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COACH WERDEN Auf einmal will jeder Coach werden - was ist dran am Trend?

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In den letzten Jahren ist das Internet immer mehr zur Selbsthilfe-Plattform geworden. Auf unzähligen Podcasts, Instagram-Accounts, YouTube-Kanälen und Blogs bekommt man mittlerweile Tipps für mehr Erfolg und Glück in allen Lebensbereichen.

Die Coachingindustrie boomt

Das Internet ist längst zur ersten Anlaufstelle geworden, wenn wir auf der Suche nach Problemlösungen sind (Studien zufolge sucht sogar jeder Zweite vor einem Arztbesuch online nach einer Diagnose). Aber auch Beziehungs-, Finanz-, Koch- oder Fitnesstipps sind stark nachgefragt. Und wo es Nachfrage gibt, da gibt es meistens auch ein Angebot.

Die Coaching- und Beratungsindustrie boomt. Laut dem Wirtschaftsmagazin "Forbes" soll der Markt in den nächsten Jahren auf 20 Milliarden Dollar Umsatzvolumen ansteigen (allein in den USA). Auch in Deutschland gibt es immer mehr dieser Experten, die teilweise sehr gut davon leben, anderen Menschen durch ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu helfen - denn die Informationsflut des Internets sorgt nicht zwangsläufig auch für die gewünschte Transformation oder das ersehnte Ergebnis.

Hier kommen dann die Coaches, Berater oder Experten ins Spiel. Viele von ihnen haben die Entwicklungen der letzten Jahren dazu genutzt, ein lukratives Geschäft aufzubauen und diese Ergebnisse zu gewährleisten. Und das komplett online.

Unterstützung in jedem Lebensbereich

Aber was ist wirklich dran am Coaching-Trend? Kann man davon leben, anderen Menschen zu helfen? Und wie sieht es mit der Langfristigkeit dieses Geschäftsmodells aus? Antworten liefert Manuel Gonzalez, der mit seinem Unternehmen coachwerden.de täglich Menschen dabei hilft, sich als Coach oder Berater selbstständig zu machen. "Zunächst ist wichtig, dass wir definieren, was ein Coach überhaupt ist. Schließlich kann man mittlerweile für jeden Lebensbereich Coach werden."

Vom klassischen Beziehungscoach bis hin zum Unternehmensberater wird das Handwerk immer massentauglicher. Eine neue Entwicklung, die unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass mehr und mehr Prominente mit ihren Coaches an die Öffentlichkeit gehen. Tennislegende Serena Williams, Schauspieler Leonardo DiCaprio, Moderatorin Oprah und selbst der Sänger Justin Bieber sind nur einige von vielen weiteren, die inzwischen offen damit umgehen, dass sie gecoacht werden. Vor zehn Jahren wäre das noch ein Tabuthema gewesen.

Manuel Gonzalez hilft Menschen dabei, Coach zu werden

Laut Manuel Gonzalez ist es aber nicht nur interessant, einen Coach in einem Lebensbereich zu haben, den man gern optimieren möchte, sondern auch, selbst Coach zu werden. Wer eine gewisse Lebenserfahrung oder spezifische Expertise in einem Bereich mitbringt, hat als Coach und Berater eine äußerst attraktive Karrieremöglichkeit.

"Wir helfen jeden Tag Leuten damit, ihre Karriere als Coach oder Berater ins Laufen zu bringen. Die meisten wissen anfangs noch gar nicht, was alles an Potenzial in ihnen steckt und sind verblüfft darüber, bei was für Herausforderungen Menschen Unterstützung brauchen." Allerdings geht es dabei laut Gonzalez nicht nur ums Geldverdienen. "Die meisten Menschen, die zu coachwerden.de kommen, wollen etwas Bedeutungsvolles mit ihrem Leben machen. Da gehört schon eine Prise Idealismus dazu. Aber wenn man es ernst meint, dann kann man als Coach oder Berater wirklich nachhaltig etwas im Leben des Klienten positiv verändern."

Kunden online coachen

Eine solche Tätigkeit ist laut Manuel Gonzalez vor allem interessant, weil man als Coach mittlerweile nicht mehr ortsgebunden ist. Man kann seine Dienstleistung mittlerweile komplett online erbringen. "Die meisten unserer Kunden gewinnen ihre Klienten online und betreuen sie auch dort. Das geht wunderbar via Skype oder Telefon." Vorausgesetzt, man löst ein echtes Problem im Leben seiner Klienten. Das ist nämlich laut Manuel Gonzalez der Punkt, an dem die meisten angehenden Coaches scheitern. "Coach zu werden bedeutet vor allem, seinen Klienten zu verstehen. Man muss ein Angebot entwickeln, das auch gekauft wird. Und dafür muss man genau wissen, wem man hilft und was diese Menschen wollen."

Gonzalez selbst hat sich bereits mit jungen 22 Jahren das erste Mal als Coach selbstständig gemacht und Tausenden Menschen geholfen. Mittlerweile unterstützt er mit seinem Unternehmen coachwerden.de Akademiker und Angestellte dabei, ihre Expertise und Leidenschaft zu entdecken, mit der sie sich als Coach erfolgreich neben ihrer jetzigen Tätigkeit ohne viel Risiko selbstständig machen können. "Die meisten Leute wissen gar nicht, was in ihnen steckt. Ich bin selbst durch Zufall auf die Fähigkeiten gestoßen, mit denen ich anderen helfen konnte. Fast jeder hat schon einmal Herausforderungen gemeistert, die andere gerade durchmachen. Und der Bedarf besteht. Die Leute sind da draußen. Man muss sie nur finden und sich richtig präsentieren."

Wie das geht, erfährt man unter anderem auf der Webseite von coachwerden.de.