Finanzen

UNTERSTüTZUNGSKASSE Unterstützungskasse - ohne Provision zu mehr Rente

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Der Grund: Über einen Gehaltsverzicht kann in die Unterstützungskasse noch einmal der gleiche Betrag wie in der Direktversicherung steuer- und sozialversicherungsfrei eingezahlt werden. Im Regelfall kommen dabei teure Provisionstarife zum Einsatz. Die Folge: Abschlussprovisionen für die Vermittlung der Rückdeckungsversicherung reduzieren spürbar die Rendite und damit auch die im Alter zu erwartende Rente.

Ein weiterer Aspekt: Für die Ausfinanzierung von Unterstützungskassenversorgungen werden Garantieprodukte verwendet. Da diese in der Niedrigzinsphase ohnehin eine vergleichsweise geringe Rendite erzielen, machen zusätzlich anfallende Produktprovisionen das Vorsorgemodell schnell unrentabel. Wie das Rückdeckungskonzept der Unterstützungskasse effizienter und damit ertragreicher gestaltet werden kann, erklärt Michael Maack, bAV-Fachmann aus dem Netzwerk der Kokot-Finanzplanung.

Unterstützungskasse mit herkömmlichen Provisionstarifen oft unrentabel

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Bei der Einrichtung von Rückdeckungskonzepten für Unterstützungskassen wird die Beratungs-, Vermittlungs- und Betreuungsdienstleistung in der Regel durch die Zahlung einer Abschluss- und Bestandsprovision vergütet. Diese ist in den Produktkosten der Rückdeckungsversicherung inkludiert und dient dem Vermittler als Vergütung für seine Tätigkeit. Die Abschlussprovision wird dabei anteilig in den ersten Vertragsjahren aus den Sparbeiträgen entnommen. Laufende Bestandsvergütungen fallen dagegen über die gesamte Vertragslaufzeit an. Je nach Anbieter und Tarif können so schnell mehrere Tausend Euro an Kosten entstehen, die nicht dem Aufbau der Versorgung dienen, sondern dem Provisionsvermittler als Vergütung zufließen.

Wie lassen sich unnötige Kosten bei Versorgungen über Unterstützungskassen vermeiden?

Was viele nicht wissen: Berater, die ihre Beratungsdienstleistungen gegen Honorar anbieten, arbeiten anders. Sie verzichten auf die Annahme von Produktprovisionen und werden für ihre neutrale Fachexpertise direkt von Kunden vergütet. Der Vorteil dieser transparenten Vergütungsform liegt in erster Linie in den angebotenen Produkten. Diese werden als sogenannte Nettotarife gänzlich ohne inkludierte Abschlusskosten und Provisionen angeboten. Es fallen lediglich die üblichen laufenden Vertragsverwaltungskosten an.

Den finanziellen Nutzen einer provisionsfreien Unterstützungskassenversorgung macht folgendes Beispiel deutlich. Ein 37-jähriger Arbeitnehmer, der bis zum Erreichen seines 67. Lebensjahres monatlich 276 Euro in eine marktübliche Indexpolice mit Provision einzahlt, erzielt daraus bei angenommener vierprozentiger Wertentwicklung 186.085 Euro Versorgungskapital. Mit der Investition in eine provisionsfreie Rückdeckung der Unterstützungskasse hingegen lässt sich unter gleichen Bedingungen das Versorgungskapital um ganze 14.653 Euro auf rund 200.738 Euro erhöhen. Unter Berücksichtigung des anfallenden Beraterhonorars sichert sich der Arbeitnehmer gegenüber einem Provisionstarif so einen stolzen Versorgungsvorteil von 12.653 Euro. Wenn der Arbeitgeber das Beraterhonorar übernimmt, kann dieses sogar im vollen Umfang als Betriebsausgabe bei der Gewinnermittlung des Unternehmens berücksichtigt werden.

Durch den Einsatz provisionsfreier Rückdeckungsprodukte kann also direkt Einfluss auf die Höhe der zu erwartenden Rentenleistung genommen werden. Hier gilt: Je höher der Sparbeitrag gewählt wird, desto größer fällt der finanzielle Vorteil für den Sparer aus.

Fachexpertise zum Thema Unterstützungskasse ohne Provision

Das deutschlandweit tätige Beratungsunternehmen Kokot Finanzplanung bietet seit über zwölf Jahren die Planung und Einrichtung von Unterstützungskassenversorgungen. Neben langjähriger Erfahrung profitieren Unternehmen und Verbraucher von der neutralen Fachexpertise und dem Zugang zu teils exklusiven, provisionsfreien Rückdeckungskonzepten für die Unterstützungskasse. Für Interessenten wird ein kostenfreies Erstgespräch angeboten.