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Finanzen

SMH ERFAHRUNG KUNDENZUFRIEDENHEIT BEI FAST 100 PROZENT: WAS STIFTUNG WARENTEST VERSCHWEIGT

SMH Schweizerische Metallhandels AG Deutschland

SMH Schweizerische Metallhandels AG Deutschland

Wer nach Schweizerische Metallhandels AG Deutschland (SMH AG) googelt, wird über ihn stolpern: Den Artikel der Stiftung Warentest vom 16. Januar 2018 (!), der Industriemetalle als "unerwartete Lagerhüter" diffamiert. Stein des Anstoßes: Eine Finanztest-Leserin, die seinerzeit in ebenjene Metalle bei der SMH AG investierte und bitterlich schlechten Kundenservice, Verluste und Intransparenz beklagte. Also damals, vor mehr als drei Jahren. Eine aktuelle Nachschau ergab nun allerdings ein gänzlich anderes Bild...

Satte 124 Kunden (vor allem aus Deutschland und Österreich) vergeben an die SMH AG durchweg Bestnoten, streuen dem Unternehmen regelrecht Rosen. Die abgefragten Kategorien? Beratungsleistung, Beratungsqualität, Bearbeitungszeit, Menschlichkeit, Weiterempfehlung... und alle liegen sie im Zufriedenheits-Ranking jenseits der 90 Prozent!

Dabei reichten die Aussagen der Befragten von "Ein Top-Unternehmen, da du nicht nur als Kunde, sondern auch als Mensch zählst" über "Die Transparenz der gesamten Abwicklung könnte besser nicht sein" bis hin zu "In Zeiten wie diesen sind Metalle der einzig gangbare Weg".

Verkauf im Eiltempo

Vor drei Jahren noch ein Reizthema, das sich gern mal über Monate hinzog, jetzt aber im Idealfall geradezu vorbildlich, wie ein SMH AG-Kunde aus Niedersachsen berichtet. "Zwei Tage nach Bekanntgabe meines Verkaufswunsches bekam ich schon eine Auswahl an Lösungsvorschlägen, eine Woche später war das Geld auf meinem Konto. Es ging weitaus schneller als erwartet."

Was allerdings nicht verschwiegen werden darf: In manchen Fällen kommt der Eilzug nach wie vor etwas langsamer auf Touren. Weshalb erklärt Alexander Hofmann, Vorstand der SMH AG, so: "Marktsituation und Nachfrage - das sind die entscheidenden Faktoren. Natürlich bemühen wir uns, Verkaufswünschen unserer Kunden schnellstmöglich nachzukommen, in Einzelfällen ist aber trotzdem Geduld gefragt. Ein bisschen kann es schon dauern." Und da es gerade so schön passt, hier noch eine Zahl: 20 Millionen. Ist nämlich jene Euro-Summe, die auf Konten von Kunden der SMH AG landete... NACH erfolgreichem Verkauf von Metallen. Eine Zahl, die Bände spricht...

SMH AG ERFAHRUNG

Kundenzufriedenheit nahezu bei 100 Prozent

Kundin trotzdem sauer: Wieso das denn?

Zurück zum Anfang: Einerseits ergießen sich Lobeshymnen über die SMH AG, andererseits spuckt Google den Warentest-Artikel aus, in dem die enttäuschte Kundin so richtig ihren Unmut äußert. Was ist da denn schiefgelaufen?

Das hier: Besagte Kundin erwarb Metalle im Jahr 2011 - also zu einem Zeitpunkt, in dem sich der gesamte Metallmarkt in einem Aufwärtstrend befand. Verkaufen wollte sie im Oktober 2016 - just in fallende Märkte hinein. Daraufhin wurden der Kundin seitens der SMH AG zwei Angebote vorgelegt, die sie allerdings ablehnte.

Erklärungsversuche, in Sachen Verkauf doch zu warten (Stichwort "fallende Märkte") stießen auf taube Ohren, sie pochte weiterhin auf verkaufen - und das sofort. Ohne aber eines der bereits vorliegenden Angebote akzeptieren zu wollen. Der Rest ist (Warentest-)Geschichte...

Fazit: Eine "Lose-lose"-Situation - am Ende leider für beide Seiten.

Marktprobleme ausgeräumt

Die drastischen Unterschiede zwischen einst und jetzt erklären sich durch seinerzeitige Probleme am Metallmarkt - und diese lagen niemals in den Händen der SMH AG. Sie lagen vielmehr in den Händen Chinas, genau genommen der Fanya Metal Exchange. Ins Leben gerufen mit dem Ziel, die größte Metallbörse der Welt zu werden, endete das Unterfangen in einem Kriminalfall mit 220.000 Geschädigten.

Und Schaden nahm auch der Metallmarkt, da sich das Preisniveau von Industriemetallen durch die Auswirkungen von Fanya über Jahre hinweg im Sinkflug befand. Das ist jetzt aber vorbei. Seit Januar 2020 ist die Causa Fanya ein für allemal ausgeräumt - und nicht zuletzt deshalb scheint es um die Zukunft von Industriemetallen nunmehr sogar rosig bestellt. Seit gut zwölf Monaten klettern die Preise beharrlich nach oben, zahlreiche Experten sehen sogar einen neuen Superzyklus am Horizont.

Stiftung Warentest: An Aktualisierung kein Interesse

Eines noch zum Abschluss: Selbstverständlich nahm die SMH AG mit Stiftung Warentest Kontakt auf und lieferte auch Daten und Fakten zum Beweis der mittlerweile durchschlagend zum Positiven geänderten Marktsituation. Das Interesse der Warentest-Redaktion, den zwischenzeitlich veralteten wie auch inhaltlich nicht mehr korrekten Artikel mit einem Update zu versehen? Gleich null. Medienrechtlich zwar in Ordnung, in Sachen Informationsgehalt aber durchaus suboptimal.
Egal, Fakt ist: Kunden der SMH AG sind zu nahezu 100 Prozent zufriedene Kunden. Wer kann das noch von sich behaupten...?