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STäRKUNG EIGENKAPITAL NRW Stärkung des Eigenkapitals: Wie sich Unternehmen in NRW wirtschaftlichen Freiraum schaffen können

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Doch nicht immer steht ausreichend Eigenkapital zur Verfügung. Gerade Existenzgründer oder ganz junge Unternehmen haben hier oft Probleme und können dann Liquiditätsengpässe kaum meistern. Die Lösung ist eine stille Beteiligung, bei der der Unternehmer nach wie vor alle Entscheidungen selbstständig treffen kann.

Verbesserung der Bilanz und der Rating-Einstufungen

Die stille Beteiligung bietet eine Vielzahl an Vorteilen, denn sie verbessert nicht nur das wirtschaftliche Eigenkapital und damit die Bilanz, sondern auch die Rating-Einstufungen, die wiederum helfen, Fremdkapital günstiger aufzunehmen. Das Unternehmen bleibt trotz der stillen Beteiligung unabhängig in seinen Entscheidungen, da die KGB keinerlei Einfluss auf die operative Geschäftsführung nimmt. Außerdem partizipiert die KGB nicht an der Weiterentwicklung des Unternehmens. Die Rückzahlung erfolgt zum Nominalwert.

Stärkung des Eigenkapitals für Unternehmen in NRW

Die Kapitalbeteiligungsgesellschaft NRW stellt Unternehmen diese stille Beteiligung zur Verfügung - bis zu einer Summe von 2,5 Millionen Euro. Damit dieses Risiko teilweise gedeckt wird, nimmt die KGB bei der Bürgschaftsbank NRW eine bis zu 80-prozentige Garantie in Anspruch.

Für den Existenzgründer oder die Firma wirkt sich die stille Beteiligung in der Bilanz fast wie Eigenkapital aus und verbessert damit die Bonitätsbewertung. "Der Unternehmer bleibt Herr im eigenen Haus, die KBG nimmt keinen Einfluss auf geschäftspolitische Entscheidungen", betont Manfred Thivessen, Geschäftsführer der KBG und Bürgschaftsbank NRW.
Die KGB wurde 1975 in Nordrhein-Westfalen gegründet und ist eine Selbsthilfeorganisation der Wirtschaft. Das bedeutet, dass sie nicht gewinnorientiert arbeitet und damit keinerlei eigene Interessen verfolgt.