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Business

PERSONALMARKETING Erfolgreiches Personalmarketing mit Arbeitgebersiegeln

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Mit Personalmarketing bessere Chancen im War for Talents

Deutsches Institut für Qualitätsstandards und
-prüfung e. V.
Angelehnt an das klassische Marketing beschäftigt sich Personalmarketing damit, das Unternehmen für die Zielgruppe attraktiv erscheinen zu lassen - nur besteht die Zielgruppe hier nicht aus Konsumenten, sondern aus potenziellen Bewerbern und den Mitarbeitern. Deshalb basiert das Personalmarketing auf zwei Ebenen:

Internes Personalmarketing: Dieser Teil des Employer Brandings rückt die Mitarbeiter in den Fokus und konzentriert sich darauf, deren Bindung an das Unternehmen zu stärken. Dies lässt sich beispielsweise über ein angenehmes Betriebsklima, Aufstiegschancen, Weiterbildungsangebote, Familienfreundlichkeit oder flexible Arbeitsmodelle erreichen.

Externes Personalmarketing: Das externe Personalmarketing zielt darauf ab, das Unternehmen für potenzielle Bewerber attraktiver zu machen. So erhofft man sich, das benötigte qualifizierte Personal rekrutieren zu können. Man kommuniziert die Attraktivität des Arbeitgebers nach außen, schafft im Bewerbungsprozess positive Erlebnisse (etwa durch kurze Reaktionszeiten) oder gibt den Bewerbern auf Karrierewebsites Insights in den Arbeitsalltag im Betrieb.

Externes Personalmarketing: So beeinflussen Arbeitgeber ihr Image

Arbeitgebersiegel
Einer der wichtigsten Ansatzpunkte des externen Personalmarketings ist der Recruitingprozess. Zum einen setzen Arbeitgeber dabei auf einen breiten Strauß an Recruitingmethoden, vom Multiposting von Stellenanzeigen über Active Sourcing bis hin zum Aufbau von Talentpools und Mitarbeiterempfehlungen. Zum anderen steht hier aber nicht unbedingt die Quantität der Bewerbungen im Vordergrund, sondern deren Qualität. Mittels spezieller HR-Software lässt sich der Recruitingprozess optimieren und effizienter gestalten. Schnellere Reaktionszeiten, eine exaktere Auswahl durch Matching des Anforderungsprofils und eine persönlichere Betreuung der Kandidaten sichern eine positive Erfahrung der Bewerber mit dem Unternehmen als Arbeitgeber.

Ein weiterer wichtiger Baustein sind Imagekampagnen, über die Arbeitgeber neben ihrem Bekanntheitsgrad auch ihre Attraktivität steigern. Hilfreiche Werkzeuge für das externe Personalmarketing stellen Arbeitgebersiegel dar, mit denen Unternehmen ihre Attraktivität als Arbeitgeber klar kommunizieren und demonstrieren können. Dabei kommt es nicht so sehr darauf an, ob ein Siegel einen hohen Bekanntheitsgrad aufweist - eine Studie hat gezeigt, dass selbst erfundene Siegel eine positive Wirkung haben können. Entscheidend ist jedoch, dass das Arbeitgebersiegel von einer unabhängigen Stelle vergeben wird - also nicht gekauft werden kann - und die Bewertung auch auf der Grundlage von Mitarbeiterbefragungen vorgenommen wird. Nur so lässt sich ein unabhängiges Gesamturteil erreichen.

Personalmarketing mit den Arbeitgebersiegeln des DIQP

Top Arbeitgeber
Die Arbeitgebersiegel des Deutschen Instituts für Qualitätsstandards und -prüfung e. V. (DIQP) basieren neben Angaben des Arbeitgebers insbesondere auf der anonymen Befragung aller Mitarbeiter sowie auf Befragungen bestimmter Zielgruppen. Somit zeichnen diese Qualitätssiegel ein klares Bild von der Stimmung in der Belegschaft und sind für Außenstehende besonders aussagekräftig. Um das Employer Branding differenziert steuern zu können, bietet das DIQP drei Schwerpunkt-Siegel an, mit denen Unternehmen bestimmte Teilbereiche ihrer Qualität als Arbeitgeber hervorheben können:

Top Arbeitgeber (DIQP): Die Gesamtbewertung beruht auf einer Befragung der Mitarbeiter zu ihrer allgemeinen Zufriedenheit, Management-Interviews und den Leistungen des Arbeitgebers.

Top Ausbildungsbetrieb (DIQP): Im Fokus stehen hier die Zufriedenheit der Auszubildenden und optional der ehemaligen Auszubildenden sowie die Leistungen des Ausbildungsbetriebs.

Familienfreundlicher Arbeitgeber (DIQP): Für dieses Qualitätssiegel erfasst das Institut gezielt, wie zufrieden die Arbeitnehmer mit der Familienfreundlichkeit ihres Arbeitgebers sind.

Das Ergebnis einer Zertifizierung wird durch die unabhängige Zertifizierungsgesellschaft SQC-QualityCert festgestellt und erst anschließend die Zertifizierung vergeben. Die Gesellschaft ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e. V. (DGFP) und weiß somit um die Bedeutung des Personalmarketings für Arbeitgeber. Bei der Zertifizierung sind Siegelnehmer, Siegelgeber und Zertifizierungsgesellschaft klar voneinander abgegrenzt. Aus diesem Grund gelten die Arbeitgebersiegel der DIQP als überaus glaubwürdig. Die unabhängige Verbraucherplattform Label-online.de stufte die genannten Arbeitgebersiegel als "besonders empfehlenswert" ein.

Die Zertifizierung wirkt nicht nur nach außen: Über die Mitarbeiterbefragung wird den Arbeitnehmern das Gefühl vermittelt, dass ihre Meinung zählt und sie an der Unternehmensentwicklung teilhaben. Reagiert der Arbeitgeber auf geäußerte Mitarbeiterwünsche, kann er seine Attraktivität weiter steigern. Langfristig profitieren Arbeitgeber von motivierteren Arbeitnehmern mit einer höheren Bindung an das Unternehmen.
Mit den glaubwürdigen Arbeitgebersiegeln des DIQP wird Personalmarketing zum Kinderspiel: Unternehmen präsentieren sich Bewerbern und Mitarbeitern als attraktive Arbeitgeber und prägen ihre Arbeitgebermarke positiv.