Finanzen

GELDANLAGE KRYPTOWäHRUNG Die HashMap Holding bereitet ihren Börsengang vor und schließt weitere Absichtserklärungen und Optionsverträge in verschiedenen europäischen Ländern ab

Fotolia

Fotolia

Vor Kurzem hat HashMap Mining den Krypto-Markt erschüttert. Mit neuartigen Verfahren zur Profitmaximierung beim Mining sorgte das Unternehmen für einiges Aufsehen. Der Gang an die Börse ist der folgerichtige Schritt. Doch die Firma plant darüber hinaus auch eine ganze Reihe von internationalen Kooperationen.

Das Geschäft mit der Kryptowährung

Das "Mining" oder "Schürfen" von Kryptowährungen wie Bitcoin hat sich längst zu einer Industrie von globaler Bedeutung entwickelt. Rund um die Welt werden damit sehr hohe Gewinne erwirtschaftet. Inzwischen ist der Markt hart umkämpft, deshalb sind innovative Lösungen gefragt. Während manche noch darüber nachsinnen, ob das Mining vielleicht an Schubkraft verlieren könnte, geht die Firma HashMap Mining bereits in die Offensive - und hat damit Erfolg. Die Spezialisten haben eine intelligente Software entwickelt, die Rechnerkapazitäten von mehreren Tausend GigaHash verwalten kann. Damit wird ermittelt, welche Coins sich aktuell am meisten lohnen - und zwar in Echtzeit. So können digitale Coins im Gegenwert von mehreren Millionen Euro jährlich geschürft werden.

Die Revolution begann mit Bitcoin

Alle Produkte von HashMap Mining basieren auf Kryptowährungen. Das sind die virtuellen Währungen, die längst nicht mehr nur unter Computerexperten bekannt sind, sondern weltweit den Geldmarkt umkrempeln. Im Unterschied zu jeder sonstigen Währung steht hinter Kryptogeld keine Bank, sondern ein dezentral verwaltetes Netzwerk aus Servern. 2009 drängte die erste Währung dieser Art auf den Markt: der Bitcoin. Damals wurde der erste Block einer Blockchain generiert. Damit begann eine Transformation des Geldgeschäfts, die bis heute andauert.


Die Blockchain - das Herz des Systems

Das Herzstück jeder Kryptowährung bildet die Blockchain. Die ist im Grunde ein äußerst komplexes Buchhaltungssystem, das über zahllose Rechner auf der ganzen Welt verteilt ist. Es besteht aus Listen umfangreicher Datensätze, die ständig erweitert werden. Ihr Zweck ist die Erfassung der Transaktionen. Zu jedem Zeitpunkt wird ermittelt, wer wie viele Bitcoins besitzt. Die Blockchain lässt sich als ein virtuelles Kontenbuch beschreiben. Dieses System wächst ständig weiter. Es kommen immer neue Blöcke hinzu, derweil werden neue Bitcoins ausgegeben. Dieser Prozess wird als Mining bezeichnet.

Zum Mining braucht man starke Rechner

Natürliche Ressourcen wie Diamanten, Silber oder Gold werden mit der Hilfe von Maschinen gefördert. Wer Kryptogeld "schürfen" will, braucht starke Rechner - und zwar sehr viele davon. Die Berechnung der Blockchain erfolgt auf zahllosen Computern gleichzeitig. Denn nur ein solches Netzwerk leistungsstarker Server kann die hochkomplexen Aufgaben erfüllen, die dazu notwendig sind. Rund um die Welt stellen Besitzer von Servern deren Arbeitsleistung zur Verfügung. In der frühen Phase der Entwicklung waren das meist noch Privatpersonen. Heute jedoch haben große Rechenzentren das Geschäft übernommen. Die gewaltigen Anlagen werden in Fabrikhallen und zum Teil unter Tage eingerichtet. Außerdem gibt es heute nicht mehr nur Bitcoin, sondern mehrere Tausend verschiedene Kryptowährungen. Deren Kurse bewegen sich täglich auf und ab. An dieser Stelle setzt das innovative Geschäftsmodell von HashMap Mining an.

Rechnerzentren rund um die Welt

Um die für die Transaktionen benötigte Rechenleistung zu erbringen, werden gigantische Rechnerzentren errichtet. Diese sogenannten Mining-Farmen liegen in verschiedenen Ländern. HashMap Mining arbeitet mit einer wachsenden Zahl internationaler Partner zusammen. Länder wie Island, Norwegen, Serbien und Deutschland wurden als potenzielle Standorte selektiert. Die Entscheidungen fielen zu ihren Gunsten aufgrund der jeweils günstigen geopolitischen Lage, der vorhandenen Infrastruktur sowie der Gesetzgebung. Weitere Länderstandorte sind momentan in der Prüfung. Die entsprechenden Gespräche finden international auf Entscheidungsebene statt.

Smart Mining - der neue Trend auf dem Krypto-Markt

HashMap Mining ermöglicht es den Anlegern jetzt, per Mausklick in die besten Mining-Anlagen der Welt zu investieren. Das lohnt sich - dank Smart Mining. Dieses Verfahren arbeitet mit künstlicher Intelligenz. Die innovative Management-Software von HashMap Mining ermittelt die lukrativsten Kryptowährungen am Markt und schürft sie. In Bruchteilen von Sekunden wechselt das System zwischen den Coins hin und her, um immer die aktuell Beste zu minen. Die wird dann zum günstigsten Kurs in Bitcoin getauscht. Dieser indirekte Erwerb von Bitcoins ist sehr viel profitabler als direktes Mining.

HashMap Mining stellt neue Spezialisten ein

Schon jetzt beschäftigt HashMap Mining exzellente Fachleute. Im Zuge des Börsengangs wird das bestehende Produktteam um weitere Spezialisten verstärkt, die vorrangig in den Bereichen europäischer Stromhandel und -vertrieb tätig sind. Außerdem werden Spezialisten für Fintech, Infrastruktur und Sicherheit dazustoßen. Mit diesem verstärkten Team werden Innovationen umgesetzt wie zum Beispiel der Aufbau einer eigenen Mining-Infrastruktur mit speziellen Containern. Außerdem soll die Energieversorgung mittelfristig auf nachhaltige Weise gewährleistet werden.

In den ausgewählten Ländern laufen zur Zeit Verhandlungen über den Erwerb von Immobilien wie Bunkern, Grundstücken oder auch Wasserkraftwerken, die sich bereits in Betrieb befinden. Die Londoner HashMap Holding wird den Erlös des Börsengangs zum Aufbau der einzelnen Ländergesellschaften verwenden.