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GLOBAL GOLD / GLOBAL GOLD AG GLOBAL GOLD liefert Hintergründe: Droht ein neues Goldverbot?

GLOBAL GOLD

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Die Bedeutung von Gold als Krisenwährung

Gold hatte zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte einen hohen Wert. Selbst während schwerer wirtschaftlicher Einbrüche wie der Ölpreis-, der Subprime- und der Eurokrise hielt sich der Kurs auf einem hohen Level oder stieg sogar. Vor allem in den letzten Jahren konnte er solide Zuwächse verzeichnen.

Die WirtschaftsWoche (26/2009) analysierte die Krisenresistenz wichtiger Anlageformen (Aktien, Anleihen, Spareinlagen, Lebensversicherungen, Immobilien und Gold). In diesem Vergleich ergab sich das Fazit: Gold & Immobilien waren in den Krisen der letzten 100 Jahre die einzigen sicheren Anlageklassen. Die meisten Anlagen erlitten in den Krisen hohe Verluste, teilweise sogar Totalverluste.

Gründe für die Schutzfunktion sind der hohe intrinsische Wert des Edelmetalls, seine über Jahrtausende gewachsene kulturelle Bedeutung, vor allem aber seine Begrenztheit. Da Gold nicht künstlich hergestellt bzw. beliebig nachgedruckt werden kann, schützt es seine Besitzer zuverlässig vor Inflationen.

Auch aus einem weiteren Grund ist Gold in Krisen so erfolgreich: Gold ist eine seit 2.500 Jahren erprobte und globale Währung. Es lässt sich ohne großen Aufwand überall auf der Welt in Geld umtauschen. Da der Goldpreis einheitlich bewertet ist, kann man sich sicher sein, überall denselben Geldwert für seine Anlage zu bekommen - und das sogar und gerade in Crash- und Krisenzeiten.

Dies bekräftigte auch der ehemalige Chef der Federal Reserve, Sir Alan Greenspan: "Gold ist immer noch das ultimative Zahlungsmittel. Niemand, der sich in einer schlimmen Notsituation befindet, akzeptiert Fiat-Geld (Geld, das einfach in beliebiger Menge von den Zentralbanken gedruckt wird). Gold wird immer akzeptiert."

Deshalb empfiehlt GLOBAL GOLD jedem Anleger und Sparer, einen Teil seiner Rücklagen als Vermögensabsicherung, Liquiditätsreserve und zum langfristigen Wertgewinn in physisches Gold und Silber zu investieren.

Nicht vergessen werden darf bei all den Vorteilen aber, dass unter bestimmten Umständen auch eine Goldanlage gefährdet sein kann. Hier sind vor allem Goldverbote zu nennen, für die es in der Geschichte zahlreiche Beispiele gibt. Nur wer seine Anlage professionell schützt, ist davor sicher.

So funktioniert ein Goldverbot

Bei den bisherigen Goldverboten handelte es sich um Handels- bzw. Besitzverbote, die von den jeweiligen Regierungen erlassen wurden. Auch Mengenbegrenzungen für den privaten Besitz und Zwangsabgaben auf Gold sind dokumentiert.

Diese Goldverbote wurden nicht nur in Diktaturen, sondern auch in demokratischen Staaten durchgeführt. Sie gehören zu den verfassungsmäßigen Enteignungsmaßnahmen, zu denen Staaten zur Wahrung des Allgemeinwohls generell berechtigt sind.

Bei umfassenden Goldverboten wurden Privatpersonen, aber auch Gewerbetreibende verpflichtet, ihren Gold- und Silberbesitz an staatlichen Annahmestellen abzugeben und sich eine Entschädigung auszahlen zu lassen.

Darüber hinaus gab es auch Goldhandelsverbote. Dann konnte man sein Gold zwar besitzen, aber offiziell nichts damit anfangen. Faktisch handelte es sich also auch dabei um Enteignungen.

Bei Goldverboten gab es mitunter Grenzen, bis zu denen man Gold in seinem Besitz halten durfte. Zudem waren Goldschmuck, Münzsammlungen und Goldkunst (außer in totalitären Systemen) nicht betroffen. Diese Ausnahmen räumte der Staat seinen Bürgern aber nicht aus Großzügigkeit ein, sondern aufgrund der erforderlichen Entschädigung, die zu jeder rechtswirksamen Enteignung gehört.

Die Enteignung und Entschädigung von Währungsgold (Barren und Münzen) ist für den Staat denkbar einfach. Beide Edelmetall-Gattungen können gewogen und zu einem festen Betrag nach ihrem Gewicht entschädigt werden. Noch einfacher konnten es sich Regierungen bei Währungsmünzen in Gold und Silber machen. Währungsmünzen (int. Bullion-Coins) sind gültige Zahlungsmittel und erkennbar an einem aufgeprägten Hoheitszeichen und einem Nennwert. Hier konnte einfach zum Nennwert enteignet werden. So konnten die Maßnahmen sehr schnell durchgeführt werden und die Bevölkerung konnte ihr Vermögen nicht durch Ausweichmanöver und Flucht in andere Werte retten.

Lediglich bei Goldschmuck, Sammlermünzen und Goldkunst war dieses Vorgehen nicht möglich, weshalb sie von den Goldverboten ausgenommen wurden. Der Hauptgrund besteht darin, dass der Wert dieser Produkte nicht ausschließlich über ihr Gewicht, sondern vor allem über ihren hohen immateriellen und ideellen Wertanteil definiert wird. Der Wert eines historischen Gold-Colliers, hergestellt bei Tiffany NYC, das gegebenenfalls auch noch von einem berühmten Hollywood-Star getragen wurde, ist nicht ansatzweise mit dem reinen Goldgewicht aufzuwiegen.

Zur Ermittlung einer angemessenen Entschädigung solcher Goldprodukte müsste also der ideelle Wertanteil ermittelt und dann mitentschädigt werden. Für den gesamten Vorgang stünde den Betroffenen der Rechtsweg offen. Diese Vorgehensweise steht im völligen Gegensatz zum Ziel der Goldverbote, möglichst schnell und kostengünstig in den Besitz von Währungsgold zu gelangen. Unabhängig davon wäre eine Enteignung von Goldschmuck, Sammlermünzen und Goldkunst nicht rechtswirksam durchzuführen, da aufgrund der verfassungsmäßigen Rechte in allen Demokratien ideelle Werte (Geschichte, Kunst) besonders geschützt und mit rechtsstaatlichen Mitteln nicht zu enteignen sind. In Deutschland spielt dabei vor allem Artikel 14 Abs. 3 GG (Grundgesetz) eine Rolle.

Von diesen Ausnahmen ausgenommen enteigneten Staaten mit Goldverboten den Großteil des Goldbesitzes ihrer Bürger. Barren und Münzen in allen Größen und Stückelungen mussten abgegeben werden. Verstöße wurden mit hohen Geld- und Freiheitsstrafen geahndet.

Gründe für Goldverbote

Goldverbote wurden in der Vergangenheit oft von Staaten erlassen, die sich in Währungskrisen befanden. Auch in großen Wirtschaftskrisen, in Kriegszeiten und generell in kommunistischen Regimen waren sie verbreitet. Oft handelte es sich dabei um den letzten Ausweg, wenn die Staatsfinanzen prekär waren.

Goldverbote kamen in der Vergangenheit oft in politischen Systemen zum Einsatz, in denen die Golddeckung der Währung aufgrund erheblicher Staatsschuldenausweitung nicht mehr gewährleistet werden konnte. Durch die Goldverbote sollte die eigene Währung wieder stabilisiert werden, indem das Verhältnis von in Umlauf befindlichem Papiergeld und Gold wieder angeglichen wurde. Außerdem sollte der Abfluss von Goldreserven ins Ausland durch anhaltend hohe Defizite im Außenhandel kompensiert werden.

Ein weiterer wichtiger Grund für Goldverbote ist die Tatsache, dass privater Goldbesitz eine erhebliche Geldmenge bedeutet, die dem Wirtschaftsverkehr entzogen wird. Diese Fluchtmöglichkeit der Bürger in Ersatzwährungen wie Gold und Silber soll deshalb beseitigt werden. Gerade in Zeiten schwacher Konjunktur oder aufkommender Rezession fehlt es der Wirtschaft an Liquidität und Kaufkraft. Um dem entgegenzuwirken, argumentieren viele Ökonomen dafür, den Besitz von Gold in diesen Zeiten zu verbieten. Im Zuge des Verbotes würden die Goldbestände der Bürger in der aktuellen Währung entschädigt werden. Die Entschädigungen stünden dann dem Wirtschaftssystem wieder zur Verfügung.

Ein besonders wichtiger Grund für Staaten, ein Goldverbot zu verhängen, ist der Enteignungseffekt der Verbote. Da kein Bürger besitzen darf, was verboten ist, muss das verbotene Gold an den Staat abgegeben werden. Somit stellt ein Goldverbot vor allem auch eine staatlich legitimierte Enteignungsmaßnahme dar, mit der Regierungen in den Besitz des wertvollen Edelmetalls gelangen.

Goldverbote gehören damit zu den klassischen Enteignungsmaßnahmen, die Staaten in Krisen und Ausnahmesituation nutzen können, um die staatliche Ordnung sicherzustellen. Solche Enteignungsmaßnahmen gibt es für nahezu alle Anlageklassen: So können Bank-, Versicherungs- und Aktienanlagen über Zwangsabgaben enteignet werden (Vermögensabgaben, Lastenausgleich, Solidaritätszuschlag) oder auch über einen Schuldenschnitt, der dann auch die Rücklagen der Anleger beschneidet. Immobilienvermögen können durch Zwangshypotheken enteignet werden, Löhne und Gehälter durch Zwangsanleihen und Solidaritätszuschläge. Sachwerte wie Gold und Silber oder auch Aktien können durch Verbote enteignet werden.

Da wir in den letzten 70 Jahren keine großen Crashs, eskalierende Inflationen, Systemzusammenbrüche oder Ausnahmesituationen erlebt haben, ist das Risiko staatlicher Enteignungsmaßnahmen weitestgehend aus dem Fokus von Sparen und Anlegern gewichen. Die meisten Anleger würden solche Maßnahmen völlig überraschend treffen.

Welche Risiken und Gefahren bringt ein Goldverbot für Anleger mit sich?

Ein Goldverbot stellt einen beispiellosen Eingriff in die Existenzsicherung von Sparern dar, der schwerwiegende Auswirkungen auf die persönliche Sicherheit haben kann. Und es trifft ironischerweise genau die sicherheitsbewussten Anleger und Sparer, die sich durch ihr Investment in Gold und Silber vor Krisen-, Crash- und Inflationsszenarien schützen wollten. Dieser Schutz wird ihnen durch ein Goldverbot genommen. Zwar gibt es in der Regel eine Ausgleichszahlung in der aktuellen Währung, aber gerade in Krisen sind diese Währungen massiv von Entwertung bedroht.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Deutsche Inflation zwischen 1913 und 1924. Im Herbst 1912 verdiente ein Arbeiter pro Monat 80 Reichsmark, ein Ei kostete acht Reichspfennig und mit hart erarbeiteten Rücklagen von 1.000 Mark konnte man seine Rechnungen ein Jahr lang bezahlen. Im Herbst 1923 kostete ein Ei dann 320 Milliarden Mark. Die über viele Jahre erarbeiteten Rücklagen von 1.000 Mark waren völlig wertlos geworden, sodass man damit nicht einmal einen Laib Brot bezahlen konnte.

Aus diesen Gründen sollten Anleger und Sparer im Rahmen ihrer Vermögensplanung dem Schutz vor Goldverboten und möglichen staatlichen Enteignungsmaßnahmen eine besondere Aufmerksamkeit beimessen.

Beispiele für historische Goldverbote

Dass die Gefahr von Gold- und Silberverboten allgegenwärtig ist, zeigt ein Blick in die Geschichte. Insgesamt sind über 400 von ihnen dokumentiert. In der klassischen Antike und in mittelalterlich-feudalen Gesellschaften wurden sie ebenso durchgesetzt wie in sozialistischen Staaten und Entwicklungsländern der Neuzeit. Auch in demokratischen Staaten kam es zu Goldverboten.

Anbei einige Beispiele:

1. Goldverbot in den USA vom 1. Mai 1933

Bei dieser geldpolitischen Maßnahme handelt es sich um das wohl bekannteste und am besten dokumentierte Goldverbot der Geschichte. Die von der Roosevelt-Regierung erlassene Verordnung sah vor, dass innerhalb von 14 Tagen alles private Gold an staatlichen Annahmestellen zu einem fixen Preis von 20,67 Dollar je Unze verkauft werden musste. Auch Silberbestände mussten abgegeben werden. Die gesamte Maßnahme galt zur damaligen Zeit in einer Demokratie eigentlich als undenkbar.

Bei der kurz danach stattfindenden Goldpreiserhöhung auf 35 US-Dollar erlitten die früheren Eigentümer einen Wertverlust von ca. 70 Prozent. Nur Goldschmuck, Sammlermünzen, Goldkunst und Gold bis zu einer Freigrenze von 100 US-Dollar waren ausgenommen.

Bei Nichtablieferung drohten hohe Strafen. Sogar Bankschließfächer wurden unter Beobachtung von Notaren und Finanzbeamten geöffnet, um Gold zu finden. Auch wurden Kopfgelder auf Verstöße ausgesetzt, was eine Welle der Denunziation unter der Bevölkerung lostrat.

Hintergrund waren die Kriegsausgaben des Ersten Weltkriegs. Sie machten es sehr schwer, die damals goldgedeckte Währung stabil zu halten. Hinzu kam die Depression Ende der Zwanziger und der Dreißiger Jahre. Der Staat druckte vermehrt Geld und benötigte entsprechend mehr Gold, um die Deckung gewährleisten zu können.

Vermögende und clevere Amerikaner entzogen sich dieser Maßnahme, indem sie ihr Gold rechtzeitig ins Ausland, insbesondere die Schweiz, brachten.

2. Goldverbot in Deutschland 1923

In Deutschland war der Besitz von Gold, aber auch von Silber zu verschiedenen Zeiten verboten. Ein erstes bekanntes Beispiel für ein Goldverbot datiert auf den Höhepunkt der deutschen Inflation 1923. Damals verbot Reichspräsident Friedrich Ebert (SPD) den Goldbesitz komplett. Gerade da wäre er aber für die Bürger nahezu überlebenswichtig gewesen, um ihre Ersparnisse zu retten. Entsprach eine Goldmark im Jahr 1919 noch etwa 10 Papiermark, waren es 1923 bereits über 1 Billion.

3. Goldverbot in Deutschland 1936

Ein weiteres Verbot wurde im Jahr 1936 erlassen. Damals wurde auf Anordnung von Hermann Göring eine Ablieferungspflicht für Gold in Kraft gesetzt. Ab dem 16. August 1938 galten Goldmünzen im Deutschen Reich nicht mehr als Zahlungsmittel. Auch konnten sie nicht mehr an die Reichsbank verkauft werden. Ein weiteres Verbot erfolgte im Jahr 1940.

4. Goldverbot in der DDR

In der ehemaligen DDR war der private Besitz von Währungsgold und der Handel mit Anlagegold durchgängig verboten. Der Staat konnte Barren und Währungsmünzen jederzeit konfiszieren. Da die Grenzen 1961 abgeriegelt waren, gelangten kaum Barren oder Münzen ins Land.

Ausgenommen vom Goldverbot war auch hier der Besitz von Goldschmuck und Sammlermünzen. So entwickelte sich in der DDR eine starke Sammler-Community, in der historische Gold- und Silbermünzen ganz offiziell getauscht und gehandelt werden konnten. Die Besitzer dieser historischen Münzen wurden nach der Wende zu großen Gewinnern. Sie hatten mit den in DDR-Mark erworbenen Münzen sowohl an der jahrzehntelang anhaltenden Wertsteigerung von Gold partizipiert und konnten diese Münzen nunmehr auch zum vollen Marktwert in den gängigen internationalen Währungen verkaufen.

Von dieser Ausnahme ausgenommen sorgte das Goldverbot in der DDR dafür, dass die Anlageklasse "Physisches Gold und Silber" für Sparer in der DDR nicht existent war.

5. Goldverbote im Rest der Welt

Darüber hinaus gab es auch noch zu vielen anderen Zeiten und an vielen anderen Orten der Welt Goldverbote. Eine kurze Auswahl:

• 1273: Verbot des Privatbesitzes von Gold durch Kublai Khan im Kaiserreich China
• 1720: Verbot des Privatbesitzes von Gold unter John Law, dem Generalkontrolleur der Finanzen von König Ludwig XV. in Frankreich
• 1918: Goldverbot in der Sowjetunion
• 1949 bis 1982: Generelles Gold-Besitzverbot in China
• 1963 bis 1990: Goldverbot in Italien und Indien
• 1966 bis 1971: Goldverbot in Großbritannien im Rahmen der Wirtschaftskrise

Noch 1973 war der private Goldbesitz in mehr als 120 Staaten der Erde ganz oder teilweise untersagt. Anders als in Ländern wie Italien, wo es noch bis 1990 ein Goldverbot gab, erfolgten in Deutschland seit über 60 Jahren keine Besitzeinschränkungen mehr, sodass auch der Gedanke an ein Goldverbot weitgehend aus unserem kollektiven Bewusstsein verschwunden ist.

Sind Goldverbote heute noch denkbar?

Vor allem Erstinvestoren stellen sich oft die Frage, ob Goldverbote heute noch möglich sind. Hierzu ist zunächst zu sagen, dass Enteignungen in der Bundesrepublik Deutschland gemäß Art. 14 Abs. 3 sowie Art. 15 GG grundsätzlich zulässig sind.

In der Tat gibt es aktuell viele Parallelen zu Situationen, die früher zu Goldverboten geführt haben:

• Hohe Staatsverschuldung
• Währungskrise im Euro-Raum
• Hohe Folgekosten, die infolge der Corona-Pandemie entstehen werden

Auch von offizieller Seite legt man Goldbesitzern seit 2017 Steine in den Weg und stigmatisiert den privaten Goldbesitz. So bezeichnete etwa der IWF Gold als "Brandbeschleuniger von Krisen" (WiWo 26.02.19). Auch der Focus titelte online am 04.12.2019: "Trügerische Sicherheit: Anzeichen für neue Goldverbotswelle häufen sich." Als zentraler Problempunkt gilt dabei die steigende Staatsverschuldung.

Passend dazu wurde in Deutschland der anonyme Edelmetallerwerb drastisch eingeschränkt - 2017 von 14.999 Euro auf 9.999 Euro, 2020 von 9.999 Euro auf 1.999 Euro. Eine Konfiszierung der Edelmetallbestände ist bei Bekanntheit der Daten wesentlich leichter.

Parallel läuft ein permanenter Kampf gegen das Bargeld. So wurde das "Matratzengeld", der
500 Euroschein, abgeschafft. Begründet wird sowohl die Diskreditierung von Edelmetallen als auch die Abschaffung des 500-Euro-Scheines mit Geldwäsche- und Kriminalitätsvorbeugung. Gleichzeitig wird für digitale Zahlungsmöglichkeiten geworben, die dem Staat bessere Zugriffsmöglichkeiten eröffnen.

Der Bestsellerautor Dr. Stelter weist im Manager Magazin ausdrücklich auf die Gefahr von Kapitalverkehrskontrollen und Goldverboten hin: "Passend dazu werden Beschränkungen des freien Kapitalverkehrs in Abhängigkeit vom Umfeld als geeignetes Instrument gesehen, um Krisen vorzubeugen und Finanzmärkte zu stabilisieren. Dabei sind sie unvermeidbar, wenn man die Flucht der Sparer verhindern will. Fallen Bargeld und Gold als Ausweichmöglichkeiten weg, muss nur noch die Flucht in ausländische Währungen abgewendet werden, um die Sparer unter Kontrolle zu bekommen."

Auch der ehemalige Chefökonom des IWF, Prof. Rogoff, einer der einflussreichsten Ökonomen der Welt, beschreibt in seinem Buch "Dieses Mal ist alles anders: Acht Jahrhunderte Finanzkrisen" den typischen Verlauf von Finanz- und Wirtschaftskrisen. So kommt es ab einer gewissen Eskalationsstufe von Krisen zur Einführung von Kapitalverkehrskontrollen. Damit wird die Flucht des Geldes in Bargeld, Auslandsdevisen und Edelmetalle unterbunden.

Dr. Daniel Stelter ("Das Märchen vom reichen Land") warnte bereits
am 05.03.2019 im Manager Magazin online vor Goldverboten in der EU. Er ist wie viele Experten der Überzeugung, dass in nicht allzu ferner Zukunft die Schulden abgewertet werden müssen, und warnt, dass ab einem gewissen Zeitpunkt Fluchtmöglichkeiten aus dem Banken- und Versicherungssystem begrenzt werden müssen, um genau diese Abwertung durchführen zu können. Zu den wenigen Fluchtmöglichkeiten gehören Bargeld und Gold. Er schreibt deshalb: "Denn Gold ist das ultimative Geld, in das man flüchten kann und sollte angesichts dessen, was uns bevorsteht. Wer denkt, ein Verbot privaten Goldbesitzes sei undenkbar, der sei an die deutsche, aber auch US-amerikanische Geschichte erinnert!"

Wie schützt man sich?

Professionelle Edelmetallinvestoren breiten sich auf mögliche Goldverbote vor und haben Strategien entwickelt, um nicht davon betroffen zu sein. Dabei können viele Elemente legalen Schutz vor Goldverboten bieten, wie z. B. die richtigen Vertrags-, Portfolio-, Eigentums-, Gesellschafts- und Lagerkonstellationen. Da es sich dabei um komplexe Themen handelt, sollte man immer die professionelle Beratung eines qualifizierten Spezialisten in Anspruch nehmen. Nur so kann man sich zuverlässig schützen.

Fazit

Die finanzielle Absicherung von möglichen Krisensituationen und eine verlässliche Vorsorge für das Alter sind die zentralen Stützen einer verantwortungsvollen Lebensplanung. Gold und Silber sind inflations- und krisensichere Wertanlagen. Mit ihnen kann man sein Vermögen auch während schwerer wirtschaftlicher Krisen sicher aufbewahren. Aus diesem Grund sollte jeder Anleger oder Sparer einen Teil seiner Rücklagen in physisches Gold und Silber investieren.

Doch in Krisen- und Ausnahmesituation sind Gold und Silber wie die meisten anderen Kapitalanlagen auch durch mögliche Verbote und staatliche Eignungsmaßnahmen gefährdet.

Sparer und Anleger sollten dem Schutz vor staatlichen Enteignungsmaßnahmen und möglichen Goldverboten deshalb eine hohe Bedeutung beimessen. Die Risiken und Indizien dafür mehren sich.
Hilfe und Lösungen bieten qualifizierte Spezialisten.

Über GLOBAL GOLD

GLOBAL GOLD ist eine international tätige Unternehmensgruppe, die sich auf nachhaltigen Rücklagenschutz mit physischen Edelmetallen spezialisiert hat. Um maximale Kundensicherheit zu gewährleisten, erfüllt GLOBAL GOLD freiwillig die strengsten internationalen Sicherheitsstandards. Weiterhin vermittelt GLOBAL GOLD ausschließlich LBMA-zertifizierte Produkte. Die GLOBAL-GOLD-Abwicklung ist vollständig treuhandüberwacht und durch zwei Verantwortlichkeitsmarken der Schweizer und der Europäischen Edelmetallkontrolle zertifiziert. Mit diesem Erfolgskonzept ist GLOBAL GOLD heute, nach mehr als zehnjährigem Bestehen, eines der größten Ausbildungsunternehmen für Edelmetallberater in Europa.