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Fallstricke bei der Vereinsführung - Anwalt für Vereinsrecht in Stuttgart berät

Bei der Führung von Vereinen, Stiftungen oder gemeinnützigen GmbHs werden rechtliche und steuerliche Risiken häufig unterschätzt. Typische Fallstricke sind persönliche Haftung der handelnden Organmitglieder, nichtige Beschlussfassungen oder Wegfall der Gemeinnützigkeit.
Die Verantwortlichen von Non-Profit-Organisationen sind daher gut beraten, diese Themen ernst zu nehmen. Es lohnt sich, fachkundigen Rat einzuholen. Der Stuttgarter Vereinsrechtsexperte Dr. Claudius Werwigk berät seit Jahren eine Vielzahl von Non-Profit-Organisationen. In seiner Beratungspraxis fällt ihm häufig auf, dass Satzungen fehlerhaft oder veraltet sind. Dies birgt Risiken, die leicht zu vermeiden sind.

Vielfach veraltet: die Vereinssatzung

Viele Vereinssatzungen sind nicht mehr aktuell. Das fängt beim Vereinszweck an. Die bei Gründung festgelegten Maßnahmen zur Zweckverwirklichung stimmen vielfach nicht mehr mit den aktuellen Aktivitäten überein. Dies führt zu unnötigen Haftungsrisiken für die handelnden Vorstandsmitglieder. Häufig fehlen auch Regelungen, die ein zeitgemäßes Arbeiten ermöglichen. So müssen viele Mitgliederversammlungen noch schriftlich einberufen werden, weil die Satzung eine Einladung per E-Mail nicht vorsieht.

Oftmals sind die Satzungsregelungen zu Haftung und Vergütung von Vorstandsmitgliedern noch nicht an die letzten Gesetzesänderungen angepasst - insoweit besteht nicht selten Handlungsbedarf. Auch bei Einführung oder Umsetzung von Grundsätzen guter Unternehmensführung (Corporate Governance) ist die Satzung anzupassen. Viele ältere Satzungen entsprechen zudem nicht der Mustersatzung der Abgabenordnung, so dass Risiken für die Gemeinnützigkeit bestehen, sofern nicht gehandelt wird.

Satzungsänderungen richtig beschließen

WERWIGK & PARTNER RECHTSANWÄLTE mbB
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Soll die Satzung aktualisiert werden, ist die entsprechende Beschlussfassung der Mitgliederversammlung sorgfältig vorzubereiten. Ist der Verein gemeinnützig, empfiehlt es sich, die beabsichtigten Änderungen vorher mit dem Finanzamt abzustimmen. Um eine Satzungsänderung wirksam zu beschließen, ist diese bei der Einberufung als Tagesordnungspunkt anzukündigen; der Vorschlag für die Neuregelung ist der Einladung zudem beizufügen.

Bei der Mitgliederversammlung ist darauf zu achten, dass diese beschlussfähig ist und der Beschluss mit der erforderlichen - häufig qualifizierten - Mehrheit gefasst wird. Und besonders wichtig: Die Satzungsänderung ist beim Vereinsregister anzumelden; die Änderung wird erst mit Eintragung im Register wirksam. Dies wird nicht selten übersehen oder schlicht vergessen.

Kompetente Hilfe vom Vereinsrechtsexperten

Dr. Claudius Werwigk, Rechtsanwalt aus Überzeugung
Dr. Claudius Werwigk, Rechtsanwalt aus Überzeugung

Soll die Satzung geändert oder neu gefasst werden, empfiehlt sich angesichts der Vielzahl der rechtlichen und steuerlichen Fallstricke die Einholung kompetenten Rechtsrats. Der Stuttgarter Rechtsanwalt Dr. Claudius Werwigk ist ein erfahrener Anwalt im Vereins-, Stiftungs- und Gesellschaftsrecht. Er berät Non-Profit-Organisationen sowohl bei der Satzungsgestaltung als auch bei umfangreichen Umstrukturierungen. Seine Beratung zeichnet sich durch hohe fachliche Kompetenz, persönliches Engagement und Zuverlässigkeit aus.

Renommierte Kanzlei

WERWIGK & PARTNER ist eine in dritter Generation geführte Anwaltskanzlei in Stuttgart. Die Anwälte geben ihren Mandanten seit mehr als 40 Jahren nicht nur kompetenten Rechtsrat, sondern unterstützen sie auch zuverlässig und vertrauensvoll bei der Lösung schwieriger Probleme. Für die persönlichen und wirtschaftlichen Interessen ihrer Mandanten setzen sie sich mit hoher fachlicher Qualifikation, persönlichem Engagement und leidenschaftlicher Arbeit ein.

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