Finanzen

VERMöGENSVERWALTER WERDEN Qualifizierter Vermögensverwalter werden

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Die Vermögen der reichen Deutschen - aber auch der Österreicher und Schweizer - sind in den letzten Jahren stetig gewachsen, eine Trendwende ist nicht in Sicht. Auf der anderen Seite steht bei vielen reichen Familien auch ein Generationswechsel an, sodass das Vermögen auf junge und oft auch mehrere Mitglieder übergeht. Dabei ist es nicht selten, dass die Vermögensverwaltung oder auch die Führung des Familienunternehmens nicht zu den Kernkompetenzen der neuen Generation gehören. Family Offices gewinnen daher immer stärker an Bedeutung, denn sie verwalten das Vermögen und beraten die Familie in allen strategischen Fragen. Ein interessantes Berufsfeld. Wie aber können Interessierte Vermögensverwalter werden?

Vermögensverwalter werden | Neue Benchmark

Kleine Gruppen mit max. 20 Teilnehmern

Innovatives Kurskonzept vermittelt Fachwissen

Bislang fehlen noch Standards, denn grundsätzlich kann sich jeder Vermögensverwalter nennen, da die Bezeichnung nicht gesetzlich geschützt ist. Oft sind es Rechtsanwälte, Steuerberater oder Banker, die sich selbstständig machen und Vermögensverwalter werden. Es gibt die "Single Family Offices", die sich um das Vermögen einer einzigen, sehr reichen Familie kümmern, oder "Multi Family Offices", die zwei oder drei Familien betreuen. Das Problem ist die Qualifizierung der Vermögensverwalter, denn dem Juristen fehlt der finanzielle Background, dem Banker das juristische Fachwissen. Ein neuer Lehrgang soll hier Abhilfe schaffen und zugleich auch für die Teilnehmer als Alleinstellungsmerkmal dienen. Das innovative Kurskonzept "Zertifizierter Family Officer" vermittelt das nötige Fachwissen in allen relevanten Bereichen.

Lehrgangsleiter Prof. Dr. Swen Bäuml

Lehrgangsleiter Prof. Dr. Swen Bäuml

Neue Benchmark für Vermögensverwalter setzen

"Eine wichtige Zielsetzung des Lehrgangs ist, dass er ein gemeinsames Verständnis schafft, vielleicht sogar eine Benchmark setzt, woran sich ein Family Office messen lassen muss", sagt der fachliche Leiter Professor Dr. Swen Bäuml. Mit diesem einzigartigen Lehrgang der "Fachseminare von Fürstenberg", der erstmals im Herbst 2017 stattfand, sollen die Teilnehmer für das anspruchsvolle Marktsegment qualifiziert werden. Dabei werden die unterschiedlichen Voraussetzungen anhand des Vorwissens aus den jeweiligen Branchen berücksichtigt und der Fokus auf die interdisziplinäre Wissensvermittlung gelegt. Der Lehrgang ist in vier verschiedene Module aufgeteilt, die sich den unterschiedlichen Bereichen detailliert widmen.

Multidiszplinäre Wissensvermittlung

Multidiszplinäre Wissensvermittlung

Family Officer ist mehr als ein Vermögensberater

Vermittelt werden in den Modulen die Strukturen und Kernkompetenzen des Family Office, Recht und Steuern, Investmentstrukturen, Club-Deals, Family & Friends, Generationswechsel, Family Governance und Psychologie. Diese Vielzahl der Bereiche macht deutlich, wie multidisziplinär die Aufgaben des Vermögensverwalters sind. "Ein Family Officer ist vom Selbstverständnis, seiner Wahrnehmung und der Vertrauensstellung weit mehr als ein reiner Vermögensberater", macht Prof. Dr. Swen Bäuml deutlich. Die Zielsetzungen des Lehrgangs der "Fachseminare von Fürstenberg" sind entsprechend vielfältig und sollen am Ende zur Vermittlung des Gütesiegels "Zertifizierter Family Officer" führen, der dem Absolventen ein Alleinstellungsmerkmal beschert und damit seine Wettbewerbsfähigkeit erhöht. Auf die Teilnehmer warten unter anderem ein erfahrenes Dozententeam, eine anwendungsorientierte Wissensvermittlung sowie eine Qualitätskontrolle des Verbandes unabhängiger Family Offices e. V.

Die Fachseminare von Fürstenberg wurden im Jahr 2005 von Alexander Freiherr von Fürstenberg gegründet. Die Verlagsgruppe Dr. Otto Schmidt übernahm die Fachseminare im Jahr 2010, seit 2013 ist der Hauptsitz im Verlagsgebäude der Muttergesellschaft in Köln.