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STEUERBERATER FüR ÄRZTE Steuerberater für Ärzte und Zahnärzte klärt auf: Welche Vorteile bietet ein Jobrad?

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E-Bikes sind aktuell angesagt, denn sie sind umweltfreundlich, gut zu fahren und gerade für längere Strecken geeignet. Doch die Anschaffungskosten für ein gutes
E-Bike sind recht hoch und schrecken viele Interessierte ab. Dabei gibt es eine attraktive Lösung. Hier sind die Arbeitgeber gefragt, denn sie können ihren Mitarbeitern ein sogenanntes Jobrad entweder als zusätzliches Gehalt oder über eine Gehaltsumwandlung anbieten. Ein Steuerberater, der sich auf Ärzte und Zahnärzte spezialisiert hat, klärt auf.

Steuerberater für Ärzte gibt Tipps zum Jobrad

Mehr Netto vom Brutto

Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Für die Arbeitnehmer ergeben sich eine Reihe von Vorteilen. Durch die Gehaltsumwandlung entfällt für die Leasingrate die Steuer- und Sozialversicherungspflicht, denn das Bruttogehalt sinkt. Auf diese Weise erhält der Mitarbeiter eine einfache Finanzierung seines E-Bikes und dank der Gehaltsumwandlung zahlt er letztlich in der Regel nur den Nettopreis des Fahrrades, sofern der Arbeitgeber zum Vorsteuerabzug berechtigt ist. Allerdings gehört das Rad offiziell dem Arbeitgeber, es kann aber nach Ablauf der dreijährigen Leasingzeit gegen eine geringe Summe übernommen werden. Der Restpreis darf jedoch im Leasingvertrag noch nicht festgelegt werden. Ein weiterer kleiner Nachteil ist die Tatsache, dass die Rentenansprüche ein wenig sinken, da weniger eingezahlt wird.

Steuerberater für Ärzte berät zum Jobrad

StB | RA Jochen Grabmann berät Ärzte und Zahnärzte

Ärzte können ihren Mitarbeitern ein Jobrad leasen

Für Arbeitgeber besteht die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern das Jobrad kostenneutral anzubieten, zumal der Verwaltungsaufwand gering ist. Zudem profitieren die Arbeitgeber ebenfalls von den geringeren Sozialausgaben, sodass viele sogar bereit sind, die Versicherungsprämien für die Mitarbeiter zu übernehmen. Damit erhöht sich die Bereitschaft der Mitarbeiter, ein Jobrad zu leasen.

Auch Ärzte können ihren Angestellten das Jobrad anbieten. Steuerberater empfehlen, beispielsweise durch einen monatlichen Zuschuss die Angestellten dabei zu unterstützen, dabei lässt sich jeder Zuschuss individuell festlegen.

Laufende Kosten können als Betriebsausgaben geltend gemacht werden

Der Arbeitgeber kann die laufenden Kosten als Betriebsausgaben geltend machen. Selbstverständlich darf das Jobrad auch privat genutzt werden, dies sollte aber im Überlassungsvertrag geregelt sein. Für den Arbeitnehmer bedeutet dies, dass er monatlich ein halbes Prozent des Bruttolistenpreises als geldwerten Vorteil versteuern muss. Sollte seine Firma ihm das Dienstrad zusätzlich zum Gehalt bieten, bleibt es abgabenfrei. Er darf sogar 30 Cent pro Kilometer für den Arbeitsweg beim Finanzamt geltend machen.

Bei der Umsetzung der Formalitäten zum Jobrad ist die W|A|S Steuerberatungsgesellschaft mbH aus Würzburg behilflich.

Die Steuerberater der W|A|S Steuerberatungsgesellschaft mbH helfen dabei, alle steuerlichen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Anforderungen, die rund um das Jobrad erfüllt werden müssen, einzuhalten.