Computer & Technik

Microsoft Server Software: Verschiedene Formen der Serverlizenzierung

Unternehmen werden immer digitaler und so brauchen sie auch immer häufiger Software-Lösungen, die alltägliche Prozesse optimieren und die Mitarbeiter bei ihren Aufgaben unterstützen. Microsofts Server Software gehört mittlerweile zum Standard, wenn es um Verwaltung, Business Intelligence oder Datenbankmanagement geht. Dahinter steckt jedoch ein System zur Serverlizenzierung, das es erst einmal zu verstehen gilt.

Diese Microsoft Server Software gibt es

Für jedes Unternehmen und für jede IT-Infrastruktur gibt es die passende Server Software. Die folgenden Softwareprodukte von Microsoft konnten sich dabei als Standard etablieren.

• Windows Server: Hier geht es schlicht um das weltweit bekannte Betriebssystem Windows, das in der Serverversion vorliegt. Auf dieser Plattform können Software wie SQL Server und Exchange Server installiert werden.

• Microsoft SQL Server: Ein Standard im Bereich des Datenbankmanagementsystems. Vor allem für größere Unternehmen interessant beziehungsweise für Unternehmen, die Software mit einer Datenbank im Hintergrund benutzen.

• Microsoft Exchange Server: Mithilfe dieser Server Software können Mitarbeiter ihre E-Mails, Kontakte, Aufgaben, Termine und noch mehr zentral speichern und verwalten - ideal für Arbeitsgruppen.

Welche Serverlizenzierung für welches Anforderungsprofil?

Device CAL
Device CAL

Microsoft bietet verschiedene Lizenzierungsmodelle im Rahmen seiner Softwareprodukte an. Bei der Software wie Windows Server sind die folgenden relevant.

• Core-Lizenzen: Bei Core-Lizenzen geht es um die Prozessorkerne des Servers. Bei den bisherigen Versionen gelten sowohl die Standard- als auch die Datacenter-Lizenz für je zwei physische CPUs. Beim neuen Lizenzmodell fand ein Wechsel von einer Pro-CPU- zu einer Pro-Core-Lizenzierung statt. Dabei wird angenommen, dass ein Server über mindestens acht Kerne pro Prozessor und insgesamt mindestens zwei Prozessoren verfügt, also insgesamt 16 Kerne. 16 Cores pro Server sind das Minimum, pro CPU müssen mindestens acht Cores lizenziert werden. Die Kosten für die Lizenzen bleiben dadurch für Server mit bis zu vier Prozessoren und bis zu acht Kernen identisch. Besser ausgestattete Server müssen mit weiteren Lizenzen aufgerüstet werden. Die ergänzenden Lizenzen gibt es für zwei Cores.


• Zugriffslizenzen (Client Access License): Das CAL-Lizenzierungsmodell orientiert sich hingegen an den Nutzern beziehungsweise Geräten der Server Software. Es gibt also sogenannte User-CALs und Device-CALs. Mit der User-CAL oder Nutzerlizenz kann ein Angestellter beispielsweise über mehrere Geräte auf die Server Software zugreifen. Die User-CAL ist also insbesondere für Außendienstmitarbeiter oder Home-Office-Worker praktisch. Die Device-CAL bezieht sich wiederum auf das Gerät: Die Lizenz beschränkt sich daher auf ein Gerät, über das verschiedene Mitarbeiter auf den Server zugreifen können. Ein möglicher Einsatz ist der Schichtbetrieb in einem Unternehmen, wo nur einzelne Rechner benutzt werden. CALs werden für Windows Server Standard und Datacenter sowie für Exchange Server zwangsläufig benötigt. Nur bei SQL Servern gibt es die Möglichkeit, zwischen Core- oder CAL-Lizenzen zu wählen.

Dann gibt es noch die RDS-CAL, die immer dann sinnvoll und auch notwendig ist, sobald jemand remote, also von einem anderen PC, auf den Windows Server zugreifen will.

Lizenzen online erwerben

Core-Lizenzierung
Core-Lizenzierung

Heute können solche Lizenzen bequem online über einen sicheren Onlineshop gekauft werden. Der Nutzer erhält den Schlüssel per E-Mail und kann die Software sofort herunterladen. Ein zuverlässiger Anbieter ist lizengo. Das Online-Unternehmen kümmert sich zudem um ein komplettes Auditmanagement.

Auf lizengo.de können passende Core- oder CAL-Lizenzen für Microsoft Software erworben und zeitnah heruntergeladen werden. Bei den angebotenen Produkten handelt es sich um Originallizenzen.

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