Computer & Technik

TORRENT VPN Torrent: VPN schützt vor Abmahnungen

Fotolia

Fotolia

Obwohl Filesharing-Technologie an sich völlig legal ist, werden Torrents oftmals mit Produktpiraterie und dem Missbrauch von Urheberrechten gleichgesetzt. Tatsache ist: Wo die rechtlichen Grenzen liegen, ist nicht immer einfach zu beantworten. Vieles, was im Filesharing-Sektor passiert, bewegt sich in der Grauzone. Welche Gesetzesvorgaben sind zu beachten und warum ist im Bereich Torrent VPN grundsätzlich zu empfehlen?

Torrents sicher mit VPN

Torrents sicher mit VPN
© fotolia//Normaals

Sind Torrents legal?

P2P-Anwendungen, auch Filesharing-Dienste genannt, lassen sich schnell installieren und nutzen. Nicht jeder Anwender kümmert sich jedoch um die rechtlichen Vorgaben, die hierbei gelten. Technisch betrachtet handelt es sich bei Torrents um Pfad-Dateien, die an sich nicht illegal sind. Der Download selbst kann jedoch Werke wie Filme, Serien, Musikstücke, Hörbücher, Software, Computerspiele und E-Books beinhalten, die urheberrechtlich geschützt sind. Für Endanwender bedeutet das: Sie dürfen Dateien über Torrents selbstverständlich downloaden und verbreiten. Allerdings darf das Urheberrecht hierbei nicht verletzt werden. Auch in Deutschland gilt, dass das Herunterladen und Bereitstellen von urheberrechtlich geschütztem Material ohne Erlaubnis nicht gestattet ist. Entsprechende Rechtsansprüche werden in der Regel durch Anwälte der Urheber durchgesetzt. Strafgelder von mehreren Hundert Euro sind hierbei keine Seltenheit.

Downloads mit VPN

Downloads mit VPN
© fotolia//atScene

Vorsicht, Abmahnfalle!

Dass Urheber die Verletzung ihrer Rechte über Anwaltskanzleien verfolgen und ahnden lassen, ist ihr gutes Recht. Es gibt jedoch auch Abmahnanwälte, deren ausschließliches "Geschäftsmodell" es ist, über drastisch formulierte Abmahnschreiben hohe Geldsummen einzutreiben. Die Rede ist in diesem Fall auch von sogenannten Copyright-Trolls. Diese verschicken massenhaft Abmahnungen, ohne einen Auftrag vom Urheber erhalten zu haben. Teils wird der Rechteinhaber sogar frei erfunden. Oftmals werden in den Briefen gerichtliche Konsequenzen angedroht, sollte der geforderte Betrag nicht bezahlt werden. Aus Angst begleichen einige der Betroffenen die Forderung. Diese Praxis ist jedoch nicht nur unseriös, sondern sogar betrügerisch. Umgehen lässt sich diese Problematik, wenn für Torrent ein VPN genutzt wird.

IP-Adresse verbergen dank VPN

IP-Adresse verbergen dank VPN
© fotolia//momius

Torrent mit VPN sicher anwenden

"Copyright-Trolls" benötigen die IP-Adresse, um Nutzer ausfindig zu machen und abmahnen zu können. Mit einem VPN wird die IP-Adresse ersetzt, sodass Internet-Provider die Online-Aktivitäten nicht mehr nachvollziehen können. Professionelle VPN-Dienste bieten neben der Verschlüsselung sensibler Daten jedoch noch mehr Vorteile. So ermöglichen sie eine schnelle Verbindung ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen. Bei Bedarf kann die Verwendung P2P-optimierter Server erfolgen. Abhängig vom Anbieter können die VPN-Dienste zudem auf mehreren Endgeräten genutzt werden - beispielsweise auf dem Desktop-PC und dem Smartphone.

Leider ist der ursprünglich gute Ansatz des Filesharings durch unseriöse Abmahnanwälte für viele Anwender unattraktiv geworden. Dank VPN ist es jedoch möglich, P2P-Dienste wieder sicher, und ohne Sorge vor ungerechtfertigten Geldforderungen zu nutzen.