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KINDERPATENSCHAFT Kinderpatenschaft übernehmen und benachteiligten Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen

Kindernothilfe e.V. Düsseldorfer Duisburg

Kindernothilfe e.V. Düsseldorfer Duisburg

Weltweit leben über eine Milliarde Kinder in Armut. Viele von ihnen haben keinen Zugang zu Bildung, sind oftmals mangel- oder unterernährt, werden unter gefährlichen Bedingungen als Kinderarbeiter beschäftigt oder in Kriegen und Konflikten als Kindersoldaten eingesetzt. Auch Missbrauch, Gewalt und Ausbeutung sind für viele Kinder bitterer Alltag. Hilfsorganisation versuchen mit verschiedenen Projekten, die Situation notleidender bzw. benachteiligter Kinder zu verbessern. Durch eine Kinderpatenschaft kann jeder selbst einen Beitrag dazu leisten, dass diese Kinder in Würde leben und gute Zukunftsperspektiven haben.

Kinderpatenschaft übernehmen

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Die drei Säulen der UN-Kinderrechtskonvention

Kinder brauchen besonderen Schutz, besondere Förderung und besondere Beteiligung. Deshalb hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen 1989 die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Diese basiert auf genau diesen drei Säulen: Schutzrechte, Förderrechte und Beteiligungsrechte. Konkret heißt es in der UN-Kinderrechtskonvention: Kinder haben das Recht auf Schutz vor Gewalt, Missbrauch, Vernachlässigung sowie wirtschaftlicher und sexueller Ausbeutung. Denn diese schwerwiegenden Vergehen beeinflussen ihre Entwicklung nachhaltig. Und sie haben das Recht auf Bildung, gewaltfreie Erziehung, auf sofortige Hilfe in Katastrophenfällen sowie auf Freizeit und Erholung. Zudem müssen Kinder mit allen verfügbaren Mitteln in der Ausübung ihrer Rechte gestärkt werden und sie haben das Recht, mitzureden, wenn es um ihre Belange geht. Obwohl alle Länder der Welt außer den USA die UN-Kinderrechtskonvention unterzeichnet haben, wurden die Ziele noch lange nicht umgesetzt. Deshalb sind insbesondere in Entwicklungsländern oder Krisengebieten Hilfsorganisationen wie die Kindernothilfe aktiv.

In einem Kinderhaus in Thailand können gefährdete Kinder behütet aufwachsen

In einem Kinderhaus in Thailand können gefährdete Kinder behütet aufwachsen

Kindernothilfe verwirklicht Rechte von notleidenden Kindern und Jugendlichen

Die Kindernothilfe engagiert sich seit 60 Jahren für notleidende Kinder auf der ganzen Welt. Aktuell ist der gemeinnützige Verein mit Sitz in Duisburg in 33 Ländern Asiens, Afrikas, Europas und Lateinamerikas aktiv und setzt sich in fast 700 Entwicklungshilfeprojekten für den Schutz, die Förderung und Beteiligung von Kindern gemäß der UN-Kinderrechtskonvention ein. Dabei arbeitet sie mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Zum Beispiel bildet die Kindernothilfe Aidswaisen in Uganda in nachhaltiger Landwirtschaft aus, damit sie sich und ihre Geschwister ernähren können. In Tegucigalpa (Honduras) setzt sich die Kindernothilfe dafür ein, dass arbeitende Jungen und Mädchen zur Schule gehen können und in einem Kinderparlament über ihre Belange mitbestimmen können. Und in Indonesien hilft und fördert die Kindernothilfe Kinder mit Behinderungen und zeigt ihnen, wie sie trotz Einschränkungen ein selbstständiges Leben führen können. Leitende Prinzipien der Entwicklungsarbeit sind Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten und die Kinder sowie ihre Familien aktiv miteinzubeziehen.

Spielen statt zu arbeiten. Diesen Traum möchte die Kindernothilfe den Kindern erfüllen.

Spielen statt zu arbeiten. Diesen Traum möchte die Kindernothilfe den Kindern erfüllen.

Mit einer Kinderpatenschaft dem Patenkind eine Zukunft sichern

Mit einer Spende kann man die Entwicklungsarbeit der Kindernothilfe unterstützen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, die Patenschaft für ein Kind zu übernehmen und mit einem monatlichen Beitrag von 39 Euro die grundlegendsten Bedürfnisse wie Bildung, Gesundheit und Ernährung zu sichern. Zudem fördert die Kindernothilfe mit ihren Projekten immer auch die ganze Familie bzw. die Dorfgemeinschaft, in der das Kind lebt, mit, damit sich die Lebensverhältnisse vor Ort verbessern. Nur so können die Lebensbedingungen eines Kindes nachhaltig geändert werden.

Wer Pate für ein Kind werden möchte, der kann aussuchen, ob er ein Junge oder Mädchen unterstützen möchte und auch Wünsche äußern, aus welchem Land das Patenkind kommen soll. Durch regelmäßige Berichte erfährt der Pate alles über die Entwicklungen und die Fortschritte vor Ort. Auf Wunsch kann er seinem Patenkind auch persönlich schreiben und eine Beziehung zu ihm aufbauen, wenn es daran interessiert ist. Ebenso ist ein Besuch vor Ort möglich.

In der Regel begleitet man sein Patenkind rund fünf Jahre. So lange dauert es meist, bis die Menschen vor Ort ihr Leben selbst in die Hand nehmen können, ganz ohne fremde Hilfe. Es kann aber auch passieren, dass eine Patenschaft vorzeitig endet, wenn zum Beispiel ein Umzug in eine andere Stadt notwendig ist, weil der Vater dort eine Arbeit gefunden hat. Der Pate kann seine Hilfe außerdem jederzeit ohne die Angabe von Gründen beenden.

Die Kindernothilfe geht mit den Patenschaftsbeiträgen verantwortungsvoll und effizient um. Ein Großteil fließt direkt in die Projektarbeit. Ausführlichere Informationen bietet der aktuelle Jahresbericht, der auf www.kindernothilfe.de einsehbar ist.

Mit einer Kinderpatenschaft bei der Kindernothilfe kann jeder aktiv dazu beitragen, die Rechte von notleidenden Kindern zu verwirklichen und zu wahren. Der Pate kann konkret miterleben, wie sein Patenkind sowie dessen Umfeld gefördert werden und es auf einem wichtigen Teil seines Lebensweges begleiten. Darüber hinaus kann er neue Menschen und Kulturen kennenlernen.