Finanzen

INTERESSANTE AKTIEN Interessante Aktien: Unternehmenskennzahlen nicht isoliert betrachten

AdobeStock // peshkov

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Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet: Aktien sollten möglichst billig gekauft und teuer verkauft werden. Allerdings gibt es zu dieser Grundregel ganz unterschiedliche Meinungen, wann ein Kurs als günstig und wann er als teuer zu betrachten ist. Neben der Börsenpsychologie spielt insbesondere die Flut an Kennzahlen eine Rolle, weshalb die Meinungen in diesem Bereich weit auseinandergehen. Dabei sollten interessante Aktien nicht auf Grundlage weniger Unternehmenskennzahlen isoliert betrachtet werden.

Keine isolierte Betrachtung des KGV und anderer Kennzahlen

Zu den am häufigsten genutzten Kennzahlen zählen im Bereich der Aktienanalyse zum einen das KGV (Kursgewinnverhältnis) und zum anderen die Dividendenrendite. Insbesondere das KGV erscheint zwar zur zielgerichteten Analyse von Aktien und der Bewertung, ob der aktuelle Kurs als günstig oder überteuert einzustufen ist, hilfreich. Daher wird die einfache Regel angewandt, dass die Aktie umso günstiger ist, je niedriger das KGV liegt. Der Haken besteht allerdings darin, dass günstig nicht zwingend identisch mit preiswert ist.

Ein Manko besteht beim KGV nämlich unter anderem darin, dass weder Schulden noch ein Aktienrückkauf berücksichtigt werden. Dies kann dazu führen, dass ein relativ niedriges KGV darauf hinweist, dass die meisten Teilnehmer am Markt mit in den kommenden Jahren nicht deutlich wachsenden Gewinnen rechnen. Exakt aus diesem Grund sollte das KGV als isolierte Kennzahl mit Vorsicht betrachtet werden.

Auf die richtige Auswahl der Kennzahlen kommt es an

Damit Aktien möglichst fundamental bewertet werden können, sollte der richtige Mix aus Kennzahlen gefunden werden. So ist es möglich, Unternehmen effizient mit vier relativ einfachen Kennzahlen zu bewerten. Dabei handelt es sich zunächst um den Return on Capital Employed, der Erträge kennzeichnet, die im vom Unternehmen nicht ausgeschütteten Kapital enthalten sind. Weitere Indikatoren, die für ein Unternehmen mit guter Marktposition sprechen, sind eine möglichst hohe EBITDA-Marge, das Umsatz- und Gewinnwachstum der vergangenen zehn Jahre sowie das KGV in den letzten drei Jahren. Noch einfacher ist es, auf Grundlage einer Faustregel nur eine Kennzahl zu betrachten, beispielsweise nach der Wilhelm-Tell-Methode. Es handelt sich dabei um den Umsatz eines Unternehmens, welcher im Prinzip die ehrlichste Kennzahl ist.

Genève Invest: Interessante Aktien per Value Investing selektieren

Bei Genève Invest handelt es sich um eine Vermögensverwaltung, die unter anderem eine gezielte Selektion von Aktien vornimmt. Dabei arbeitet der Vermögensverwalter auf Grundlage des sogenannten Value Investing. Das Konzept hinter dieser Anlagestrategie besteht darin, dass jedes Unternehmen einen inneren Wert hat. Dieser Wert lässt sich auf Basis mehrerer Kennzahlen und Unternehmensdaten identifizieren. Da der aktuelle Kurswert eines Unternehmens jedoch von diesem inneren Wert häufiger abweicht, wird das Value Investing gezielt genutzt, um unterbewertete Aktien mit Steigerungspotenzial zu kaufen. Auf dieser Grundlage investiert auch die Vermögensverwaltung Genève Invest für ihre Anleger in interessante Aktien. Dies kann bereits ab einer für eine renommierte Vermögensverwaltung geringen Mindesteinlage von lediglich 50.000 Euro geschehen.

Im Rahmen einer Fundamentalanalyse gibt es zahlreiche Kennzahlen, die zur Bewertung von Aktien herangezogen werden. Eines der besten Konzepte wird in dem Zusammenhang auch von Schweizer Vermögensverwalter Genève Invest genutzt, nämlich das Value Investing.