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KüNDIGUNG Warum es sinnvoll ist, bei einer Kündigung einen Fachanwalt hinzuzuziehen

Lindenberg & Witting Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

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Zur rechtssicheren Beendigung eines Arbeitsverhältnisses kann sowohl eine Kündigung als auch ein Aufhebungsvertrag ausgehändigt werden. Eine Kündigung gilt für beide Parteien als bessere Lösung.

Kündigung

Aufhebungsvertrag verhindert Arbeitslosengeld

Den Aufhebungsvertrag besser nicht unterzeichnen

Der Aufhebungsvertrag hebt nicht nur das Arbeitsverhältnis auf. Mit Unterzeichnung entfällt auch der Großteil der gesetzlichen Regelungen zum Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

Eine gute Entscheidung ist der Aufhebungsvertrag nur in Ausnahmefällen. Wenn es zum Beispiel darum geht, dem aus dem Unternehmen scheidenden Mitarbeiter einen schnellen Eintritt in ein neues Arbeitsverhältnis zu ermöglichen, kann diese schnelle Lösung sinnvoll sein.

Aber Achtung: Es handelt sich um einen Vertrag zur Beendigung eines Schuldverhältnisses im beiderseitigen Einverständnis. Damit entfallen unter anderem die Regelungen zur gesetzlichen Kündigungsfrist sowie das Recht auf Arbeitslosengeld für die Dauer von drei Monaten.

Kündigung

Vorteile überwiegen: Geregelte Kündigung

Warum eine Kündigung die bessere Lösung ist

Aber auch im genannten Fall ist die Unterzeichnung der geregelten Kündigung für beide Seiten die sinnvollere Lösung. Unverhofft kommt oft: Im schlimmsten Fall hatte der Arbeitnehmer die Zusage des neuen Arbeitgebers nur in mündlicher Form in der Tasche und bekommt den Arbeitsplatz nun doch nicht. Oder beim Arbeitgeber erkrankt der in einer Schlüsselposition befindliche Mitarbeiter, der die wichtigen Agenden des aus dem Betrieb scheidenden Arbeitnehmers zur Überbrückung übernehmen hätte sollen.

In solchen Fällen ist guter Rat teuer. Der Arbeitnehmer, der nun überraschend ohne Arbeit dasteht, bekommt aufgrund der mit dem Aufhebungsvertrag einhergehenden zwölfwöchigen Sperrzeit kein Arbeitslosengeld und verliert zusätzlich Ansprüche aus seiner Krankenversicherung. Und der Arbeitgeber steht nun aufgrund der durch den Vertrag aufgehobenen gesetzlichen Kündigungsfrist ohne Mitarbeiter da.

Die Unterzeichnung einer Kündigung schafft genau für diese und ähnliche Situationen ein Sicherheitsnetz. Entscheiden sich die Parteien nämlich für die Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist, kann sich der Arbeitnehmer der finanziellen Absicherung und des Weiterlaufens des vollumfänglichen Krankenversicherungsschutzes sicher sein. Die Kündigung trägt also dazu bei, eine möglicherweise existenzbedrohende Situation besser auszubalancieren.

Lindenberg & Witting: Tatkräftige Unterstützung von spezialisierten Anwälten

Dennoch kommt es nicht selten vor, dass Arbeitnehmer zur Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages gedrängt werden. Der Rat der Rechtsanwälte Lindenberg & Witting: nicht unterzeichnen. Besser ist es, einen geeigneten Fachanwalt für Arbeitsrecht hinzuziehen. Damit sichert sich der Arbeitnehmer seine Ansprüche; auch gegenüber seiner Rechtsschutzversicherung. Denn diese verweigert bei Aushandlung eines Aufhebungsvertrages nicht selten die Kostendeckung.

Die Lindenberg & Witting Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist eine auf Arbeitsrecht spezialisierte Fachanwaltskanzlei mit Hauptsitz in Berlin und weiteren Niederlassungen in Hamburg, Frankfurt, Hannover, Düsseldorf, Essen, Stuttgart, München, Köln, Nürnberg und Bremen. Die in der Kanzlei tätigen Anwälte beraten und unterstützen Arbeitnehmer in allen rechtlichen Belangen rund um das Thema Arbeitsrecht. Auch gegen einen bereits unterzeichneten Aufhebungsvertrag kann die Kanzlei unter Umständen noch vorgehen. Die Erstberatung ist bei Kündigungen und Aufhebungsverträgen kostenlos.