ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Diverses

CANNABIS LEGALISIERUNG Auch ohne Cannabis-Legalisierung: Wie Schmerzpatienten leicht an medizinisches Cannabis kommen

Algea Care GmbH

Algea Care GmbH

In diesen Ländern ist Cannabis bereits legal

Aktuell wird im Bundestag so konkret wie nie zuvor über die Legalisierung von Cannabis diskutiert, wobei sich LINKE, Grüne, FDP und SPD für eine regulierte Abgabe aussprechen. In anderen Ländern ist die Cannabis-Legalisierung bereits abgeschlossen: Allein 35 US-Bundesstaaten haben die noch immer stark stigmatisierte Pflanze zur medizinischen Verwendung freigegeben, in 14 davon ist sogar der nicht-medizinische Konsum legal. Auch in Kanada ist eine kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene gesetzlich erlaubt, ob als Medikament oder Genussmittel.

Auch wenn eine komplette Cannabis-Legalisierung in Deutschland noch nicht beschlossen ist, gibt es einzelne Fortschritte: So hat der Europäische Gerichtshof im November 2020 entschieden, dass der nicht-psychoaktive Inhaltsstoff Cannabidiol (kurz: CBD) nicht mehr als Betäubungsmittel eingestuft wird - zumindest dann, wenn der THC-Gehalt die Marke von 0,2 Prozent nicht überschreitet.

Das Expert Committee of Drug Dependence (ECDD) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt gar eine generelle Neubewertung von Cannabis und spricht sich auch dafür aus, Cannabidiol bei der internationalen Drogenkontrolle nicht mehr zu berücksichtigen. Ähnlich hält es die Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen: Diese hat erst im Dezember 2020 dafür votiert, Cannabis im Einheitsabkommen über Betäubungsmittel herabzustufen.

Das medizinische Potential von Cannabis wird weiterhin unterschätzt

Es gibt gute Gründe für eine Entstigmatisierung und medizinische Anwendung von Cannabis. Die Pflanze aus der botanischen Gattung der Hanfgewächse kann bei einer Reihe von Beschwerden und Krankheiten helfen, beispielsweise bei chronischen Schmerzen aller Art, bei Schlaf- oder Angststörungen, schwerer Appetitlosigkeit und Übelkeit, ADHS, entzündlichen Darmerkrankungen und Multipler Sklerose. Zudem geht eine Cannabis-Therapie häufig mit deutlich weniger Nebenwirkungen im Vergleich zu bisherigen Medikamenten einher, insbesondere bei Schmerzpatienten.

Liegen eine schwerwiegende , also den Alltag stark einschränkende, chronische Erkrankung und eine Einschätzung des behandelnden Arztes darüber vor, dass sich der Einsatz von Cannabis positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken könnte, ist eine Behandlung mit medizinischem Cannabis laut Gesetz grundsätzlich möglich. Dennoch ist die Cannabis-Versorgung für Patientinnen und Patienten derzeit noch mangelhaft, zu wenig Ärzte setzen das Arzneimittel ein. In der Drucksache 19/2265119 des Deutschen Bundestages heißt es: "Obwohl Schwierigkeiten der Verordnung, Versorgung, Kostenübernahme und des Anbaus immer wieder parlamentarisch thematisiert wurden, hat sich nach Ansicht der Fragesteller die Situation für die Patientinnen und Patienten seitdem nur teilweise verbessert."

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) kommt ebenfalls zu dem Schluss, dass die Verordnung von Cannabinoiden zur Schmerzbehandlung erleichtert werden sollte. Nach einer Schätzung der DGS kommt etwa die Hälfte der Schmerzpatienten, bei denen eine entsprechende Empfehlung vorliegt, nicht an das natürliche Schmerzmittel. Die Ärzte bei Algea Care haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, die Versorgung mit medizinischem Cannabis - natürlich im Rahmen aller geltenden gesetzgeberischen und berufsrechtlichen Vorschriften - erheblich zu erleichtern und patientengerechter zu gestalten.

Eine telemedizinische Plattform erleichtert den Zugang zu medizinischem Cannabis

Ein persönliches Erstgespräch ist entscheidend für den Therapieerfolg
Algea Care GmbH
Bei Algea Care handelt es sich um die erste - und bislang auch einzige - telemedizinische Plattform, deren Fokus auf der ärztlichen Behandlung mit medizinischem Cannabis liegt. Konkret bedeutet das: Patientinnen und Patienten, die eine Cannabis-Therapie in Erwägung ziehen, können Algea Care als Anlauf- und Beratungsstelle nutzen. Nach dem Ausfüllen eines digitalen medizinischen Fragebogens können sie von einem umfassenden Betreuungsangebot profitieren und bekommen schnelle Hilfe. Sowohl Behandlungen mit medizinischem Cannabis als auch mit hochdosiertem, isolierten Cannabidiol (CBD) sind nach ärztlicher Einschätzung möglich. Nach einer kostenlosen Ersteinschätzung erhalten die Patienten meist schon innerhalb einer Woche einen Termin in einem der 18 Therapiezentren in Deutschland. Dort werden sie nach einem umfangreichen Beratungs- und Aufklärungsgespräch von qualifizierten Ärzten behandelt, die auf die Therapie mit medizinischem Cannabis und CBD spezialisiert sind.

Jedes Behandlungsangebot ist exakt auf das individuelle Krankheitsbild des jeweiligen Patienten abgestimmt. Regelmäßige Folgetermine sind zur Maximierung des Therapieerfolges und der Kontrolle möglicher Nebenwirkungen notwendig. Diese können jedoch bequem telemedizinisch stattfinden - das erspart den Behandelten einen vermeidbaren Zeitaufwand und lange Wege. Auch wenn es Fragen oder Probleme gibt, stehen den Patientinnen und Patienten zahlreiche moderne Kommunikationskanäle zur Verfügung, mithilfe derer sie unkompliziert mit den Experten von Algea Care in Kontakt treten können - klassisch per E-Mail oder Telefon sowie über Online-Chats bis hin zu Videosprechstunden (soweit ärztlich vertretbar).
Bei Algea Care bekommen Patienten mit chronischen Beschwerden leicht und kompetent Zugang zur Behandlung mit medizinischem Cannabis und CBD - damit schließt die telemedizinische Plattform eine große Lücke in der Gesundheitsversorgung.