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VEGANDO Vegando: Der erste vegane Lieferservice startet durch

Vegando GmbH

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Spontan vegan? Oft eine Herausforderung

Tobias Senftl, Gründer von Vegando, steht für Tierrechte ein
Tierrechte, Umweltschutz, Gesundheit - Gründe für eine vegane Ernährung gibt es viele. Laut einer Umfrage von vegan.eu geht es den meisten Veganerinnen und Veganern vorrangig um den Tierschutz. Denn die Billig-Hühnchen aus dem Supermarkt sind kaum zu empfehlen. Die Tiere leiden unter schlechten Haltungsbedingungen, um anschließend getötet zu werden. Die Massentierhaltung schadet zusätzlich der Umwelt.

Veganismus steuert aktiv dagegen. Die rein pflanzliche Ernährungsart verlangt einen bewussteren Lebensstil und stärkt Tierrechte. Und ist dabei weder langweilig noch kompliziert. Viele tausend Gerichte lassen sich ohne tierische Produkte zubereiten.

Mit der Lieferdienst-App Vegando möchte Geschäftsführer Tobias Senftl die Welt ein Stückchen gerechter, gesünder und nachhaltiger machen. Die App, mit der die Nutzerinnen und Nutzer veganes Essen nach Hause bestellen können, soll Veganismus fördern und Veganerinnen sowie Veganer aktiv unterstützen.

Der Gründer aus dem bayerischen Heldenstein ist selbst überzeugter Veganer. Aus eigener Erfahrung weiß er, dass herkömmliche Lieferdienste meist nicht sonderlich vegan-freundlich sind. Die Auswahl auf den Speisekarten ist knapp. Zudem gibt es keine Garantie, dass das Essen wirklich zu 100 Prozent vegan ist. Das frustriert vegan lebende Menschen. Häufig fühlen sie sich nicht wahrgenommen oder ausgegrenzt, so Senftl.

Per App innerhalb von fünf Minuten veganes Essen bestellen

Das Start-up Vegando möchte die vegane Ernährungsweise bewusst stärken: Die App schafft es, veganes Essen für alle zugänglicher zu machen - sowohl für erfahrene Veganerinnen und Veganer als auch für Interessierte und Neugierige.

Denn auch Veganerinnen und Veganer haben nicht immer Zeit oder Lust, selbst zu kochen. Deswegen kooperiert Vegando mit zahlreichen veganen Restaurants, die ihre Speisen über Vegando ausliefern lassen können. Die Nutzerinnen und Nutzer dürfen sich auf eine große Auswahl freuen und können sich darauf verlassen, dass ihr Essen garantiert vegan ist. Mittels weniger Klicks ist die Mahlzeit in nur fünf Minuten bestellt.

Vegando ist digital, nachhaltig und CO2-neutral

Vegando möchte den Veganismus stärken und Tiere schützen
Vegando steht auf digitalen und nachhaltigen Pfeilern. Die App funktioniert voll digital. Das gilt von der Bestellung bis hin zur Bezahlung. Hierzu haben Tobias Senftl und sein Team insgesamt drei Apps entwickelt: Konsumenten, Auslieferer und Restaurants haben jeweils ihre eigene App. In über 1.000 Testbestellungen wurde das System umfangreich erprobt.

Um eine CO2-neutrale Lieferung zu gewährleisten, sind die Vegando-Fahrer ausschließlich mit dem Fahrrad unterwegs. Die Kundinnen und Kunden können derweil genau tracken, wo sich der Fahrer mit ihrem veganen Essen befindet. So wissen sie genau, wie lange sie noch warten müssen. Als erster rein veganer Lieferservice ist Vegando mit diesem Konzept Vorreiter in der Branche. Wer spontan veganes Essen bestellen möchte, hat mit Vegando nun endlich die Möglichkeit dazu - laut Tobias Senftl ein lange überfälliger Service.
Vegando ist die erste Lieferdienst-App für ausschließlich veganes Essen. Die Vegando-Community zählt bereits 4.000 Mitglieder. In immer mehr Städten ist Vegando bereits verfügbar. Zuletzt ging die App in München an den Start.