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SOFTWAREOPTIMIERUNG Worauf bei der Softwareoptimierung zu achten ist

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Bei der internen Softwareoptimierung greifen Unternehmen nicht selten zu gebrauchten Volumenlizenzen. Der einfache Grund: deutlich niedrigere Preise im Vergleich zu einer Neuanschaffung. Unternehmer und IT-Verantwortliche sollten aber darauf achten, woher sie die Softwarelizenzen beziehen. Dafür gibt es eindeutige Regelungen in der EU.

Gebrauchte Softwarelizenzen

Manche Unternehmen kaufen gebrauchte Softwarelizenzen ohne Bedenken ein. Andere sind von vornherein skeptisch und halten nichts von gebrauchten Softwarepaketen. Beiden sei gesagt: Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Denn tatsächlich sind die Nutzung und auch der Weiterverkauf von gebrauchten Softwarelizenzen gesetzlich erlaubt. Allerdings gilt das nur für Produkte aus der EU. Hier müssen also Käufer genau aufpassen, woher sie ihre Produkte beziehen.

Drei Rechtsprechungen haben in den vergangenen Jahren den Weiterverkauf gebrauchter Software geregelt. Da ist zunächst die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs im Jahr 2012 zu erwähnen. Dabei befand der EuGH, dass gebrauchte Software grundsätzlich weiterverkauft werden darf. Außerdem ging es bei der Entscheidung auch darum, dass die Kopie der Software nicht nur auf CD oder DVD verkauft, sondern auch über eine Website heruntergeladen werden kann. Diese Entscheidungen wurden dann im Jahr 2013 vom deutschen Bundesgerichtshof komplett anerkannt. Nach Klagen der Softwarehersteller hat der Bundesgerichtshof dann noch einmal im dritten und bisher letzten Schritt die letzten rechtlichen Zweifel beseitigt. Somit können Volumenlizenzen auf mehrere Käufer aufgeteilt werden.

Vorsicht bei günstigen Angeboten auf Amazon & Co.

Es ist also völlig logisch, dass Produkte wie Software, die keinerlei physikalischen Verschleiß aufweisen, weiteren Nutzern genauso gut dienen können wie den Vorbesitzern. Doch auch wenn die rechtliche Lage in der EU klar ist: Käufer müssen darauf achten, woher die Software stammt. Auf Amazon und anderen Plattformen werden vermehrt extrem günstige Softwareprodukte von renommierten Herstellern wie Microsoft angeboten. Ein sicherer Lizenzschlüssel kostet allerdings im Einkauf schon mehr als das, was dort teilweise Endverbrauchern angeboten wird. Die Alarmglocken müssten an der Stelle daher ganz laut klingeln. Höchstwahrscheinlich handelt es sich bei der Software um Lizenzen aus dem asiatischen Raum, wo diese viel günstiger verkauft werden. Einem Audit in Deutschland würde die Software nicht standhalten.

Softwareoptimierung mit sicherer Software

Softwareoptimierung: Sichere Software bei swisslicense

Käufer sollten sich daher nur auf spezialisierte Onlineshops und verifizierte Produkte verlassen, die für den europäischen Markt geeignet sind. Ein solcher Onlineshop ist swisslicense. Dort werden originale Softwareprodukte von Microsoft für den deutschen Markt vertrieben.

Swisslicense bietet nur Original-Produkte aus Deutschland an, die geprüft wurden und auch bei einem Audit absolut rechtssicher sind.