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JRC CAPITAL MANAGEMENT JRC CAPITAL MANAGEMENT als Schnittstelle für ein starkes digitales Europa

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Weltweit schreitet die Digitalisierung voran – auch in Europa. Wer nicht abgehängt werden will, muss mit der Zeit gehen, oder noch besser: Der Zeit voraus sein, um mit innovativen Produkten und Dienstleistungen der erste am Markt zu sein und so die digitale Transformation aktiv mitzugestalten. Ein Unternehmen, das sehr stark am digitalen Fortschritt interessiert ist, ist JRC Capital Management, eine Vermögensverwaltung in Berlin. Wie sich dieses dafür einsetzt, den Finanzsektor in Europa durch innovative Forschungsprojekte zu stärken, wird im Folgenden näher betrachtet.

JRC Capital Management

Projektförderungen durch das EIT Digital

Damit europäische Unternehmen bestmöglich in der Entwicklung von neuen Produkten unterstützt werden und somit konkurrenzfähig bleiben, wurde das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) gegründet, das seit 2014 Teil von Horizont2020 ist. Aus zahlreichen Branchen können Unternehmen zu gegebenen Forschungsausschreibungen hier Projektvorschläge einreichen, um Fördergelder für die Entwicklung eines innovativen Digital-Produktes zu erhalten.

Je nachdem, was entwickelt werden soll, schließen sich mehrere europäische Unternehmen zusammen – nicht nur solche, die aktiv an der Software-Entwicklung des Produktes beteiligt sind, sondern zum Beispiel auch Anwender und Branchenexperten wie Banken und Versicherungen, sowie Forschungseinrichtungen und Universitäten. Gemeinsam erstellen die Beteiligten einen Businessplan und reichen diesen beim EIT ein.

Wird dieser für förderungswürdig befunden, bekommen die Unternehmen Fördergelder für einen Zeitraum von 12 bis 24 Monaten, je nachdem wie lange das Projekt laufen soll. Am Ende soll ein fertiges Produkt stehen, durch dessen Vermarktung auch das EIT als Förderer finanziell profitiert.

Für die Förderung von Projekten, die sich um Digitalisierung drehen, ist das EIT Digital zuständig. Unter anderem läuft derzeit das sogenannte Projekt "CHRES", in dem JRC Capital Management federführend als Business-Champion vertreten ist.

CHRES – was sich genau dahinter verbirgt

Die Abkürzung CHRES steht für "Currency Hedging and Risk Management Service". Bei diesem Projekt, das sich zurzeit in der Entwicklung befindet, handelt es sich um eine Plattform zur Währungsabsicherung. JRC Capital Management, die sich auf Asset-Management im Bereich Währungen spezialisiert haben, sind der Hauptakteur in diesem Projekt. Gemeinsam mit IT-Dienstleistern aus Spanien, Italien und Frankreich, die die Software für die Plattform liefern, und einem französischen Start-up-Verbund wurde ein Businessplan ausgearbeitet und beim EIT Digital eingereicht.

JRC Capital Management ist seit 1996 fast ständig als Federführer oder Partner in Forschungsprojekten im Finanzbereich tätig und bringt durch sein Expertenteam nicht nur viel Wissen, sondern auch Erfahrung in das CHRES-Projekt ein.

Da Währungen sehr volatil sind und die Wechselkurse nur schwer vorhergesehen werden können, spielt die Währungsabsicherung (engl. Hedging) eine große Rolle, wenn ein Unternehmen durch ausländische Auftraggeber, Zulieferer oder Kunden mit Devisen zu tun hat. Legt ein europäisches Unternehmen zum Beispiel einen Teil seines Geldes (also Euro) in US-Assets, wie z. B. einer Lagerhalle in Amerika (Dollar) an, kann eine Schwankung des Dollar-Euro-Kurses die Rendite beeinflussen. Wertet der Dollar auf, kommt das dem Anleger zugute; im Fall einer Abwertung fällt die Rendite kleiner aus.

Im Rahmen des CHRES-Projekts wird daher ein System entwickelt, das Trends erkennen und dementsprechend dynamisch reagieren soll, um ein Portfolio mit Assets in Fremdwährungen bestmöglich gegen Verluste abzusichern. Mithilfe von statistischen Methoden werden in Echtzeit die Marktdaten analysiert, aufbereitet und Risiken abgeschätzt.

Die Road Map des CHRES-Projektes sieht vor, das System noch dieses Jahr fertigzustellen und in 2021 in den am stärksten wachsenden Finanzmärkten Europas (Vereinigtes Königreich, Schweiz, Spanien, Deutschland, Italien) anzubieten. Eine Ausweitung auf alle anderen EU-Länder ist für 2022 geplant.

JRC Capital Management

Unmengen an Daten, die ausgewertet werden wollen - mit den neuesten Big Data-Algorithmen kein Problem

© Buffik // pixabay.com

EU engagiert sich in Kryptowährungen

CHRES ist jedoch nicht das einzige Projekt, in das JRC Capital Management derzeit involviert ist. Ab Oktober 2020 startet, in Partnerschaft mit der TU Berlin, die Entwicklung einer weiteren Plattform – einem Robo-Advisor, der die Kryptowährungsmärkte analysieren soll. Dabei durchsucht eine künstliche Intelligenz das Internet nach aktuellen Stimmungen (sog. Sentiments) zu bestimmten Kryptowährungen. Wenn in öffentlichen und privaten Foren Teilnehmer über einen längeren Zeitraum beispielsweise nur negativ über den Bitcoin schreiben, deutet das auf eine negative Stimmung und auch auf eine negative Preisentwicklung hin. Aus diesen Sentiments und zahlreichen anderen Faktoren sendet die KI Warnmeldungen für potenzielle Kurseinbrüche aus. Anhand dieser können sich Investoren besser orientieren und Entscheidungen treffen.

Mit diesen zukunfts- und prestigeträchtigen Projekten bringt JRC Capital Management nicht nur neue Produkte auf den Finanzmarkt, sondern gestaltet diesen auch aktiv mit, wovon am Ende ganz Europa profitiert.