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Lohnende Privatsache - das Private Placement

Unternehmen, die über gute Kontakte zu vermögenden Geschäftspartnern verfügen, nutzen häufig den direkten Weg der Beteiligung, das Private Placement. Vorteil für die Unternehmen: eine unkomplizierte, schnelle und weniger regulierte Vorgehensweise. Vorteil für die Anleger: höhere Renditen als auf dem Kapitalmarkt. Eine Win-win-Situation, wenn man es richtig macht. Eine Berliner Kanzlei unterstützt.

Unternehmensliquidität durch Private Placement - wie geht das?

Das Private Placement ist keine klar umrissene und definierte Art der Kapitalanlage. Der kleinste gemeinsame Nenner aller Anlagen mit dieser Bezeichnung ist ein Ausschluss-Kriterium: Sie werden nicht am öffentlich zugänglichen Kapitalmarkt gehandelt. Grundlage des Private Placement ist eine persönliche Beziehung zwischen dem Unternehmen, das die Beteiligung ausgibt, und dem Erwerber. In der Regel geht es beim Private Placement um relativ hohe Investitionssummen, die in Form von Aktien, Anleihen, Genussrechten, Schuldverschreibungen oder sonstigen Beteiligungen getätigt werden. Im Vergleich mit einem Publikumsfonds gibt es zwei wesentliche Unterschiede: Ein Private Placement unterliegt anderen, wesentlich weniger restriktiven Richtlinien und es verspricht regelmäßig höhere Renditen. Insbesondere der erste Unterschied ist für Unternehmen interessant, die per Direktbeteiligung von Investoren frisches Kapital einwerben wollen. Denn weniger Reglementierungen sorgen für schnellere Abläufe - ein unschätzbarer Vorteil im Wettbewerb.

AIF und Spezial-AIF

Der Begriff Alternative Investmentfonds, kurz AIF, bezeichnet heute das, was man vor einigen Jahren vor allem unter der Bezeichnung "Geschlossener Fonds" kannte. Geschlossene Fonds gibt es im deutschsprachigen Gebiet sehr viele. Als Publikumsfonds sind sie tendenziell für jeden Investor zu haben. Ihr Vertrieb wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) teilweise überwacht. Die sogenannten "Spezial-AIFs" sind eine Sonderform und eine Spielart des Private Placement. Seit 2013 gelten für diese vormals völlig freie Form der Kapitalanlage neue Regeln - weniger streng als die für Publikumsfonds, aber dennoch so verbindlich, dass bei der Konstruktion eines solchen Private-Placement-Geschäfts Spezialisten gefragt sind. Eine Kanzlei, die sich seit fast zehn Jahren schwerpunktmäßig um das Kapitalmarktrecht kümmert, ist APS Financial Law. Rechtsanwalt und Buchautor Niels Andersen ist einer der führenden Experten für das Private Placement. Er ermutigt zu privaten Beteiligungen, warnt aber gleichzeitig vor Schnellschüssen.

Mehr Regeln, doch immer noch mehr Vorteile

Private Placement als Beteiligungsform
Niels Andersen ist geschäftsführender Gesellschafter der von ihm 2009 gegründeten Berliner Rechtsanwaltsgesellschaft, die auf Kapitalmarkt-, Gesellschafts-, Insolvenz- und Erbrecht spezialisiert ist

Private Placements sind Kapitalanlagen für institutionelle Investoren, vermögende Privatanleger mit persönlicher Verbindung zum Ausgeber und Unternehmen. Aufgrund der relativ hohen Investitionssummen sind diese Beteiligungen für Kleinanleger weder interessant noch erhältlich. Da sie oft mit einem erhöhten Risiko verbunden sind, gibt es für die Erwerber Vorschriften. Bei den Spezial-AIFs liegt etwa die Mindestbeteiligung bei 200.000 Euro. Die Zahl der Anleger ist auf maximal 100 begrenzt. Auch greift hier eine gewisse Informationspflicht und ab einer gewissen Größe auch eine Zulassung durch die BaFin. Diese Regelungen, die zum Teil als Reaktion auf die Bankenkrise um 2008 als Sicherheitsmaßnahmen eingeführt wurden, haben viele Unternehmen abgeschreckt, weiterhin das Private Placement als Finanzierungsinstrument zu nutzen. Doch trotz der vermehrten Regelungen hat das Private Placement noch immer sehr attraktive Vorteile. APS Financial Law betreut Unternehmen bei der Initiierung von Private Placements, aber auch bei Sanierungen von etwa in wirtschaftlicher Schieflage befindlichen Beteiligungsunternehmen sowie etwaiger Schadenskompensation. Auch für geschädigte Investoren ist das Team um Rechtsanwalt und Bankkaufmann Niels Andersen tätig.

Ein Private Placement ist eine lukrative Kapitalanlageform für institutionelle Investoren und Großanleger. Wie man dieses direkte Beteiligungsmodell von Anfang an auf solide Füße stellt, wie man es im Falle eines Scheiterns saniert und wie man als geschädigter Anleger zu seinem Recht kommt, das sind die Themen der spezialisierten Anwaltskanzlei APS Financial Law in Berlin.

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