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BEKIFFT AUTO FAHREN Bekifft Auto fahren und der Lappen ist weg? Es kann sinnvoll sein, den Bußgeldbescheid anzufechten

Cannabis am Steuer

Cannabis am Steuer

Drogen am Steuer - Amtsdeutsch verstehen

Sich immer an die Regeln zu halten, ist langweilig. Eine Tüte zur Entspannung muss drin sein, denkt vielleicht manch einer. Doch der Konsum von Cannabis und das anschließende Führen eines Fahrzeugs sind keine gute Idee. Wird man während der Fahrt bei einer Polizeikontrolle erwischt, geht's ans Eingemachte.

Zentral ist hier die Frage, ob es sich um eine Ordnungswidrigkeit oder eine Straftat handelt. Das lässt sich nämlich nicht immer eindeutig abgrenzen. Im Gegensatz zu den Promille-Werten von Alkohol im Blut gibt es bei Rauschmitteln keine definierten Grenzwerte.

Ausschlaggebend für die Einordnung ist, ob eine Fahruntüchtigkeit durch Polizeibeamte festgestellt wurde. Das wäre beispielsweise beim Fahren von Schlangenlinien, bei groben Fahrfehlern oder anderweitig auffälligem Verhalten im Straßenverkehr der Fall. Ist eine Fahruntüchtigkeit jedoch nicht erkennbar, gilt es als Verkehrsordnungswidrigkeit. Beim ersten Verstoß beträgt das Bußgeld 500 Euro, ergänzt von zwei Punkten in Flensburg und einem ein- bis dreimonatigen Fahrverbot.

Wer hingegen als fahruntüchtig eingestuft wurde, hat eindeutig eine Straftat begangen, was entsprechend härter geahndet wird. Neben empfindlichen Bußgeldsummen steht der Führerscheinentzug samt zwölfmonatiger Sperre im Raum.

Was sagt das Betäubungsmittelgesetz zu Cannabis?

Gesetze sind zwar humorlos, doch eine Sache bleibt folgenlos: In Deutschland stellt der Eigenkonsum von Betäubungsmitteln, wozu Cannabis, Marihuana oder Haschisch als THC-haltige Hanfprodukte zählen, keinen Strafbestand nach Betäubungsmittelgesetz (BtMG) dar. Der Erwerb, Besitz, Handel und Anbau von "Gras" jedoch ist derzeit gesetzeswidrig.

In einer vom Bundeskriminalamt veröffentlichten Studie wird deutlich, dass Drogendelikte nur zu 15 Prozent auf den Handel mit Drogen zurückgehen. Mit 80 Prozent handelt es sich in der Mehrheit der Fälle um konsumnahe Delikte, die allerdings auch harmlose Konsumenten kriminalisieren, die nur für sich selbst gemütlich einen Joint drehen.

Der Besitz von Cannabis stellt entgegen der landläufigen Meinung einen Strafbestand dar, für denjenigen, der keine medizinische Verordnung vorlegen kann. Je nach Menge kann eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verhängt werden.

Das müssen Verkehrssünder wissen, die ab und zu "drauf sind": Wer unter Drogen beim Autofahren erwischt wird und noch ein Tütchen bei sich hat, macht sich in mehrfacher Weise strafbar. In der Folge werden möglicherweise zwei Verfahren eröffnet. Knifflige Angelegenheit! Da ist anwaltlicher Rat gefragt.

Bekifft Auto fahren - was tun, wenn der Bußgeldbescheid kommt?

Jost Ferlings, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht
Was viele nicht wissen: Mehr als die Hälfte aller Bußgeldbescheide ist anfechtbar. Ein Fachanwalt für Verkehrsrecht kann eine geeignete Rechtsvertretung für diese Fälle darstellen. Optimaler wäre allerdings ein Anwalt, der sowohl im Verkehrsrecht als auch im Strafrecht bewandert ist. Ein solcher Anwalt ist Jost Ferlings.

Er und sein Kanzleiteam helfen denjenigen, die high Auto gefahren sind und ihre Strafe abmildern oder den Antritt eines Fahrverbots verschieben wollen. Der Fachanwalt für Verkehrsrecht und Strafrecht ist auf Drogendelikte spezialisiert. Er blickt auf über 20 Jahre Berufserfahrung in dieser heiklen Domäne zurück. Interessenten können sich in einer kostenlosen Soforthilfe eine erste Einschätzung holen.
Wer beim Autofahren bekifft war und erwischt wurde, muss mit einem saftigen Bußgeld, Punkten in Flensburg oder gar mit dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen. Jost Ferlings, Fachanwalt für Verkehrs- und Strafrecht berät in solchen Fällen. Bisher konnte er zahlreichen Mandanten aus der Patsche helfen und durch Anfechtung der Bußgeldbescheide häufig eine Strafmilderung erwirken.