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Sport & Freizeit

KARATE SCHWARZER GüRTEL Kampfsport Karate - wie der schwarze Gürtel in zwölf Monaten zu erreichen ist

Fotolia

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Wie bekomme ich einen schwarzen Gürtel?

Gemeinsam zum Ziel: Schwarzer Gürtel im Karate bei der Blackbelt-Elite
Karate hat sich aus japanischen Traditionen gemischt mit chinesischen Kampftechniken im 19. Jahrhundert herausgebildet. Seit den 70er-Jahren ist die Kampfkunst auch in Deutschland sehr beliebt. Inzwischen bieten hierzulande etwa 2500 Vereine Karatesport an. Charakteristisch für diese Kampfkunst sind spezielle Stoß-, Tritt- und Fußfegebewegungen. Weltweit wird vorwiegend nach sechs Hauptrichtungen gelehrt.

Allen Schulen gemein ist die Einteilung in Fähigkeitsgrade ihrer Karateka. Der schwarze Gürtel stellt die zehnte und damit höchste Stufe der Kampfkunstfähigkeiten dar. Zunächst beginnt ein Karateneuling mit dem weißen Gürtel, danach besteht die Möglichkeit, mit zweimal Training pro Woche in jeweils sechs Monaten vom gelben über den orangefarbenen, grünen und blauen bis hin zum braunen Gürtel aufzusteigen. Die letzte Stufe bis zur Prüfung für den schwarzen Gürtel nimmt noch einmal zwei Jahre in Anspruch. Insgesamt sollte mit viereinhalb Jahren gerechnet werden. Aufgrund der Wartezeiten auf Prüfungstermine kann sich der Zeitraum deutlich verlängern.

Warum der traditionelle Weg nicht der bessere sein muss

Gemeinsames Trainieren der Blackbelt-Elite-Krieger
In den regulären Dojos, den Karateschulen, die in zahlreichen Städten die Martial Arts vermitteln, geht es manchmal zu wie im Taubenschlag. Im Laufe eines Jahres beginnen viele neue Schüler mit dem Karatesport, andere wiederum nehmen nur sporadisch teil oder hören kurzerhand wieder auf. All das sorgt für eine stark gemischte Gruppenzusammensetzung, in der die Schüler selten individuell, kontinuierlich und auf einem konkreten Niveau trainieren können. Darunter leidet nicht selten die Motivation. Hinzu kommt, dass die Leiter einer Übungsgruppe in der Regel zwar sehr gute Karatekämpfer sind, aber nicht automatisch gute Lehrer.

Um dem Karateunterricht einen neuen Anstrich zu verleihen, hat Hans-Peter Wiegert das Blackbelt-Training gegründet. Als Trainer des deutschen Karatenationalteams weiß er wie kaum ein anderer um die technischen Feinheiten einer jeden Karate-Bewegung. Darüber hinaus wendet er didaktisch bewährte Methoden an, die ein schnelles und individuelles Vorankommen ermöglichen.

Er kritisiert das "Zwangsabsitzen" von Fristen in den traditionellen Karateschulen, bis ein Schüler zur nächsten Gürtelprüfung zugelassen wird, da dies häufig nicht seinen Fähigkeiten entspricht und ihn eher ausbremst. Auch die noch praktizierten überlangen Aufwärm- und Cooldown-Übungen hält er für ineffizient, da das eigentliche Training dadurch nicht selten zu kurz kommt.

Schneller zum schwarzen Gürtel mit dem Blackbelt-Intensivtraining

Hans-Peter Wiegert mit dem richtigen Schwarzgurt-Kick
Vor dem Start eines zwölfmonatigen Blackbelt-Trainingszyklus steht die Bewerbung der Schüler. Nach der Aufnahme ins modulare Übungsprogramm werden
kleine, feste Gruppen eingeteilt, wo alle Teilnehmer einen ähnlichen Wissensstand haben. Auf diese Weise sind die Übungseinheiten deutlich effektiver, da alle eher gemeinsam wachsen sowie besser miteinander trainieren können.

Das intensive Training wird gemäß den Leistungsstandards des Profi-Karate-Sports durchgeführt. Alle Karate-Lehrer bei Blackbelt gelten nicht nur als hervorragende Karatekas, sondern verfügen auch über zertifizierte Trainer-Ausbildungen. Hans-Peter Wiegert war früher als Trainer auf Bundesebene tätig. Nicht nur der sportliche Anteil und die Prüfungsvorbereitung spielen eine Rolle. Karate darf auch als Persönlichkeitsentwicklung verstanden werden. Zahlreiche Kursteilnehmer profitieren im Berufsleben davon, wenn Disziplin, Willens- und Durchsetzungskraft sowie Selbstvertrauen und Mut gestärkt werden. Nicht zuletzt sind es Konzentrations- und Fokussierungstechniken, die helfen können, im quirligen Alltag den Überblick zu behalten.
Wer Karate wirklich lernen und beherrschen will, muss diszipliniert und regelmäßig trainieren. Hans-Peter Wiegert unterstützt seine Schüler dabei, sich in kleinen Gruppen auf hohem Niveau weiterzuentwickeln und am Ende eines Jahres die Prüfung zum schwarzen Gürtel abzulegen. Das Blackbelt-Intensivtraining ist für Karateschüler geeignet, die individuell gefördert werden wollen und sich ein hohes Ziel gesetzt haben.