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G-HOUSE MEDIA NETWORK G-House Media Network – was bringt bestes Storytelling, wenn es die Zielgruppe nicht erreicht?

© Marcus Giers GmbH

© Marcus Giers GmbH

Es war still um ihn geworden, 2018 der letzte große mediale Auftritt vor den Weltmedien bei den Oscars in L. A. Das Jahr, in dem das legendäre Forbes Magazine Giers gleich mehrfach porträtierte und erwähnte.

Erst 2016 wurde Giers in Hollywood als erster und bisher einziger deutscher Storytelling-Experte vom US World Film Institute und von den Family Film Awards ausgezeichnet: Eine Ehrung, die er mit Hollywood-Stars wie Sandra Bullock, Ben Stiller oder Tom Hanks gemein hat. Dann, im Jahr 2017, hielt der Storytelling- und Medienexperte Marcus Giers plötzlich seine letzte öffentliche Keynote. (Von seinem schlimmen Gesundheitszustand wusste bis auf seine Familie und engste Vertraute niemand.) Das Thema von Giers' Vortrag war Storytelling. Er stützte sich dabei auf seine langjährigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit führenden Hollywood-Blockbuster-Produzenten in der Traumfabrik, aber auch auf seine Geschichten aus der Wirtschaft, dem Marketing und den sozialen Medien, die seinerzeit bei den Zuhörern großen Anklang fanden.

2021 ist Giers zurück und erarbeitet mit seiner internationalen Medienproduktionsgesellschaft G-House Media Network für seine Kunden strategische Konzepte im Sinne des Storytellings, verfeinert mit den Erkenntnissen seiner Hollywood-Insider-Karriere.

Laut Giers gibt es drei Elemente, die für jede gute Geschichte entscheidend sind:

Ein Feuerwerk der Emotionen - als Redner und Experte für Blockbuster-Storytelling - made in Hollywood ist der Medienexperte Marcus Giers international sehr gefragt Fotograf: Marcus Giers GmbH

Ein Konflikt

Ein Konflikt erzeugt Spannung und Spannung sorgt dafür, dass sich die Leute mit ihrer Geschichte beschäftigen. Ohne sie gibt es keine treibende Kraft. Die besten Geschichten sind gefüllt mit Charakteren, die Risiken eingehen, die Dramatik umwerben oder an ihre Grenzen gehen. Die Entscheidungen, die diese Charaktere treffen, treiben die Geschichte voran, sodass man dieser gebannt folgt.

Natürlich ist es relativ einfach, in einem fiktionalen Film oder Roman einen Konflikt zu erzeugen. Aber Konflikte gibt es auch in der realen Welt. Unternehmen, Organisationen und Menschen haben jeden Tag damit zu tun. Und Konflikte sind oft der Katalysator für Veränderungen oder zumindest für den Wunsch, etwas zu verändern.

"Als Investor und Medienstratege habe mir im Laufe der Jahre viele Pitches von Unternehmern angehört", erzählt der Medien- und Storytelling-Experte Giers. "Die besten von ihnen nutzen immer den Konflikt, der sie dazu gebracht hat, ihre Ideen zu entwickeln und ihr Unternehmen aufzubauen. Es gab ein Problem oder einen Bedarf auf dem Markt: Sie kämpften darum, dieses Problem zu lösen. Sie waren schließlich erfolgreich – und jetzt haben sie ein Produkt oder eine Dienstleistung, die die Leute kaufen werden. Diese Erzählung folgt dem klassischen Bogen einer guten Geschichte: Konflikt, Kampf, Auflösung, Lektion."

In seinem Vortrag machte Giers deutlich, dass viele Unternehmen auf den Wunsch eingehen, eine bessere Version unseres unerfüllten Selbst zu sein. Sie zapfen den Konflikt zwischen dem, was man ist, und dem, was man sein möchte, an. Geschichten sind viel interessanter, wenn sie sich gegen die festgelegte Ordnung der Dinge richten.

Authentizität

"Damit eine Geschichte Wirkung zeigt," sagt der Storytelling- und Marketingexperte Giers, "muss sie wahr klingen." "Wie ich meinen Kunden immer sage, sind persönliche Geschichten genau deshalb so mächtig und wirkungsvoll. Wir kennen sie. Wir haben sie erlebt. Es sind unsere Geschichten."

Frage: "Heißt das, dass wir niemals Geschichten über andere erzählen können?"

Marcus Giers antwortet: "Nein, natürlich nicht. Aber die Geschichte muss uns auf irgendeine Weise berühren, wenn sie unsere Wunschkunden und Zielgruppe berühren soll."

Wie Giers weiter ausführt, ist es in unserer "immer glänzender werdenden Welt des Spins" wichtig, darauf zu achten, was etwas für einen Kunden authentisch wirken lässt. "Versuchen Sie nicht, etwas zu sein, was Sie nicht sind. Bleiben Sie Ihrer Marke und Ihrer Stimme treu, und der Markt wird mit Begeisterung und Leidenschaft reagieren."

Publikum

Das wichtigste Element einer jeden Geschichte ist der Kunde. "Als Geschichtenerzähler", so Marcus Giers, "sind wir nichts ohne unser Publikum und deshalb müssen wir ständig danach streben, unser Publikum aufzubauen, seine Loyalität zu entwickeln und ihm Inhalte zu geben, die es wert sind, sie zu teilen."

"Das Publikum sehnt sich nach Geschichten, wir müssen sie nur liefern." Giers merkt an, dass es heutzutage Geschichten in allen Formen und Größen gibt – von sechs Sekunden langen Commercials bis hin zu einer Fernsehserie – aber die Länge und das Gerät sind irrelevant. Der Markt interessiert sich nicht für die Plattform, sondern für den Inhalt.

Marcus Giers, CEO & Co-Founder der internationalen Medienproduktionsgesellschaft G-House Media Network Fotograf: Marcus Giers GmbH

Fazit

Geschichten sind für fast jede Kommunikationssituation wichtig. Was rät der Medienexperte Giers denjenigen, die in der Wirtschaft oder im Marketing tätig sind?

"Ich denke, es beginnt damit, welche Geschichte Sie erzählen wollen. Und wenn Sie mit der Geschichte beginnen, die Sie erzählen wollen, wird alles andere folgen. Beginnen Sie ganz einfach und bauen Sie dann die Bausteine auf, um diese Geschichte zu erzählen. Was ist der beste, effizienteste und überzeugendste Weg, diese Geschichte zu erzählen?"

Doch bringt die beste Story nichts, wenn sie niemand kennt, hört, liest oder sieht. Gute Storys gehören in die führenden Leitmedien der entsprechenden Zielmärkte und der Medienexperte verhalf unzähligen Unternehmern, Experten und Start-ups in die große Welt der Top-Medien.

Er lacht und sagt: "Ruft mich an oder schreibt mir." Giers ist davon überzeugt, dass heute jedes Unternehmen – ob Solounternehmen, Start-up, KMU oder Konzern – ein Medienunternehmen sein muss. Märkte finden in den Medien statt und Giers hat die Macht, Geschichten zu platzieren, wo sie seiner Meinung nach hingehören. In seiner internationalen Medienproduktionsgesellschaft, der G-House Media Network, konzentriert er all die Kompetenzen, die seine Kunden brauchen.