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BETRIEBSPRüFUNG RENTENVERSICHERUNG Betriebsprüfung durch die Rentenversicherung: Was tun, um hohe Nachzahlungen zu vermeiden?

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Wenn der Auftraggeber zum Arbeitgeber wird

Das Problem: Immer häufiger erklärt die Sozialversicherung vermeintlich Selbstständige rückwirkend zu Scheinselbstständigen - auch dann, wenn der Auftragnehmer Rechnungen schreibt, ein Gewerbe angemeldet hat und eine Steuernummer beim Finanzamt nachweisen kann. Zu den Betroffenen können unter anderem freie Mitarbeiter im IT-Bereich, Subunternehmer im Baugewerbe oder Versicherungskaufleute im Außendienst zählen. Auch Honorarärzte, Lehrer und Dozenten, IT-Dienstleister, EDV-Experten, Programmierer, Kurierfahrer, Unternehmensberater und weitere Dienstleister können schnell zum "Arbeitnehmer" mutieren.

Das ist in erster Linie ein Problem für den Auftraggeber, der nun - aus Sicht der Sozialversicherung - als Arbeitgeber fungiert. Und auch dieselben finanziellen Pflichten zu erfüllen hat, sprich: Er muss allein die Sozialabgaben für seine Arbeitnehmer zahlen. Konkret handelt es sich meist um erhebliche Beitragsnachforderungen, in machen Fällen kann es sogar zu Strafverfahren (Paragraf 266a Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt) kommen.

Scheinselbstständigkeit kann finanzielle Krise verursachen

Kommt der Prüfer der Deutschen Rentenversicherung und stößt er auf den Tatbestand der Scheinselbstständigkeit, kann es teuer werden. Denn nun muss der Auftraggeber - beziehungsweise Arbeitgeber - rückwirkend die Sozialversicherungsabgaben für bis zu fünf Jahre nachzahlen. Hat das Unternehmen die Beiträge mit Absicht, also vorsätzlich, nicht gezahlt, kommt es erst nach 30 Jahren zur Verjährung. Hinzu kommen mögliche Säumniszuschläge von einem Prozent pro Monat. So überschreiten die Nachzahlungen schnell den sechsstelligen Bereich. Nicht selten müssen Unternehmen deswegen Insolvenz anmelden.

Mehr noch: Der Gesetzgeber droht zudem mit strafrechtlichen Konsequenzen. Das basiert auf dem Paragrafen 266a: Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt. Arbeitgeber, die die Sozialversicherungsbeiträge ihrer Arbeitnehmer veruntreuen, müssen mit bis zu fünf Jahren Freiheitsentzug oder hohen Geldstrafen rechnen.

Ein weiterer Punkt: Das Finanzamt, beziehungsweise die Steuerfahndung, könnte Lohnsteuernachzahlungen einfordern. Das betrifft dann sowohl den Auftraggeber als auch den Auftragnehmer. Aus steuerlicher Sicht ist die bereits abgesetzte Umsatzsteuer der Scheinselbstständigen unberechtigt und muss zurückgezahlt werden. Auch das kann aufgrund der Abgabenordnung (AO) strafrechtliche Konsequenzen haben.

Bei Betriebsprüfung durch die Rentenversicherung: Beratungsunternehmen mit starkem Netzwerk schafft Rechtssicherheit

Das Beratungsunternehmen clearing solutions mit Sitz im Herzen Berlins verfügt über ein einzigartiges Netzwerk: Ehemalige Betriebsprüfer, Gutachter und die Rechtsanwälte der auf das Sozialversicherungsrecht spezialisierten Anwaltskanzlei jura ratio GmbH schaffen von Beginn an ein sicheres Fundament - vorausgesetzt, die Unternehmen stellen den Experten die entsprechenden Prüfunterlagen rechtzeitig zur Verfügung.

Die Klienten des Berliner Beratungsunternehmens profitieren von der Erfahrung und Expertise des einmaligen Netzwerks: Die Profis verhandeln mit den Trägern, finden Lösungen und schaffen Rechtssicherheit. Auch wer Angst vor der Beauftragung von Freiberuflern aufgrund einer möglichen Scheinselbstständigkeit hat, kann sich an clearing solutions wenden: Zertifizierte Experten liefern eine schnelle und kostenfreie Ersteinschätzung.

Hat der Rechtsstreit bereits begonnen, versuchen die Spezialisten zu retten, was zu retten ist. Die erfahrenen Rechtsanwälte im Netzwerk führen die Verfahren und klagen notfalls durch alle Instanzen Landgericht, Landessozialgericht und Bundessozialgericht (soweit die Revision zugelassen wird).
Keine Angst vor der Betriebsprüfung durch die Rentenversicherung: Das Berliner Beratungsunternehmen clearing solutions GmbH kennt sich mit dem Thema Scheinselbstständigkeit aus. Die Spezialisten stehen Unternehmen, Dienstleistern und Gründern mit einem starken Netzwerk zur Seite. Die Ersteinschätzung zur Statusfeststellung für Scheinselbstständigkeit erfolgt kostenfrei.