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PROSTATA MRT Bei Verdacht auf Prostatakrebs schafft eine multiparametrische Prostata-MRT Klarheit

Förde-Radiologicum GbR

Förde-Radiologicum GbR

Welche Untersuchungsmethoden gibt es?

In Deutschland erkranken Männer an keiner anderen Krebserkrankung so häufig wie an Prostatakrebs. In etwa zehn Prozent aller Fälle verläuft die Erkrankung tödlich; da Prostatakrebs jedoch langsam wächst, ist bei einer frühzeitigen Diagnose eine vollständige Heilung möglich.

Ein erster Anhaltspunkt für eine veränderte Prostata ist ein gestiegener PSA-Wert. Die Abkürzung PSA steht für "Prostata-spezifisches Antigen" und bezeichnet ein Eiweiß, das ausschließlich in der Prostata produziert wird und mittels einer Blutprobe bestimmt werden kann. Da dies jedoch keinerlei Aufschluss darüber gibt, ob es sich dabei um eine gutartige oder eine bösartige Veränderung handelt, müssen weitere Diagnoseverfahren daran anschließen. Die MRT-Untersuchung hat sich dabei als bildgebendes Verfahren als zuverlässig bewährt und liefert gleich mehrere voneinander unabhängige Parameter, anhand derer die Veränderung der Prostata beurteilt werden kann. Selbst Details von weniger als einem Millimeter Größe werden so kontrastreich dargestellt. Weitere Vorteile für die Patienten: Das auch als multiparametrische MRT bezeichnete Verfahren ist schmerzfrei, nicht-invasiv und verursacht keine Strahlenbelastung.

Die Vorteile einer multiparametrischen Prostata-MRT

Bei veränderten PSA-Werten kann eine MRT-Untersuchung die Ursachen der Veränderung aufdecken, bei einer Vergrößerung der Prostata findet man so heraus, ob es sich um eine gut- oder bösartige Veränderung handelt. Die MRT eignet sich zudem als Vorbereitung auf eine Biopsie zur gezielteren Entnahme der Gewebeproben und kommt auch dann zum Einsatz, wenn eine Biopsie nach einer positiven Tastuntersuchung und bei einem erhöhten PSA-Wert zu keinem Ergebnis führt. Falls tatsächlich Prostatakrebs diagnostiziert wurde, kann mithilfe der MRT-Untersuchung die Größe und Ausdehnung des Karzinoms bestimmt werden. Zusätzliche Aufnahmen geben Aufschluss über verdächtige Lymphknoten oder Knochenareale. MRT-Untersuchungen helfen zudem Patienten mit einem Niedrigrisiko-Karzinom, der nicht zwangsläufig operativ entfernt oder bestrahlt werden muss. In solchen Fällen kann es ausreichen, das Karzinom zunächst aktiv zu überwachen und etwaige Veränderungen im Rahmen regelmäßiger MRT-Untersuchungen aufzuspüren.

Multiparametrische Prostata-MRT in Kiel und Preetz

Das Förde-Radiologicum bietet die Spezial-MRT der Prostata an ihren Standorten in Kiel (Lubinus Clinicum) sowie in Preetz an. Die Untersuchung selbst nimmt etwa 30 bis 40 Minuten in Anspruch. Dabei liegt der Patient auf dem Rücken und bleibt per Kopfhörer mit einem Mitarbeiter des Förde-Radiologicums verbunden. Da die MRT gänzlich ungefährlich ist, kann sie in den meisten Fällen problemlos zum Einsatz kommen; eine Ausnahme bilden allerdings Patienten mit einem Herzschrittmacher, Neurostimulatoren oder einem implantierten Defibrilator.

Wer zuvor eine Biopsie durchlaufen hat, muss außerdem einen zeitlichen Abstand von mindestens sechs Wochen zwischen Biopsie und MRT einhalten. Wenn die Untersuchung abgeschlossen ist, erhalten die Patienten die Untersuchungsbilder auf einer CD und der überweisende Arzt den schriftlichen Befund. Anschließend besprechen der Patient und der überweisende Arzt gemeinsam die Ergebnisse und entscheiden über das weitere Vorgehen.
Das Förde Radiologicum verfügt über Standorte in Karlstal, Kronshagen, Preetz und bei Lubinus. Ein Termin für eine MRT-Untersuchung kann hier vereinbart werden.