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Digitalisierung: Controlling wird sich deutlich verändern

Die Digitalisierung wird das Controlling in Unternehmen signifikant verändern. Zahlreiche Controlling-Prozesse sind bereits automatisiert und Self-Service-BI setzt sich zunehmend durch. Entsprechend verändert sich auch das Berufsbild des Controllers. Experte Peter Sinn verrät, welche Herausforderungen auf Unternehmen zukommen und wie die Softwareunterstützung der Zukunft aussieht.

Controller mit neuem Rollenverständnis

Peter Sinn ist Gründer der CP Corporate Planning AG. Das Unternehmen entwickelt seit fast 30 Jahren Softwareprodukte für Unternehmen. "Zum ersten Mal in der Geschichte des Controllings beobachten wir, dass sich das Rollenbild anpassen muss, weil sich die Technologie um uns herum verändert. Bisher war es im Controlling so, dass die Anforderungen aus der Praxis bestimmt haben, was die Technologie zu leisten hat", so Peter Sinn. Aus Sicht des Experten sei zu beobachten, dass Entscheider Analysen immer häufiger in Eigenregie und ohne fremde Hilfe ad hoc durchführen. In diesem Zuge sei es erforderlich, dass die eigentlichen Controller neue Kompetenzen entwickeln, um die Prozesse des Self-Service unterstützen und lenken zu können.

CP Corporate Planning AG
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Digitalisierung: Controlling wird sich deutlich verändern
Digitale Transformation und die Zukunft des Controllings

Digitalisierung: Controlling wird stärker zur Management-Philosophie

Experten der WHU - Otto Beisheim School of Management bestätigen die Sichtweise von Peter Sinn. Sie vertreten zudem die Auffassung, dass sich die Zahl der Controller in naher Zukunft deutlich reduzieren wird. In einem aktuellen Interview nennen sie acht konkrete Herausforderungen, mit denen sich das Controlling auseinandersetzen muss. Zunächst sei es wichtiger denn je, in ein solides Datenmanagement zu investieren. Zudem hätten Controller künftig die Aufgabe, Trends wie Self-Service-BI aktiv voranzutreiben. Eine weitere Herausforderung sei die Stärkung der Agilität. Die Unternehmenssteuerung müsse schlanker, integrierter und schneller werden. Es sei außerdem mehr Effizienz im Controlling erforderlich, welche durch Automatisierung, Standardisierung und Zentralisierung von Controlling-Prozessen realisiert werden müsse. Controller sollten aus Sicht der Spezialisten zudem Big-Data-Analysen beherrschen. Insgesamt sei es notwendig, dass Controller ihr Kompetenzprofil weiterentwickeln und ihre Denkmuster hinterfragen.

Softwarelösungen schaffen notwendigen Freiraum

Im Kontext der Digitalisierung gewinnt Arbeitszeit als Gut zunehmend an Bedeutung. Um Freiräume für wertbringende Tätigkeiten zu schaffen, ist es notwendig, wiederkehrende Aufgaben durch Software zu automatisieren. Die CP Corporate Planning AG orientiert sich an dieser Anforderung und entwickelt Controlling-Software, die dem Prinzip "Single Point of Truth" folgt. Damit unterstützen die Lösungen die Forderung nach einem zentralen, konsistenten Datenmanagement. Zahlreiche Automatismen bringen zudem Effizienz ins Controlling.

Bei der Entwicklung ihrer Softwarelösungen verfolgt die CP Corporate Planning AG einen außergewöhnlichen Ansatz, den sie "Natural Business Intelligence" nennt. Die Entwicklung orientiert sich an der Struktur eines Baumes. Unternehmensdaten werden hierbei ausgehend von einem Punkt immer weiter verzweigt, wodurch hierarchische Ordnung geschaffen wird. Dieses Prinzip ist besonders intuitiv und sorgt gleichzeitig für Transparenz und Verlässlichkeit.

Die Digitalisierung setzt das Controlling unter deutlichen Veränderungsdruck. Es gilt nun, in Big Data und Analytics zu investieren sowie die Kompetenzen von Controllern weiterzuentwickeln. Innovative Controlling-Software trägt dazu bei, den fundamentalen Veränderungsprozess zu bewältigen.

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