Computer & Technik

GESAMTANLAGENEFFEKTIVITäT Die Gesamtanlageneffektivität als wichtigste Kennzahl in der Industrie

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Die vierte industrielle Revolution ist längst da. Mit aktuellen Entwicklungen wie Digitalisierung und Big Data stehen gerade viele Industrieunternehmen vor ihrer vielleicht größten Herausforderung. Bei der Umsetzung der digitalen Maßnahmen ist die Gesamtanlageneffektivität immer entscheidend. Wie schaffen es Produktionsunternehmen im digitalen Zeitalter, die wichtigsten Kennzahlen immer in Echtzeit und auf allen Geräten im Blick zu behalten?

Gesamtanlageneffektivität

Computer und Kennzahlen - digitale Überwachung der Fertigung anno 2020

Industrielle Revolution 4.0 - die Herausforderungen

In der modernen Industrie verändern sich gerade ganze Geschäftsmodelle, neue Liefer- und Serviceketten entstehen. Doch manche Industrieunternehmen agieren noch ziemlich unsicher - vor allem in Bezug auf ihre Zukunftsfähigkeit und den Einsatz aktueller Technologielösungen. Tatsache ist: An der zunehmend digitalisierten Industriewelt wird nur der teilnehmen, der passende Hochleistungstechnologien in seine IT-Infrastruktur integriert. Doch woher sollen IT-Entscheider und Führungsverantwortliche wissen, welche IT-Plattform für sie die richtige ist? In Zeiten der Plattformökonomie gibt es viele Anbieter - die Herausforderungen und Chancen sind dabei groß. Es gilt, die Technologie zu finden, die von der Fertigung bis zu den Finanzen einen Mehrwert für das gesamte Unternehmen schafft. Dabei müssen sich Entscheider immer an einer Kennzahl orientieren, die die wesentlichen Leistungsfaktoren eines produzierenden Unternehmens zusammenfasst.

Die Gesamtanlageneffektivität als wichtigste Kennzahl

Große und kleine Hersteller benötigen nicht nur eine Strategie der kontinuierlichen Verbesserung (KVP), sondern müssen diese auch mit präzisen Leistungsdaten ergänzen. Nur messbare Prozesse können schließlich auch verbessert werden. Dafür braucht es eine entsprechende IT-Infrastruktur, die sowohl flexibel als auch leistungsstark ist und auf die spezifischen Anforderungen des Unternehmens zugeschnitten werden kann. In der fertigenden Industrie ist die am häufigsten genutzte Kennzahl die Gesamtanlageneffektivität oder auch OEE (Overall Equipment Effectiveness). Sie ergibt sich aus drei Leistungsdaten:

• Produktionsgeschwindigkeit (Leistung)
• Produktionsqualität
• Verfügbarkeit

Die Gesamtanlageneffektivität (OEE) hilft bei der kontinuierlichen Optimierung der Produktion (Total Productive Management - TPM), die Anlagenverfügbarkeit zu verbessern, indem Fehler und Verschwendungen beseitigt werden. Die OEE ist daher die wichtigste Kennzahl für die Umsetzung der TPM-Strategie und zeigt an, welche Maschinen- und Prozessverluste vermeidbar sind oder minimiert werden können.

IIoT-Plattform für Shopfloor und Topfloor

Um die riesigen Datenmengen (Big Data) in Smart Data zu verwandeln, brauchen Industrieunternehmen eine leistungsfähige IIoT-Plattform - eine Komplettlösung im Sinne des industriellen Internets der Dinge. Die schlüsselfertige FORCAM-IIoT-Lösung ist eines der fortschrittlichsten Systeme für die Überwachung und Steuerung von Fertigungsprozessen - von der Produktion bis hin zu den Finanzen wird die Gesamtanlageneffektivität gemessen und die Produktivität gesteigert. Die präzisen Echtzeit-Analysen von FORCAM lassen sich dabei sowohl für Shopfloor als auch Topfloor optimal nutzen.

FORCAM gehört seit 2001 zu den Pionieren der Industrie 4.0. Zu den Kunden zählen Airbus, Audi, BMW, Bizerba, BorgWarner, Daimler, Krones, KUKA, Pratt & Whitney, Schaeffler und Swarovski.