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GEBRAUCHTE SOFTWARE LEGAL Gebrauchte Software legal und sicher kaufen

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Mittelständische Unternehmen kaufen oft neue Softwarelizenzen, weil sie es nicht besser wissen oder überaus skeptisch gegenüber gebrauchter Ware sind. Schließlich kursieren seit Jahren Gerüchte, gebrauchte Software wäre nicht legal und dürfe somit - besonders gewerblich - nicht genutzt werden. Dabei ist die Nutzung gebrauchter Software spätestens seit dem Beschluss des Europäischen Gerichtshofs 2014 legal und deutlich preiswerter als neue Lizenzen. Doch nicht jeder Gebrauchtsoftware-Händler ist gleichzeitig dazu berechtigt. Es gibt klare Signale, auf die ein Käufer achten sollte.

Gebrauchte Software legal kaufen

Gebrauchte Software legal kaufen

Rechtlich vor Jahren geklärt

Noch vor einigen Jahren haben verschiedene Software-Hersteller gegen den Verkauf von gebrauchten Lizenzen geklagt. Sie gingen dabei auf das Aufspaltungsverbot des Europäischen Gerichtshofs von Client-Serverlizenzen ein. Der Bundesgerichtshof in Deutschland entschied im Rahmen der Klagen zugunsten der Käufer und Verkäufer, sodass seit 2014 der Gebrauchtsoftware-Handel endgültig für legal erklärt wurde. Das gilt außerdem EU-weit und bezieht sich allgemein auf die Volumenlizenzverträge, die nicht im Aufspaltungsverbot eingeschlossen sind.

Gebrauchte Software legal und sicher kaufen

Gebrauchte Software von U-S-C ist auf Auditsicherheit geprüft

Gebrauchte Software ist legal, aber nicht immer und überall


Die Rechtsprechung von 2014 erlaubt es also auch, kleinen und besonders mittelständischen Unternehmen, immense Geldbeträge einzusparen, da beim Kauf von gebrauchten Lizenzen nicht selten eine Einsparung von über 50 Prozent gegenüber dem Neupreis möglich ist. Doch genau aufgrund dieser niedrigen Preise lauern auch Gefahren in der Branche. Einige Anbieter sind weder qualifiziert noch geprüft und haben teilweise ausländische Softwarelizenzen ohne jeglichen Nachweis im Angebot. Diese werben dann mit 80 Prozent Ersparnis oder noch mehr, doch dahinter stecken oft organisierte und kriminelle Systeme. Solche Händler sollte man tunlichst meiden. Um die unseriösen Anbieter zu erkennen, kann man als Käufer folgende Punkte beachten:

Herkunft der Lizenz: Der Händler sollte imstande sein, die Lizenzherkunft bis zum Erstbesitzer nachzuweisen. Wenn nicht, ist Vorsicht geboten.
Autorisierungs- bzw. Vertragsnummer: Die Nummern sind wichtig und müssen bekannt sein. Auch bei einem Microsoft Audit werden diese Nummern abgefragt.
Nur EU-Lizenzen: Lizenzen aus Nicht-EU-Ländern unterliegen einem Verbot und dürfen daher nicht verkauft werden.
Lizenzübertragungsformular und Vernichtungserklärung: Sind diese Dokumente nicht vorhanden und tragen keine Original-Unterschrift des Erstbesitzers, könnte es sein, dass der Verkäufer illegal handelt. Gerade die namentliche Nennung des Erstbesitzers ist ein nicht ersetzbares Qualitätsurteil. Auch TÜV-Zertifikate oder der neueste Trend, die TÜV-zertifizierte Rechtekette, dokumentieren oft den Namen des Erstbesitzers nicht.

Spezialisiert auf Gebrauchtsoftware und Lizenzberatung: Die U-S-C Geschäftsführer Peter Reiner und Walter Lang

Spezialisiert auf Gebrauchtsoftware und Lizenzberatung: Die U-S-C Geschäftsführer Peter Reiner und Walter Lang

Gebrauchte Software nur bei Profis erwerben

Es gibt jedoch auch professionelle Anbieter, die geprüft und auditsicher agieren. Einer der Marktführer ist die U-S-C GmbH aus München. Sie handeln in erster Linie mit gebrauchten und originalen Softwarelizenzen, die jedem Audit standhalten. Des Weiteren beraten die Experten von U-S-C ihre Kunden hinsichtlich Lizenzrecht und bereiten sie auch akut auf bevorstehende Audits vor. Dabei geht U-S-C stets als unabhängiger Berater vor und findet die passende Lösung für den jeweiligen Kunden.

Wer also bei gebrauchter Software noch skeptisch ist, sollte sich von U-S-C umfassend beraten lassen, denn dann wird klar: Gebrauchte Software ist legal und völlig unbedenklich, wenn man sie aus einer sicheren und offiziellen Quelle bezieht.