Computer & Technik

Volumenlizenz für Microsoft-Produkte: Vorteile für Unternehmen

Microsoft-Produkte können im Rahmen einer Volumenlizenz genutzt werden. Dieses Modell ist insbesondere für Unternehmen interessant, die unter bestimmten Rahmenbedingungen agieren. Wann Volumenlizenzen Sinn machen, welche technischen Feinheiten bei der Produktaktivierung bestehen und was aus rechtlicher Sicht zu beachten ist, erklären Experten des Software-Shops lizengo.

Vorteile einer Volumenlizenz

Eine Microsoft-Volumenlizenz ist aus Sicht von lizengo in mehrerlei Hinsicht vorteilhaft. Zunächst lassen sich durch die Bündelung des Bedarfs Mengenrabatte erzielen. Hierdurch können sich abhängig von der Anzahl der Lizenzen durchaus nennenswerte Preisvorteile ergeben. Zudem vereinfachen Volumenproduktschlüssel die Installation und Verwaltung enorm, da nur ein einzelner Produktschlüssel nötig ist. Auf einem Terminalserver können ausschließlich Volumenproduktschlüssel eingebunden werden. Über diesen kann jedes System ganz bequem aktiviert werden.

Welche Volumenlizenz ist empfehlenswert?

Funktionsweise eines MAK-Schlüssels
Funktionsweise eines MAK-Schlüssels

lizengo erwähnt mehrere Faktoren, die bei der Auswahl einer geeigneten Volumenlizenz eine Rolle spielen. Zunächst wird hier die Unternehmensgröße genannt. So sind bestimmte Lizenzprogramme beispielsweise auch für Kleinunternehmen geeignet. lizengo betont zudem, dass der Kauf von unbefristeten Lizenzen stets wirtschaftlicher ist als eine Softwaremiete. Auch besteht in diesem Fall keine Abhängigkeit von unkalkulierbaren Preisveränderungen.

Unterschied zwischen MAK und KMS

Funktionsweise eines KMS-Schlüssels
Funktionsweise eines KMS-Schlüssels

Wer sich mit Volumenlizenzen von Microsoft beschäftigt, stößt früher oder später auf die Begriffe MAK und KMS. Es handelt sich hierbei um die beiden wesentlichen Volumenaktivierungsdienste des Softwareherstellers. KMS steht für Key Management Service und MAK für Multiple Activation Key. KMS kann auch als Installationshilfe bezeichnet werden und vereinfacht zudem die Verwaltung. Hierbei muss die entsprechende Anzahl an MAKs für das jeweils angestrebte Volumen erworben werden. Diese dienen als Lizenznachweis.

Bei MAK erfolgt eine sofortige Aktivierung über einen Microsoft-Aktivierungsserver. Dieser Vorgang wird über das Internet abgewickelt und erfolgt einmalig. Alternativ kann ein Aktivierungsproxy genutzt werden, der relevante Aktivierungsinformationen zunächst sammelt und dann gebündelt für sämtliche Clients an Microsoft übermittelt. Der MAK verbraucht sich bei erschöpftem Volumen des jeweiligen Schlüssels. Außerdem wichtig zu wissen: MAK kann unabhängig von der Systemanzahl genutzt werden.

Eine Volumenlizenz bringt deutliche Vereinfachungen und Einsparungen mit sich. Dies gilt sowohl für kleine als auch für große Unternehmen. Wann entsprechende Modelle sinnvoll sind, muss im Einzelfall geprüft werden.

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