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PFLEGEIMMOBILIEN KAUFEN Pflegeimmobilien kaufen - ein sinnvolles Investment?

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Immobilien gelten als sichere Kapitalanlagen. Eine Sonderform der Immobilie bringt noch eine ganze Reihe weiterer Vorzüge: die Pflegeimmobilie. Im Gegensatz zur "normalen" Immobilie muss sich ein Eigentümer hier um nichts kümmern, denn der Betreiber erledigt alles - von der Vermietung über die Verwaltung bis zur Renovierung. Dazu kommt die Sicherheit der wachsenden Nachfrage und staatlichen Schutzmaßnahmen gegen Mietausfälle. Worauf sollten Anleger achten, wenn sie Pflegeimmobilien kaufen möchten?

Betreutes Wohnen

Die Demografen predigen es seit Jahren: Deutschland wird älter. Die Bevölkerungspyramide verschiebt sich immer weiter in Richtung der alten Jahrgänge. Die Gründe dafür sind allen bekannt: eine gestiegene Lebenserwartung und eine niedrige Geburtenrate. Ein Effekt der demografischen Entwicklung ist, dass der Bedarf an betreuten Seniorenwohnungen kontinuierlich steigt. Bis Ende der 2020er-Jahre werden zusätzlich rund 500.000 Plätze in Pflege- und Alten-Wohneinrichtungen benötigt, so die Meinung von Experten. Überall im Land werden derzeit Pflegezentren geplant und realisiert. Doch anders als in den vergangenen Jahrzehnten sind es nicht mehr allein die Banken und Versicherungsgesellschaften, die den Betreibern die Immobilien finanzieren und dabei gut verdienen. Durch die Öffnung der Märkte und durch die Möglichkeit, kleinere Einheiten zu erwerben, kommen jetzt auch Privatanleger in den Genuss dieser lukrativen und relativ sicheren Kapitalanlage. Der Kauf von Pflegeimmobilien ist heute für viele Privatinvestoren eine attraktive Möglichkeit, die eigene Altersvorsorge und den Vermögensaufbau auf ein solides Fundament zu stellen. Die steigende Nachfrage ist aber nicht der einzige Grund für den wachsenden Markt der Pflegeimmobilien. Immer mehr Anleger erkennen die Vorzüge dieses Modells gegenüber der "normalen" vermieteten Eigentumswohnung.

Gepflegt investieren: die Immobilie mit eingebautem Werterhalt

Es sind vor allem drei spezielle Umstände, die potenzielle Kapitalanleger überzeugen, Pflegeimmobilien zu kaufen. Da ist zunächst die lange Mietvertragsdauer. Die Miete einer Pflegeimmobilie zahlt nicht der Bewohner beziehungsweise die Bewohnerin, sondern der Betreiber der Pflegeeinrichtung. Und die Laufzeit von Mietverträgen zwischen Eigentümern und Betreiber liegt in der Regel bei 20 bis 25 Jahren. Diese Spanne bieten weder Einzelhandels- noch Büroimmobilien - und Wohnimmobilien schon gar nicht. Durch die Mietlaufzeiten erhalten die Eigentümer also eine sehr hohe Planungssicherheit. Der zweite Vorteil der Pflegeimmobilie als Kapitalanlage ist der minimale Aufwand, den man als Eigentümer hat. Der Betreiber kümmert sich um die Vermietung, um die Verwaltung und die Wartung der Immobilie. Als Eigentümer muss man sich also nicht selbst kümmern oder ein teures Facility Management dazubuchen. So werden Risiken minimiert und Kosten reduziert, was sich wiederum positiv auf die Rendite auswirkt. Vorteil drei: Für einen Teil der Pflegeimmobilien - genauer gesagt für die förderungsfähigen Seniorenimmobilien - existiert eine staatliche Mietausfall-Absicherung. Sollte eine Bewohnerin oder ein Bewohner nicht mehr für die Unterkunft aufkommen können, springt die gesetzliche Pflegeversicherung oder der örtliche Sozialhilfeträger ein. Der Effekt für den Eigentümer: Das Risiko eines Mietausfalls ist so gut wie ausgeschlossen. Wer mit dem Gedanken spielt, sich entweder "normale" Wohnimmobilien oder aber Pflegeimmobilien zu kaufen, sollte diese drei Argumente auf jeden Fall berücksichtigen.

Pflegeimmobilien kaufen mit professioneller Unterstützung

Ein unabhängiger Experte für die bundesweite Vermittlung von Pflegeimmobilien ist das Portal 1a-Pflegeimmobilie.de mit Sitz in Burgwedel. Das kleine, spezialisierte Team bietet banken- und betreiberunabhängig Pflegeimmobilien aller Art. Von Schleswig-Holstein bis Bayern und von Nordrhein-Westfalen bis Sachsen reicht das Angebot. Dabei ist die Auswahl mit einer strengen Prüfung aller Standort-Faktoren verbunden: Wie sieht die demografische Entwicklung am Mikrostandort aus? Welche Konkurrenz gibt es? Wie gut ist der Standort angebunden? Welchen Ruf hat der Betreiber und wie sieht es mit dessen Bonität aus? Erst wenn all diese Kriterien zur Zufriedenheit des Teams von 1a-Pflegeimmobilie und der potenziellen Käufer geklärt sind, wird das entsprechende Objekt ins Angebot des Portals aufgenommen.

Wer sich in Zeiten der historisch niedrigen Kreditzinsen also mit dem Erwerb einer Immobilie befasst, sollte die Möglichkeit prüfen, Pflegeimmobilien zu kaufen. Denn hier finden sich alle Vorzüge eines klassischen Immobilienkaufs ohne dessen lästige und wertmindernde Nachteile. Und zum Schluss das vielleicht beste Argument für den Einstieg: Die angebotenen Objekte von 1a-Pflegeimmobilie erwirtschaften derzeit attraktive Renditen von bis zu 4,7 Prozent jährlich.

Immobilien sind die beliebteste Anlageform der Deutschen. In kaum einem Portfolio fehlt Haus, Wohnung oder Immobilien-Fonds. Eine Sonderform der Immobilie bietet besonders hohe Sicherheit und attraktive Renditen bei gleichzeitigem Komfort, weiterer Wertsteigerung und minimalem Verwaltungsaufwand: die Pflegeimmobilie. Der Bedarf wächst, und mit erprobten Betreibern lassen sich sichere Renditen von bis zu 4,7 Prozent mit Laufzeiten von weit über 20 Jahren umsetzen.