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TRACEABILITY IN DER PRODUKTION Wie eine lückenlose Traceability in der Produktion dabei hilft, Fehler zu reduzieren

Pickert & Partner

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Nach wie vor verbringen viele Unternehmen viel Zeit mit der Korrektur von Fehlern. Gleichzeitig führt der Druck, immer schneller immer bessere und komplexere Produkte an den Markt zu bringen dazu, dass die Fehler nicht weniger werden. Mit einer Software-Lösung für eine aktive Traceability in der Produktion können sie nicht nur schnell erfasst, sondern auch analysiert werden.

Traceability in der Produktion

Fehler zu beseitigen ist teurer, als sie zu vermeiden

Die Anforderungen, denen ein Produkt heute genügen muss, stellen Unternehmen oft vor große Herausforderungen. Kunden erwarten eine hohe Qualität bei einem gleichzeitig geringen Preis - am besten individualisiert und sofort erhältlich. Gleichzeitig gewinnen Themen wie Compliance, soziale Verantwortung und Umweltbewusstsein immer mehr an Bedeutung und sind nicht selten mit zahlreichen Auflagen verbunden, die ein Unternehmen erfüllen muss. Vor diesem Hintergrund müsste der Verhinderung von Fehlern Priorität eingeräumt werden, allerdings beschäftigen sich viele Unternehmen nach wie vor lieber mit der Korrektur als mit der Vermeidung. Die Folgen sind weitreichend - allein der Mittelstand verzeichnet in Deutschland Jahr für Jahr fehlerbedingte Kosten in zweistelliger Milliardenhöhe. Mangelnde Qualität und Rückrufaktionen können zudem den Ruf eines Unternehmens schädigen und es manchmal - wie etwa im Fall eines japanischen Airbag-Produzenten - sogar ganz zu Fall bringen.

Es braucht eine neue Unternehmenskultur und IT-Lösungen, die diese Kultur mittragen

Bekannte Fehler von vornherein auszuschließen und unbekannte schnell zu identifizieren und zu beseitigen, ist für den Erfolg eines Unternehmens von entscheidender Bedeutung. Leider herrscht jedoch in vielen Unternehmen nach wie vor der Irrglaube, man könne die bei der Produktion entstandenen Fehlerkosten schlicht durch Produktivitätssteigerungen auffangen. Ein Umdenken ist allerdings nicht immer einfach, da die kontinuierliche Verbesserung der Produktionsabläufe und eine von allen mitgetragene Verantwortungskultur nur selten vorhanden sind. Allzu oft beschränkt sich die Fehlersuche und -analyse stattdessen darauf, einen Schuldigen zu identifizieren. Verbesserungen sind so kaum zu erreichen; stattdessen führt dies lediglich zu einer Arbeitskultur, in der der Vermeidung der Verantwortung eine größere Bedeutung zukommt als der Vermeidung von Fehlern.

Nun liegt es nahe, die vielen Daten, die im Laufe der Produktion entstehen, zu analysieren, die Fehlerquellen zu finden und sie zu eliminieren. Doch oftmals ist es gerade die Menge an Informationen, die einer Lösung im Wege steht. Was zählt, ist vor allem die Relevanz der Daten. Sie sollen jeder Entscheidung die Grundlage liefern - und nicht mehr. Gleichermaßen müssen vom einfachen Arbeiter bis zum Manager alle die Möglichkeit erhalten, basierend auf eben diesen Daten eigenständig Entscheidungen zu treffen. All dies ist allerdings erst dann möglich, wenn die gesamte Wertschöpfungskette verzahnt ist und relevante Infos schnell dort landen, wo sie benötigt werden. Vom Lieferanten über alle Werke bis hin zum Kunden entsteht so eine lückenlose Traceability. Die daraus gewonnen Informationen müssen allerdings sogleich in die Steuerung der Prozesse einfließen, damit Unternehmen in Echtzeit auf auftretende Probleme reagieren können. Wenn unbekannte Fehler auftreten, müssen die Unternehmen in der Lage sein, diese einer systematischen Analyse zu unterziehen und über einen Regelkreis in FMEA und Planung bekannt zu machen.

Softwaregestützte Traceability in der Produktion: Erfassung, Überwachung und Dokumentation in Echtzeit

Um Unternehmen eine einfache Erfassung und Auswertung ihrer Informationen über Produktion, Qualität und Ressourcen zu ermöglichen und die Rückverfolgung und Analyse von Fehlern zu erleichtern, hat Pickert & Partner die Software RQM:Traceability entwickelt. Die Software erfasst Serien- und Chargennummern, Qualitätsdaten, Ereignisse und andere relevante Daten ganz automatisch, um sie anschließend vollständig zu dokumentieren und zu archivieren. RQM:Traceability ermöglicht es, alle Prozesse zu verschränken und zu validieren und so bekannte Fehler von vornherein zu verhindern. So kann der Ausschuss auf ein Minimum reduziert und Rückrufe können ganz ausgeschlossen werden. Unbekannte Fehler können in einem überwachten Workflow schnell bis zu ihrem Ursprung verfolgt werden, was ebenfalls zu einer Reduktion des Ausschusses führt und den Schaden auch im Fall eines Rückrufes gering hält.

Produkte, die fehlerfrei funktionieren, wird es wohl auch in Zukunft nicht geben. Es ist jedoch möglich, sich dem Ideal der Null-Fehler-Produktion schrittweise anzunähern. Pickert & Partner bietet Unternehmen auf diesem Weg Unterstützung mit einer aktiven Traceability.