-Coaching und ich musste mir alles mühselig aus Gesetzestexten und ellenlangen Interviews mit (detailverliebten) Experten zusammen suchen. Durch mein über 25 Jahre aufgebautes, recht weitreichendes Netzwerk habe ich Gott sei Dank das Glück, an die schlausten Köpfe in den verschiedensten Bereichen des Steuerrechts, Gesellschaftsrechts, Genossenschaftsrechts, Stiftungsrechts und anderen Bereichen heranzukommen. Normalerweise ist dieses Wissen den Großkonzernen vorbehalten.

Denn was unterscheidet einen Großkonzern von einem Mittelständler? Kaum ein einzelner mittelständischer Unternehmer hat die Zeit, das Geld und die Lust, ein Heer von Spezialisten zu casten und an seiner Steuerstrategie arbeiten zu lassen. Wir (ich und mein Netzwerk) haben uns diesen Luxus gegönnt und stellen unsere praxiserprobten Gestaltungen und dieses Heer an Spezialisten nun auch den Teilnehmern des Next-Level-Steuer-Coachings zur Verfügung.

Das Steuer-Coaching ist also das Destillat, das das wichtigste Steuerwissen, das sich in der unternehmerischen Praxis auch tatsächlich bewährt hat, komprimiert zusammenstellt. Trotzdem sind es um die 40 Stunden Content. Aber vergleichen wir das mal mit der Schulzeit: 12.000 Stunden die Schulbank drücken und wofür? 80 % vom Gelernten hatte – zumindest für mich – keinerlei praktischen Nutzen. Was sind da im Vergleich 40 Stunden, die, sobald du es verstanden hast, dir steuerliches Know-how auf höchstem Niveau bis zu deinem Lebensende bringen? Plus all die Kontakte zu Spezialisten, die du bekommst?

Interviewer: Ok, das macht Sinn. Aber Sie persönlich haben, wie ich gerade raushöre, gar keinen steuerlichen Hintergrund und haben sich das alles selbst beigebracht. Ist das nicht unglaubwürdig? Eine steuerliche Beratung darf doch nur von einem "echten" Steuerberater gemacht werden!?


Fischer: Das ist ja genau der Punkt. Das Steuer-Coaching ist keine Steuer- oder Rechtsberatung. Das wäre auch verboten. Um Steuer- oder Rechtsberatung machen zu dürfen, musst du legitimierter Rechtsanwalt oder Steuerberater sein, und selbst dann dürftest du sie nur durchführen, wenn du im Einzelfall schriftlich mandatiert bist. Natürlich bin ich kein Steuerberater und auch erst recht kein Wirtschaftsprüfer. Doch das ist, wie ich heute weiß, mein größter Vorteil, denn ich "übersetze" den "Expertensprech" leicht und unterhaltsam mit vielen anwendbaren Beispielen aus der Unternehmerpraxis. Die anspruchsvollen Details können und sollten die Teilnehmer dann immer noch mit ihrem eigenen Steuerberater oder unserem Experten-Netzwerk im Einzelfall klären und absichern.

Es ist wie bei Google: Wenn man die richtige Frage kennt, findet man schnell eine Antwort. Wenn du nicht weißt, was du fragen sollst, wirst du die Antwort auch nie bekommen. Ich jedenfalls lege den Teilnehmern mein ganzes "Jedi-Grundwissen" und auch mein komplettes Experten-Netzwerk offen.

Interviewer: Wie reagieren die Steuerberater? Fühlen sie sich angegriffen?


Fischer: Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn mit einem Ansturm gerechnet habe. Mittlerweile erkennt man allerdings zwei Lager. Die einen, die den Standpunkt "Das ist alles unseriös, ich weiß schon alles, was will mir der denn noch beibringen?" vertreten und andere, die der Sache völlig offen gegenüberstehen.

Mittlerweile haben über 150 Steuerberater und Wirtschaftsprüfer (meist jüngere, serviceorientierte und innovative Kollegen) das Steuer-Coaching besucht und ich habe mit vielen von ihnen persönlich gesprochen. Es freut mich wahnsinnig, dass das Feedback so positiv ausfällt und sie das hier erlernte Wissen nun bei ihren Mandanten umsetzen. Wenn gestandene Steuerberater zu mir hinkommen, mir in die Augen schauen, sich bedanken und mir sagen, dass das Steuer-Coaching aus ihnen einen besseren Steuerberater gemacht hat – was will man mehr?

Interviewer: Sie sagten gerade, dass es ein Vorteil wäre, dass sie kein Steuerberater, sondern Unternehmer sind. Können Sie das noch ein wenig genauer erklären?


Fischer: Unternehmer sind Generalisten, steuerliche Berater sind Spezialisten. Der Spezialist ist viel tiefer im Detail, ihm fehlt jedoch oft auch der Blick für das große Ganze und die Praktikabilität. Generalisten neigen dazu, Details zu vernachlässigen. Aus der Kombination von beiden entsteht dann erst das Großartige.

Ein Beispiel: Was nützt es dem Unternehmer, wenn er die beste steuerliche Gestaltung der Welt hat, er aber jetzt keine Kredite mehr bekommt, weil die Bank die Gestaltung nicht versteht oder sie den Kreditinstituten als windig erscheint? Was nützt die beste Gestaltung, wenn der Gesetzgeber sie nächstes Jahr wieder kippt oder sie so komplex ist, dass der Unternehmer vor lauter Verwaltungsarbeit nicht mehr zu seinem Kerngeschäft kommt?

Interviewer: Das Steuer-Coaching ist aber nicht nur für Steuerberater. Wer sind die anderen Teilnehmer?


Fischer: Es ist eine bunte Mischung aus allerlei Unternehmern, Selbstständigen und Freiberuflern. Viele Ärzte sind dabei oder auch Handwerksmeister, Rechtsanwälte oder IT-Unternehmer und natürlich Immobilieninvestoren. Wir haben selbst Unternehmer aus dem Bereich Schiffbau! Obwohl sie aus solch unterschiedlichen Branchen kommen, haben sie alle eine Sache gemeinsam: Sie denken alle, dass es keinen Sinn macht, den größten Ausgabenposten zu delegieren, ohne ihn persönlich überwachen bzw. auf Augenhöhe mit den steuerlichen Beratern sprechen zu können.

Die weitere Gemeinsamkeit ist: Fast alle haben Familie und wollen Steuern und Abgaben in privates Vermögen umwandeln, um etwas für sich und die Nachwelt zu erschaffen. Denn sind wir doch mal ehrlich: Tatsächlich geht es doch gar nicht wirklich ums "Steuernsparen", sondern darum, ein möglichst großes, sicheres und wertstabiles Vermögen aufzubauen, von dem wir und unsere Liebsten irgendwann leben können. Diese Einstellung haben sie alle gemein.

Interviewer: Ok. Wenn ich jetzt aber gar keine Ahnung von Steuern habe oder nie eine kaufmännische Ausbildung gemacht habe, wie z. B. ein Handwerker, verstehe ich die Inhalte dann überhaupt?


Fischer: Zunächst einmal, wer hat denn schon Ahnung von Steuern?
95 % unserer Teilnehmer haben am Start keinen Dunst und kennen lediglich ein paar Dinge, die sie in irgendeinem Wirtschaftsartikel gelesen haben.

Und das war die größte Herausforderung für mich und unser Team: Wie macht man die Inhalte super leicht (von null an) verständlich, OHNE dabei andere Teilnehmer zu langweilen, die schon ein wenig weiter sind? Die Antwort: Mit ganz viel Liebe!

Wir haben ein spezielles Lexikon zusammengestellt, das alle Fachbegriffe super einfach definiert, wir haben Dutzende von Infografiken erstellt, die komplexe Dinge ganz einfach darstellen. Wir haben "Orientierungs-Landkarten" drucken lassen, die ohne Fachjargon die jeweiligen Vor- und Nachteile der einzelnen Gestaltungen ganz simpel gegenüberstellen. Es wurden Zusatzmodule eingefügt für Menschen, die ihre Lücken füllen müssen, es wurden die schlimmsten Steuer-Fallen zusammengestellt und es wurde stets darauf geachtet, keine Fachbegriffe zu benutzen, ohne diese zu definieren und mit jeder Menge Beispielen aus der Praxis zu versehen.

Selbst die jeweiligen Persönlichkeitstypen haben wir berücksichtigt (der eine will alle Details, der andere nur Prinzipien). Jeder kann so tief eintauchen, wie es für ihn hilfreich ist. Nach jedem Modul gibt es Workbooks, Zusammenfassungen und Umsetzungsprogramme, sodass die Theorie wann immer möglich sofort in die Praxis umgesetzt werden kann.

Interviewer: Wir konnten ja selbst die Stimmung auf einem Ihrer Events erleben und waren erstaunt darüber, dass so viele unterschiedliche Leute beim Thema Steuern doch so gut drauf sind. Woran liegt das?


Fischer: Ich glaube, es liegt daran, dass sie auf einmal die vielen Möglichkeiten sehen, die ihnen vorher einfach unbekannt waren und das macht natürlich Freude. Außerdem wird die Materie einfach und verständlich rübergebracht, sodass auch ein Steuer-Neuling sich nicht verloren fühlt. Es ist auch die Gemeinschaft, das Netzwerken, die Experten, das Team. Ich glaube, all das führt zu dieser guten und ausgelassenen Stimmung.

Am Samstag gibt es eine Netzwerkparty mit Getränken und Abendessen, das ist natürlich ideal, um bei entspannter Atmosphäre neue Kontakte zu knüpfen, sei es, um die Steuerstrategien zu vertiefen oder auch die eigenen Business-Ideen zu erweitern. Die Teilnehmer agieren bereits auf einem hohen unternehmerischen Level und können daher wertvolle Tipps untereinander austauschen. Selbst ich habe schon den einen oder anderen interessanten Insider-Tipp für mich mitnehmen können!

Interviewer: Das Steuer-Coaching ist nun auch nicht ganz günstig. Wie erklären Sie den Preis?


Fischer: Meinen Content gibt es entweder komplett gratis oder es kostet eben was. Der Preis für das Steuer-Coaching ist extra so gewählt, weil er als Eintrittsbarriere dient. Das Thema Steuern und Steuergestaltung ist nicht für jeden geeignet. Es ist nur dann sinnvoll, wenn man bereits ein bestimmtes unternehmerisches Level erreicht hat und versteht, dass man das Thema Steuerstrategie nicht einfach an Dritte abgeben kann.

Deswegen gibt ja zu Beginn auch das kostenlose Analysegespräch, für das sich die Interessenten auf www.AF-Steuercoaching.de bewerben können. Dort schaut sich ein Spezialist aus meinem Team die aktuelle steuerliche Situation an und prüft, ob das Steuer-Coaching im jeweiligen Fall wirklich helfen kann. Wenn die aktuellen Qualifikationen noch nicht gegeben sind, sagen wir das den Interessenten auch ganz offen. Das ist übrigens auch ein Grund für die gute Stimmung auf den Events. Die Teilnehmer merken, dass ihnen hier nichts angedreht oder aufgeschwatzt wurde und sie unter Gleichgesinnten sind, die ein gemeinsames Ziel haben.

Wir wollen, dass sie schon im ersten Jahr ihre Kosten mindestens mit Faktor drei wieder hereinholen. Und das schaffen wir auch. Beim letzten Start-Event kam ein Teilnehmer – ein Rechtsanwalt für Steuerstraf- & Insolvenzrecht übrigens – auf mich zu und sagte: "Ungefähr nach anderthalb Stunden hatte ich schon das, was ich für die Gebühr hier bezahlt habe, in diesem Jahr alleine schon 3- bis 4-fach raus." Vielleicht sind wir doch noch zu günstig! (lacht)

Interviewer: Was bekommen die Teilnehmer noch außer den Live-Veranstaltungen und der Online-Lernplattform?


Fischer: Mir ist ganz wichtig, dass die Teilnehmer zur Umsetzung kommen. Was bringt dir die beste Theorie, wenn du sie nicht in die Praxis umsetzt? Deswegen bekommen sie Zugang zu meinem Experten-Netzwerk mit praktisch veranlagten Juristen, Steuerberatern, Vertragsrechtlern, Stiftungsexperten, Genossenschaftsrechtlern, Holdingberatern etc., um die letzten Fragen für die Umsetzung persönlich abzuklären.

Außerdem bekommen sie ihr persönliches Umsetzungspaket mit einer Art Landkarte und verschiedenen Werkzeugen, mit denen sie einmal im Quartal ihre steuerlichen Gestaltungen mit weniger als einer Stunde Aufwand durchchecken können. Dort sind auch bis zu drei Kompendien (Nachschlagewerke) enthalten, mit Dokumenten und Vertragsvorlagen zur freien Nutzung, für die Rechtsanwälte und Berater normalerweise ein Vermögen in Rechnung stellen würden.

Es ist so ein schönes Bild, wenn die Teilnehmer am zweiten Tag des Schlussevents mit einem Riesengrinsen und ihren wirklich schweren Stofftaschen mit den Kompendien, Tabellen, Zertifikat etc. die Treppe hochmarschieren. Da werde ich schon manchmal wehmütig, weil man sich so schnell schon wieder verabschieden muss

Wissen Sie, mittelständische Unternehmer sind meiner Meinung nach das Rückgrat unserer Gesellschaft. Diese Leute sind sehr wertvolle Menschen für Deutschland. Und trotzdem bekommen sie viel zu wenig Unterstützung und Hilfe für das, was sie eigentlich leisten. Es freut mich einfach, wenn ich ihnen mit meinem Netzwerk und persönlichen Erfahrungen der letzten 25 Jahre etwas geben kann. Ich denke, sie verdienen es.