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IRISWERT IMMOBILIEN GMBH Iris Hegerich von der IRISWERT Immobilien GmbH zum Thema Homeoffice – Mitarbeiter wollen wieder für ihren Arbeitsplatz begeistert werden

Fotolia

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Viele Arbeitnehmer wollen ein Homeoffice in Maßen

Iris Hegerich, Geschäftsführerin des Berliner Immobilienunternehmens IRISWERT
Begründet wird der Wunsch nach mehr Heimarbeit vor allem mit folgenden Argumenten:

- Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie

- Zeitgewinn durch entfallende Fahrten zum Arbeitsplatz

- Komfortablere Arbeitsumgebung

- Mehr Flexibilität bei der Wahrnehmung von Terminen

- Besserer Umweltschutz durch reduzierten Berufsverkehr

Trotz all dieser Vorzüge geben in einer aktuellen Statista-Erhebung lediglich 14 Prozent der Befragten an, dass die Zeit des konventionellen Büros gänzlich vorbei sei. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt eine im März 2020 von dem Büroausstatter Steelcase durchgeführte Studie mit mehr als 32.000 Umfragen. Hier wünschten sich lediglich 8 Prozent der teilnehmenden Angestellten vier oder fünf Tage Homeoffice pro Woche. 72 Prozent hingegen gäben sich mit einem Tag pro Woche oder weniger zufrieden.

Für Unternehmer ergeben sich daraus zwei Handlungsimplikationen. Zum einen sollten sie ihren Mitarbeitern die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte so angenehm wie möglich machen. Zum anderen sollten sie ein effektives hybrides Arbeiten ermöglichen, das die Vorteile von Homeoffice und Präsenzarbeit miteinander vereint und die jeweiligen Nachteile kompensiert.

Die Vor- und Nachteile von Homeoffice verstehen – IRISWERT setzt auf Wertschätzung


Um Mitarbeiter wieder für die Arbeit im klassischen Büro zu begeistern, sollten sich Führungskräfte zunächst vergegenwärtigen, auf welche Grundbedürfnisse das Homeoffice positiv oder negativ einwirkt. Pluspunkte sind etwa der höhere Komfort, das verstärkte Verantwortungsbewusstsein für den eigenen Arbeitsfortschritt, aber auch die größere Freiheit bei der Einrichtung des eigenen Arbeitsplatzes. Auf der anderen Seite kann die eingeschränkte Möglichkeit zu unmittelbarem Feedback die Weiterentwicklung von Mitarbeitern behindern. Auch zeigt die Erfahrung, dass eine fehlende Stimulation durch neue Reize zu Langeweile und Leistungsreduktion führen kann.

Vor allem aber sollten sich Führungskräfte vor Augen halten, dass wir alle soziale Wesen sind. So fehlte etwa vielen Mitarbeitern von IRISWERT der Austausch mit ihren Kollegen und das alltägliche Miteinander. Gerade die Wertschätzung, die Mitarbeiter durch ihr Team und ihre Vorgesetzten erfahren, sind unbezahlbare Motivatoren für außergewöhnlich gute Leistungen. Bei IRISWERT sind das zum Beispiel gemeinsame Mittagessen im Sommer in dem wunderschönen Garten des Firmensitzes. Zudem fördern gemeinsame After-Work-Begegnungen den Teamgeist und die Identifikation mit dem Unternehmen.

Sollten sich Mitarbeiter aber partout nicht mehr in die gewohnten Strukturen einfügen können, sollte man in der Konsequenz auch so ehrlich sein, getrennte Wege zu gehen und sich für die Zukunft alles Gute zu wünschen. Denn der Bedarf an Gemeinsamkeit ist gerade in diesen herausfordernden Zeiten groß.

Mehr Flexibilität:

Das Homeoffice war nicht zuletzt deshalb so beliebt, weil es Mitarbeitern die Möglichkeit gab, Handwerkertermine wahrzunehmen oder große Sendungen zu empfangen, für die sie sonst einen Tag hätten frei nehmen müssen. Eine Alternative könnte hier in der Ausweitung von Gleitzeitmodellen bestehen, wobei Kollisionen mit wichtigen Unternehmensterminen auszuschließen sind.

Stärkung des Verantwortlichkeits- und Kontrollgefühls:

Im Homeoffice sind die Mitarbeiter mehr denn je selbst für ihre Motivation und die Bewältigung ihres Pensums verantwortlich. Diese Arbeitsweise lässt sich auch auf das konventionelle Büro übertragen.

Bei IRISWERT geht es zum Beispiel nicht um die Zeit der Anwesenheit im Büro, sondern um die geleistete Arbeit. Das setzt mehr Verantwortung voraus, bringt den Mitarbeitern aber letztlich auch mehr Erfüllung. Es sollte also nicht darum gehen, dass Menschen einfach nur ihre Stunden absitzen. Vielmehr ist es wichtig, dass sie konzentriert tätig sind und ihr Potenzial entfalten können. Es gibt bei IRISWERT Kernzeiten im Büro und vorher und nachher eine hohe Flexibilität, was die Mitarbeiter sehr schätzen.

Homeoffice nicht abschaffen, sondern optimieren

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass es in der Nach-Corona-Zeit nicht einfach nur darum gehen sollte, Mitarbeiter wieder ins Büro zu locken und sie das Homeoffice vergessen zu lassen. Vielmehr sollen sie gern zurückkommen, aber auch weiter von den neugewonnenen Vorteilen profitieren. Damit das gelingt und die betrieblichen Abläufe nicht gestört werden, sind bei der Umsetzung einige Dinge zu beachten.

Erreichbarkeit:

Wenn der Mitarbeiter im Homeoffice ist, sollte sichergestellt sein, dass er zu denselben Zeiten erreichbar ist wie im Büro. Hierbei können Instant-Messenger wie Skype, aber auch E-Mails und die Kommunikation via Diensthandy genutzt werden. In diesem Zusammenhang sollte auch sichergestellt sein, dass Homeoffice-Zeiten ausreichend früh eingeplant werden. So wird verhindert, dass zum Beispiel Mitarbeiter bei wichtigen Kundenmeetings überraschend nicht vor Ort sind.

Technische Ausstattung:

Unternehmen müssen ihren Mitarbeitern alle Mittel zur Verfügung stellen, die sie zur Bewältigung ihrer Arbeit benötigen. Das umfasst einen angemessen leistungsstarken PC, aber auch eine schnelle Internetverbindung. Ebenso bestehen in vielen Unternehmen Verbesserungspotenziale, was Büromöbel wie ergonomische Schreibtischstühle im Homeoffice betrifft.

Rechtliche Regelungen:

Grundsätzlich ist der Arbeitgeber für die Sicherheit und Gesundheit im Homeoffice verantwortlich, weshalb er auch Heimarbeitsplätze in seine allgemeine Gefährdungsbeurteilung einbeziehen muss. Gesetzliche Grundlagen sind dabei das Arbeitsschutzgesetz und das Arbeitszeitgesetz. Tipps für eine rechtssichere Gestaltung des Arbeitsschutzes gibt zum Beispiel die Initiative Neue Qualität der Arbeit.

Auf Rückmeldungen eingehen:

Um die Homeoffice-Erfahrung stetig zu verbessern, sollte die Geschäftsführung Mitarbeiter regelmäßig um Feedback bitten. Auf diese Weise lassen sich die Arbeitsqualität und betriebliche Prozesse langfristig optimieren.

Konsequenz:

Zu guter Letzt sollte man beim Thema Homeoffice immer auch die nötige Konsequenz walten lassen. Mitarbeiter, die nicht mehr zu motivieren sind, zur Arbeit zu fahren und ihr Bestes zu geben, weil sie so lange für die gleiche Entlohnung entspannt zu Hause gearbeitet haben, muss man ziehen lassen. Sind sie nicht bereit, für den Unternehmenserfolg die nötigen Extrameilen zu gehen, ist letztlich weder der Kunde noch der Mitarbeiter zufrieden.

Fazit – Anreize für die Rückkehr ins Büro schaffen, Gemeinsamkeiten fördern und auf individuelle Bedürfnisse eingehen


Als soziale Wesen brauchen wir das Miteinander und dieses gilt es zu fördern, um wirkliche Spitzenleistungen zu erbringen. Deshalb setzt man sich bei IRISWERT stets für andere ein – und diesen Teamgeist gilt es, wieder zu intensivieren.

Weiterführende Informationen zur IRISWERT Immobilien GmbH:


- https://unternehmen.focus.de/iris-hegerich.html

- https://www.agitano.com/iris-michaela-hegerich-im-interview-innovatives-ganzheitliches-management-seit-30-jahren/108984