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KUNUNU BEWERTUNG LöSCHEN Ungerechtfertigte Rezensionen auf Kununu – das sollten Arbeitgeber tun

Fotolia

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Kununu kann geschäftsschädigende Auswirkungen haben


Nicht wenige Arbeitnehmer nutzen bei der Stellensuche Arbeitgeberbewertungsportale, auf denen sie die Erfahrungen anderer Arbeitnehmer einsehen können. Mit über vier Millionen Rezensionen für knapp eine Million Unternehmen ist Kununu damit insbesondere für die Mitarbeiter-Suche nahezu unerlässlich geworden. Hier können
Arbeitnehmer ihren Betrieb auf einer Skala von eins (sehr schlecht) bis fünf (sehr gut) öffentlich bewerten.

Die Plattform wird allerdings zunehmend für emotionale Bewertungen oder zur öffentlichen Bloßstellung des (Ex-)Arbeitgebers genutzt. Gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen kann dies Misstrauen fördern und Image-Probleme verursachen, die mitunter zu Wachstumseinbußen führen können. Aus der täglichen Geschäftspraxis berichtet Rechtsanwalt Imanuel Schulz:

"Da Chefs aufgrund der anonymen Rezensionen nicht wissen, welcher Arbeitnehmer die Bewertung verfasst hat, kann schnell eine Art Stasi-Atmosphäre entstehen. Personaler und Vorgesetzte fühlen sich teilweise von Angestellten beobachtet, die sie jederzeit im Internet an den Pranger stellen könnten."

Während Arbeitnehmer auf Kununu ihre Arbeitgeber bewerten können und durch Anonymität geschützt sind, dürfen Arbeitnehmer gar nicht öffentlich beurteilt und kritisiert werden. Doch aufgrund dieses einseitigen Bewertungsrechts komplett auf Kununu zu verzichten, ist nur bedingt möglich.

Zwangseinbettung des Kununu-Scores auf dem Xing-Firmenprofil

Denn immer mehr Bewerber informieren sich online über potenzielle neue Arbeitgeber. Sie sind es mittlerweile gewohnt, zunächst die Online-Präsenz und Bewertungen eines Unternehmens zu prüfen, bevor sie in Erwägung ziehen, für das Unternehmen zu arbeiten. Auch die Social-Media-Profile von Unternehmen werden zum Teil zwangsweise mit dem Kununu-Bewertungsscore verbunden, wie zum Beispiel auf dem bekannten Geschäftsnetzwerk Xing. Von dieser Zwangseinbettung sind rund 40.000 Unternehmen betroffen.

So finden interessierte User und Bewerber, die sich auf Xing über den bekannten Arbeitgeber Deutsche Bahn informieren möchten, einen eher bescheidenen Kununu-Score von 3,6 vor. Es ist fraglich, ob das Unternehmen durch die Zwangseinbettung der Kununu-Note auf ihrem Xing-Profil nicht schon einige wertvoller Bewerber verloren hat. Rechtsanwalt Imanuel Schulz kritisiert dieses Vorgehen von Xing und Kununu entschieden:

"Durch die Zwangseinbettung der Kununu-Bewertungen auf dem Xing-Firmenprofil sollen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelenkt und beeinflusst werden. Hier demonstriert Kununu ganz offen seine Macht auf dem Arbeitsmarkt."

Das rät der Anwalt Arbeitgebern bei einer negativen Bewertung


Kununu selbst ist natürlich daran interessiert, der eigenen Plattform durch möglichst viele Rezensionen Geltung zu verleihen und ungerechte Bewertungen nicht zu löschen, sondern diese vom Arbeitgeber öffentlich kommentieren zu lassen. Davon rät Anwalt Schulz ab:

"Sollten Sie als Arbeitgeber auf eigene Faust auf Rezensionen reagieren, provozieren Sie im schlimmsten Fall eine Eskalation mit dem (ehemaligen) Arbeitnehmer, die von allen Usern - und potenziellen neuen Bewerbern - öffentlich mitgelesen werden kann. Meine Mitarbeiter und ich haben in der Praxis oft erlebt, dass Firmen unerfahrene Personen unkontrolliert Kommentare verfassen lassen. Das ist ein Desaster, das leicht vermieden werden kann. Ich kann Arbeitgebern deshalb nur raten: Reagieren Sie am besten gar nicht auf negative Bewertungen."

So können Arbeitgeber Kununu-Rezensionen entfernen lassen

Noch besser, als die Bewertungen zu kommentieren, können Arbeitgeber die negativen Rezensionen auf Kununu einfach löschen zu lassen. Denn Bewertungen, die inhaltliche Falschaussagen, Beleidigungen oder Schmähkritik enthalten oder Personen namentlich erwähnen, sind generell verboten und können entfernt werden.

Tipp von Anwalt Schulz:"Die Beweislast liegt bei dem Arbeitgeberportal und nicht bei Ihnen als Arbeitgeber! Kununu muss also beweisen, dass sich der Bewerter bei Ihnen beworben hat oder ein Arbeitsverhältnis besteht oder bestand. Aus diesem Grund sollten Sie unter keinen Umständen die Rezension kommentieren, da Sie damit möglicherweise bestätigen könnten, dass Sie in Kontakt mit dem Bewerter standen."

Wenn Arbeitgeber ungerecht negativ bewertet wurden, können sie sich selbst an das Bewertungsportal wenden und die Rezension beanstanden. In der Regel erhalten sie anschließend eine standardisierte Mail, dass der Verfasser der Bewertung nun aufgefordert wird, zur Bewertung Stellung zu beziehen und nachweisen muss, dass ein Kontakt zu dem Arbeitgeber bestand. Wenn sich der Bewerter nicht meldet oder den Kontakt zum Arbeitgeber nicht nachweisen kann, muss die Bewertung von Kununu gelöscht werden. Wird jedoch der Kontakt bewiesen, wird die Bewertung inhaltlich geprüft – ein Prozess, der sich hinziehen kann.

Arbeitgeber sollten Kununu-Rezensionen besser nicht selbst löschen lassen


Oftmals reicht es aber nicht aus, eine ungerechte Bewertung nur bei dem Portal zu beanstanden. Denn wenn der Verfasser der Rezension den Kontakt zum Arbeitgeber beweisen kann, verlangt Kununu eine detaillierte juristische Begründung von Arbeitgebern, warum die Bewertung gelöscht werden muss. Da natürlich nicht jeder Arbeitgeber über diese rechtliche Expertise verfügt, scheitern viele daran, ungerechte Rezensionen zu entfernen.

Wenn Arbeitgeber keine juristische Ausbildung haben, sollten sie deshalb besser gleich Hilfe von Experten für das Löschen von Bewertungen in Anspruch zu nehmen. Der Anwalt Imanuel Schulz und Betreiber von Dein-Ruf.de erklärt dazu:

"Als erfahrene Anwälte schätzen wir zunächst individuell ein, ob es sich für Sie lohnt, gegen Kununu vorzugehen. Meine Mitarbeiter und ich kennen die Argumentationen des Portals, haben schon oft Prüfverfahren durchführen lassen und haben eine strategisch kluge Vorgehensweise entwickelt, mit der wir bereits viele Rezensionen entfernen konnten."

Das kostet das Entfernen einer Kununu-Bewertung durch die Anwaltskanzlei

Damit sich Arbeitgeber auf ihren Geschäftsalltag fokussieren, sich nicht mit rechtlichen Argumentationen beschäftigen müssen und mit dem Kununu-Prüfverfahren möglicherweise emotional belastet werden, sollten sie besser gleich einen Anwalt einschalten. So vermeiden Arbeitgeber von vornherein Fehler, die die Bewertung unter Umständen unlöschbar machen können.

Eine erste telefonische Analyse und Beratung durch die Anwaltskanzlei vonbImanuel Schulz ist kostenfrei. Erst, wenn die Anwälte die Erfolgschancen für gut befinden und der Arbeitgeber die Kanzlei verbindlich beauftragt, kostet der Service 189 Euro. In manchen Fällen kann auch die Rechtsschutzversicherung die Kosten für das Entfernen der Bewertung übernehmen.

80 Prozent der Kununu-Rezensionen konnten mithilfe von Dein-Ruf.de gelöscht werden

Die Experten für das Löschen von Bewertungen von Dein-Ruf.de haben langjährige Erfahrung mit dem Prüfverfahren von Kununu und haben bereits sehr viele ungerechtfertigte und falsche negative Rezensionen entfernen lassen.

"Die Erfolgsquote für das Entfernen ungerechter Bewertungen auf Kununu von Dein-Ruf.de liegt momentan bei etwa 80 Prozent!", sagt Rechtsanwalt Imanuel Schulz.