Computer & Technik

DIGITALE ZUTRITTSKONTROLLE Wie sich durch eine digitale Zutrittskontrolle die Gebäudenutzung optimieren lässt

Elektronischer XS4 Original Beschlag von SALTO in der schmalen Version im Rathaus von Unterföhring, hier am Etagenzugang des Bürgermeisters // Bildquelle: SALTO Systems

Elektronischer XS4 Original Beschlag von SALTO in der schmalen Version im Rathaus von Unterföhring, hier am Etagenzugang des Bürgermeisters // Bildquelle: SALTO Systems

Mechanische Lösungen sind verwaltungsintensiv

Elektronischer XS4 Original Beschlag von SALTO mit "Bitte nicht stören"-Funktion an einer Zimmertür des Pflegeheims Unterföhring
Bildquelle: SALTO Systems
In vielen öffentlichen Einrichtungen kommen immer noch mechanische Lösungen zur Steuerung des Zutritts zum Einsatz. Bei diesen erhält ein begrenzter Personenkreis Schlüssel ausgehändigt, mit denen die unterschiedlichen Arbeitsbereiche erreicht werden können. Nicht selten gibt es bereits nach kurzer Zeit Probleme mit der Schlüsselzuordnung und der Überblick geht verloren. Dementsprechend gilt dieser Prozess als verwaltungsintensiv und zugleich auch kostspielig. Zwar ist die Erstanschaffung oftmals günstig, jedoch sind die Folgekosten zu beachten. Der Verlust eines Schlüssels stellt die Verwaltung vor große Herausforderungen. Insbesondere wenn einer der Generalschlüssel verloren geht, besteht ein hohes Sicherheitsrisiko und der Austausch aller Schließzylinder wird erforderlich.

Zudem ist auch der Aufwand für die Mitarbeiter groß, insbesondere dann, wenn sie zu unterschiedlichen Bereichen verschiedene Schlüssel nutzen müssen. Anders sieht das bei digitalen Zutrittskontrollen aus. Bei diesen lässt sich der erforderliche Einsatz für die einzelnen Mitarbeiter minimieren, wodurch ihnen mehr Zeit verbleibt, sich um ihre Kernkompetenzen zu kümmern.

Digitale Zutrittskontrolle für mehr Flexibilität

Elektronischer XS4 Original Beschlag von SALTO in der DIN-Version an der Tür zur Leitzentrale der Freiwilligen Feuerwehr Unterföhring
Bildquelle: SALTO Systems
Durch die Nutzung eines digitalen Systems fällt die Verwaltung der mechanischen Schlüssel weg. Dies gestaltet sich in vielen Fällen ohnehin als schwierig. Zutrittsberechtigungen werden auf digitalem Wege vergeben. Das erlaubt es dem Nutzer, Personen oder ganze Gruppen auch kurzfristig Berechtigungen zu erteilen oder wieder zu entziehen. Und so ist es beispielsweise möglich, die Nutzung des Foyers, bestimmter Sitzungssäle oder zeitweise des ganzen Gebäudes zu ermöglichen. Selbst Notschließungen lassen sich in Gefahrensituationen jederzeit herbeiführen.

Zu den Anbietern von Sicherheitslösungen dieser Art zählt die SALTO Systems GmbH. Dessen Zutrittslösungen entsprechen den besonderen Richtlinien und Normen öffentlicher Einrichtungen.

Virtuelle Vernetzung für individuelle Lösungen

Über einen SALTO Wandleser wird im Sportzentrum von Unterföhring gesteuert, wer wann welche Gebäudetechnik (z. B. Hallenabtrennungen, Vorhänge, Lüftung etc.) bedienen darf
Bildquelle: SALTO Systems
Über die SALTO-SPACE-Systemplattform des Anbieters ist es möglich, nicht nur Außen- und Flurtüren oder Büro- und Etagentüren mit den digitalen Zutrittslösungen zu versehen, sondern auch Aufzüge, Dokumentenschränke, Parkplätze und mehr. Dadurch lassen sich alle sicherheitsrelevanten Bereiche über eine Plattform koordinieren und verwalten. Die virtuelle Vernetzung aufeinander abgestimmter Systeme erlaubt es zudem, sicherheitsrelevante Informationen über mehrere Gebäude hinweg zu verbreiten. Eine Koppelung mit anderen Sicherheits- und Gebäudeautomationssystemen ist möglich.
SALTO Deutschland hat seinen Sitz in Wuppertal. Die Lösungen für digitale Zutrittskontrollen kommen weltweit zum Einsatz. Das betrifft öffentliche Einrichtungen wie Justizeinrichtungen und Militäranlagen genauso wie Ämter, Rathäuser, Parlamente und Ministerien.